Willkommen
Neu erworbene Karten
Chronik von Riehl


Hier stelle ich einige Neuerwerbungen meiner Ansichtskartensammlung vor. Die Karten sind hoch aufgelöst eingescannt und in wenigen Sätzen werden die Karten jeweils beschrieben.

Sollten Sie selbst Ansichtskarten von Riehl haben, wäre ich an einem Ankauf oder Tausch interessiert.

Bitte setzen Sie sich mit mir unter  Riehl.Geschichte@t-online.de in Verbindung.

Ich wurde auf eine mögliche Urheberrechtsschutzverletzung hingewiesen. Aus diesem Grund habe ich alle Karten nach 1960 aus dieser Homepage entfernt. Es tut mit Leid, dass ich damit die letzten 50 Jahre (§ 72 (3) UrhG) nicht mehr dokumentieren kann.
Sollten Sie der Meinung sein, dass ich doch Urheberrechte verletzt habe, informieren Sie mich bitte umgehend!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern...




Bild 817: Mehrbildkarte von der Flora
              Am 7.8.1898 zog ein Tornado von Bayenthal bis nach Poll und richtete
              schwerste Schäden an Häusern, Kirchen und Betrieben an. Im Umfeld
              dieses Tornados zog ein Hagelschlag über Köln und allein in der Flora
              gingen 1000 Scheiben zu Bruch.
              Diese Mehrbildkarte wurde ein Jahr später – also 1899 - verschickt und
              man kann keine Schäden mehr erkennen. Das Dach des Wintergartens
              ist wieder komplett, auch im Inneren (Bild rechts) ist die Gastronomie
              wieder in Betrieb.



Bild 816: Restaurant Zimmermann an der Mülheimer Heide
               Das Restaurant Zimmermann befand sich an der Ecke Boltensternstraße /
               Stammheimer Straße. Bis 1892 hieß die Boltensternstraße noch
               Mülheimer Heide. Das Haus wurde im Krieg zerstört. In dem Neubau
               befand sich bis zum Jahr 2000 die Gaststätte „Zum Treppchen“.



Bild 815: Soldaten des Pionier- Bataillon Nr. 24
               Als Andenken wurden immer wieder solche Gruppenfotos der Soldaten
               erstellt, sowohl zu Erinnerung als auch für die Lieben daheim. Der
               „Kriegsfreiwillige Carl“ schrieb der Familie „mir gefällt es hier sehr gut.
               Wir exerzieren, schießen, turnen, bauen Brücken und sprengen“. Das
               schrieb er im September 1914 nach Godesberg.
               Ob er das auch noch so gesehen hat, als er an die Front geschickt
               wurde?



Bild 814: Der alte Zooeingang
               Der alte Zooeingang an der Ecke zur Riehler Straße ist hier mit einem
               Kutschwagen zu sehen. Der Absender meinte, dass der Zoologische
               Garten der „größte in Europa“ sei.
               Die Karte wurde 1909 in Birkenfeld an der Nahe zugestellt.



Bild 813: Mehrbildkarte von Riehl
               Diese Mehrbildkarte von Riehl zeigt links oben die 1902 erbaute
               Straßenbahnersiedlung an der Stammheimer Str.136 – 158. Links
               unten ist die Ecke Hittorfstraße / Stammheimer Straße zu erkennen,
               die sich bis heute kaum verändert hat. Das Bild rechts oben kann
               ich nicht zuordnen. Rechts unten ist die Ziegelei Delfosse zu sehen,
               die sich dort befand, wo wir heute das Naumann-Viertel haben.
               Die Karte wurde 1904 nach Paris verschickt.



Bild 812: Die Münchener Bierhalle im Luna Park
               Die Karte zeigt die Innenansicht der Münchener Bierhalle im Lunapark,
               kurz bevor diese abgebrochen wurde. Denn kurz nach der Saison 1927
               begann im Herbst 1927 die Niederlegung des Vergnügungsparks in Riehl,
               weil der Grüngürtel bis zum Rhein hin verlängert werden sollte.
               Die Karte wurde am 12.8.1927 mit freundlichen Grüßen nach Oberfrohna
               versandt.



