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Neu erworbene Karten
Chronik von Riehl



Erinnern Sie sich?
Was geschah vor 50 Jahren – also 1968 – in Riehl?

Das CVJM-Heim in der Boltensternstr. 2 wird geschlossen.
Das Mannschaftsgebäude II der 24er Pioniere lag direkt an der Boltensternstraße und wurde zwischen den Kriegen als Polizeikaserne genutzt. Durch einen Bombentreffer wurde das Haus stark beschädigt. Bereits 1949 wurde das Gebäude als „Haus des jungen Mannes“ durch das Coenaculum aufgebaut und sowohl vom CVJM (Christlicher Verein junger Männer) als auch durch das evangelische Jugendpfarramt genutzt. Zwar lief der Pachtvertrag über 30 Jahre, aber bereits im Jahr 1968 wurde das Haus geschlossen und später als städtisches Frauenwohnheim umgewidmet.
Die Naturfreunde erhalten in der Boltensternstr. 126 ein neues Vereinsheim.
Die Kölner Naturfreunde unterhielten in einer alten Baracke, die die Fa. Glanzstoff bereit gestellt hatte, an der Boltensternstr. 84 b seit 1953 ein Vereinsheim, das aber den sich wandelnden Bedürfnissen nicht mehr entsprach. Um eine effektive Jugendarbeit zu machen, erhielt der Verein am 27.1.1968 ein neues Jugendheim in der Boltensternstr.126 und lag somit nicht mehr in Riehl, sondern gehörte nun zu Niehl.

Die Schule Brehmstraße wird in eine Hauptschule umgewandelt.
Die evangelische Volksschule, die 1959 / 1961 neu gebaut wurde, konnte nicht lange ihre Zweckbestimmung erfüllen. Im August 1968 wurde das Schulgesetz in NRW geändert. Die Volksschulen wurden aufgelöst. Die ersten vier Schuljahre sollten in einer Grundschule absolviert werden, der folgte dann die Hauptschule für die schulpflichtigen Kinder, die keine weiterführende Schule besuchen wollten. Die Schule Brehmstraße übernahm für die Riehler Kinder diese Aufgabe.

Was war sonst noch interessant?
Kunstausstellungen 1906 und 1907 in der Kölner Flora
Der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen eröffnete als Schirmherr am 5.5.1906 die „Deutsche Kunstausstellung“ in der Flora zu Köln.
In dieser Zeit war durch hohe Eintrittspreise für die Flora dieser Bereich der höheren Gesellschaft von Köln vorbehalten und so passte eine solche Ausstellung gut in den Rahmen.
Anerkannte Architekten der damaligen Zeit errichteten unter der Federführung des Architekten Hermann Billing vier in die Parklandschaft eingefügte Gebäude um den Schwanenweiher (heute Floraweiher) als Ausstellungsfläche. Diese Gebäude sollten den Stand der damaligen Architektur repräsentieren, sowohl von der äußeren Gestaltung als auch im Innenausbau. Joseph Maria Olbrich (*1867 t 1908) als bekannter Vertreter des Jugendstils schuf als festes Gebäude den anmutigen „Frauenrosenhof“, der sich durch seine schmuckvolle Gestaltung im Inneren auszeichnete. Nur dieses Gebäude blieb auch nach der Ausstellungszeit erhalten, wurde aber im Krieg zerstört und dann durch den Architekten Wilhelm Riphahn (*1889 t 1963) in sehr einfacher Form - ohne Rücksicht auf das früherer Aussehen – wieder aufgebaut. Das Haus beherbergt heute die „Grüne Schule“ in der Flora.
Peter Behrens (*1868 t 1940), der auch mit Walter Gropius und Mies van der Rohe zusammenarbeitete, schuf das „Tonhaus“. Dieses ebenfalls im Jugendstil errichtete Gebäude wurde nicht massiv gebaut, sondern in einer Ständerkonstruktion mit Rabitzverkleidung, so dass es kurz nach der Ausstellung 1907 niedergelegt werden konnte.
Auch dem Architekten Hermann Billing (*1867 t 1946) war es nicht gegönnt, den Hauptbau, die, „Kunsthalle“, massiv zu errichten. Auch hier war das Baumaterial Rabitz. So haben wir außer einigen Bildern keinen Eindruck mehr von diesem prächtigen Bauwerk mit seinen Säulengängen.
Dahinter lag ein Garten-Pavillon, von Bernhard Pankok (* 1872 t 1943) geschaffen.
Objekte auf der „Deutschen Kunstausstellung“ waren Bilder, Skulpturen und Einrichtungsgegenstände vorwiegend deutscher Künstler. Neben den Werken alter Meister wurden auch Gemälde und Skulpturen dieser Zeit präsentiert, wie z.B. Leibl und Steinhausen
Im „Frauenrosenhof“ präsentierten sich primär Kunstgewerbe mit vielen Beispielen aus der Goldschmiedekunst.
Im Tonhaus konnte ein Jbach-Konzertflügel sowie die Stickerei der Vorhänge bewundert werden.
Am 31. Oktober schloss die Ausstellung. Sie wurde von 165.000 Besuchern angesehen. Allein am 2. Pfingsttag 1906 waren 5082 Gäste anwesend.
Im Jahr 1907 erfolgte eine weitere Ausstellung in den gleichen Gebäuden. Diesmal lag der Schwerpunkt etwas anders, was am Titel leicht erkennbar war. Es handelte sich um die „Kölner Kunstausstellung“, da die Kölner Künstler im Jahr 1906 den Eindruck hatten, dass sie nicht ausreichend repräsentiert waren.
Auch wurde das Kunstgewerbe stärker betont. Dennoch endete die Ausstellung mit einem Verlust, so dass nach 1907 das Hauptgebäude und das Tonhaus abgebrochen wurden, weil keine weiteren Ausstellungen mehr vorgesehen waren.



Möchten Sie dagegen sehen, wie Riehl früher aussah? Ich stelle monatlich einige alte Ansichtskarten auf der Seite „neu erworbene Karten“ vor und erläutere diese.

Ich befasse mich seit vielen Jahren mit der Geschichte von Riehl und habe eine umfangreiche Ansichtskartensammlung von Riehl aufgebaut.

Bisher habe ich das Buch „Köln-Riehl, ein Stadtteil mit langer Tradition“  im Sutton-Verlag veröffentlicht. Ein Nachdruck von diesem Band erfolgte im Dezember 2010.
Ein weiteres Buch über die „Goldene Ecke von Köln“ ist im November 2009  erschienen.

Das dritte Buch "Riehler Geschichte(n)" erschien 2013 ebenfalls im Verlag Sutton.

Diese und viele andere Daten von Riehl können Sie der Seite "Chronik von Riehl" entnehmen, wenn Ihr Computer das Öffnen einer Excel-Datei zulässt.

Diese Seite erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch und wurde von mir als Laien erstellt. Sollten Sie Ergänzungen und Korrekturen haben, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

                                       joachim.brokmeier@t-online.de

Telefon 02202 - 21966

Sind Sie dagegen an Riehler Geschichte(n) interessiert, dann rufen Sie bitte die Seite

http://www.dein-riehl.de/RiehlerGeschichten.html

auf.
              
Mit freundlichen Grüßen 



                                           Joachim Brokmeier

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