Bild 811: Das Haus Sieboldstr. 22
              Das Gebäude besteht heute noch in der Sieboldstr. 22 und ist Sitz der
              Riehler Hausarztpraxis. Lediglich der Giebel fehlt. Ob es sich hier um
              einen Kriegsschaden oder eine Modernisierung handelt, konnte ich
              nicht ermitteln.
              Diese Fotokarte verschickte der Hauseigentümer 1916 (?), verbunden
              mit einer herzlichen Einladung zur Hausbesichtigung



Bild 810: Das große Parterre in der Flora
               Ein Blick über das Große Parterre auf den Wintergarten in der Flora.
               Am rechten Bildrand ist noch die Treppe zum Kaiserpavillon zu erkennen.
               Die Karte wurde 1926 nach Heidelberg versandt.



Bild 809: Restaurant zum Hähnchen
              Wo sich heute ein Wohnhaus an der Ecke Boltensternstraße / Hittorfstraße
              befindet, war vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das Gasthaus             
              „Zum Hähnchen“, das bei den Bewohnern der Riehler Heimstätten sehr               beliebt war, weil man hier anschreiben konnte.
              Die Karte wurde im Oktober 1926 nach Braunschweig verschickt.



Bild 808: Der Liebling der Kinderwelt              
               Der Elefant im Kölner Zoo, der gerade auf einem Podest balanciert, wurde
               auf dieser Karte als der „Liebling der Kinderwelt“ bezeichnet.
               Die Karte wurde 1916 an einen Soldaten in Belgien verschickt.



Bild 807:Britische Soldaten in Riehl             
             Berittene englische Soldaten sind hier auf der Boltensternstraße vor der
             Kaserne in Höhe der Pionierstraße zu sehen.
             Die Karte wurde mit „Souvenir Cologne“ betitelt.
             Die Karte wurde nicht versandt, stammt aber aus der Zeit von 1919 – 1926.



Bild 806: Die Gebirgsbahn im Vergnügungspark
               Die Gebirgsbahn, die der amerikanische Konstrukteur L.A. Thompson
               geplant hatte, war wohl Namen gebend für den „Amerikanischen
               Vergnügungspark“ in Riehl. Die Bahn bestand bis Ende der 1920er Jahre.
               Die Karte wurde 1911 nach Brüssel verschickt.



Bild 805: Wattler's Fischerhaus
               Diese Vorkriegsaufnahme zeigt Wattler's Fischerhaus am
               Niederländer Ufer. Deutlich warb es mit dem Hinweis, dass
               es täglich „frischen Rheinbackfisch“ gab. Wer würde den             
               heute noch essen?               
               An dieser Stelle befindet sich heute das Restaurant Richters               
               unmittelbar neben der Zoobrücke.               
               Die Karte wurde postalisch nicht versandt.



Bild 804: Gruppenfoto der Soldaten
               Hier haben sich die Solinger Soldaten, die in der Kaserne
               Boltensternstraße stationiert waren, zu einem Gruppenfoto
               zur Erinnerung versammelt.
               Diese Karte wurde am 22.1.1915 natürlich nach Solingen
               verschickt.



Bild 803: Radrennbahn Köln-Riehl
              Der Ludwigshafener Otto Meyer wurde 1904 Sieger im Westdeutschen
              Derby in Köln. Er fuhr viele Rennen als Sprinter und gewann so viele
              Preise. Nebenbei trat er aber auch als Ringer auf.
              Die Karte wurde am 15.1.1907 nach Straßburg verschickt.



Bild 802: Rehe im Kölner Zoo              
               Der Zoodirektor Friedrich Hauchecorne hat 1932 die Gruppe von
               Rehen im Kölner Zoo fotografiert.
               Die Karte wurde postalisch nicht verschickt.



Bild 801:Deutsche Jugendherberge              
              Am 15.7.1950 wurde die „Weltjugendherberge des Friedens“ am
              Niederländer Ufer (heute Konrad-Adenauer-Ufer) in einem
              ehemaligen Flakbunker eingerichtet, die dann 1983 geschlossen
              wurde, weil ein Neubau an der Straße An der Schanz errichtet wurde.
              Die Karte ist postalisch nicht gelaufen. Laut einem Vermerk auf der
              Rückseite war es aber „sehr amüsant und man habe viel gelacht“.



Bild 800: Hochwasser in der Boltensternstraße
               Das Hochwasser zum Jahreswechsel 1919/1920 hatte auch die
               westliche Fahrbahn der Boltensternstraße überflutet. Hier ein Blick
               auf die Häuser Boltensternstr. 65 mit der Kolonialwarenhandlung
               des Herrn Ernst Hartwig und das Haus Nr. 67.



Bild 799: Die Goldene Ecke              
              Diese Mehrbildkarte von der Goldenen Ecke zeigt das Sommertheater,
              die Gaststätte An der Münze, den Kurfürstengarten und das Panoptikum.
              So kann man sich vorstellen, wie sich die Kölner in diesem Viertel
              insbesondere am Wochenende vergnügten.              
              Die Karte wurde mit freundlichen Grüßen am 28.9.1898 nach Opladen               verschickt.



Bild 798: Die Mülheimer Brücke
               Eine Werbekarte der Firma Felten & Guillaume Carlswerke AG zeigt
               die fertig gestellte Kabelbrücke nach1929. Hier ein Blick vom
               Stammheimer Weg in Mülheim über die Brücke auf den Dom.



Bild 797: Englische Soldaten in der Kaserne Boltensternstraße
              Das Bataillon Gloucestershire der englischen Besatzungsmacht ist
              1923 zu seiner letzten Parade in der Kaserne Boltensternstraße
              angetreten. Welche Einheit anschließend die Gebäude belegte,
              ist nicht bekannt, denn erst im Januar 1926 haben die Engländer
              Köln verlassen.



Bild 796: Orang-Utan im Kölner Zoo               
               Ein Riesen-Orang-Utan Weibchen mit seinem Jungtier ist auf diesem
               Bild zu sehen.
               Da die Karte nicht verschickt wurde, ist eine Datierung nicht möglich.



Bild 795:Großer Eröffnungspreis Cöln             
              Am 9.4.1905 fand auf der Riehler Radrennbahn das große
              Eröffnungsrennen statt. Willy Schmitter (Mitte) gewann das
              Rennen, Rennfahrer Yvan Goor (rechts) wurde zweiter und
              auf den dritten Platz kam der Fahrer Glosse (links).



Bild 794: Der Floraweiher
              Blick über den Floraweiher mit dem Neptunbrunnen. Der Brunnen wurde
              1862 in Paris gegossen. 2014 wurde er restauriert und nun sprudelt er
              wieder. Das sieht nicht nur gut aus, er reichert auch den Teich mit
              Sauerstoff an.
              Die Karte wurde wohl vor dem ersten Weltkrieg verkauft. Sie ist postalisch
              nicht gelaufen.



Bild 793: Der Amerikanische Vergnügungspark
               Viele Besucher fanden sich immer wieder im Amerikanischen
               Vergnügungspark ein und genossen die vielfältigen Attraktionen
               und die Gastronomie. Am linken Bildrand sind das Hauptrestaurant
               Barthel zu sehen und rechts im Hintergrund die angedeuteten Berge
               der Gebirgsbahn.
               Die Karte wurde 1910 mit vielen Grüßen nach (Wuppertal) Barmen
               verschickt.



Bild 792: Hochwasser in der Riehler Straße
               Das Hochwasser zum Jahreswechsel 1919 / 1920 war für die Riehler
               und für die in Riehl stationierten englischen Soldaten ein großes Ereignis,
               das immer wieder im Bild festgehalten wurde.
               Hier ist die Kreuzung Boltensternstraße / Riehler Straße mit Blick auf
               die Kaserne zu sehen.



Bild 791: Eisbären im Kölner Zoo
              1914 wurde die Eisbäranlage im Kölner Zoo eröffnet. Diese eindrucksvolle
              Ansicht im Winter fotografierte der Zoodirektor Friedrich Hauchecorne in
              den Jahren 1931/1932.
              Die Anlage wurde im Krieg zerstört.



Bild 790: Die Münchener Bierhalle
               Ein gastronomischer Höhepunkt im Amerikanischen Vergnügungspark
               war sicherlich die Münchener Bierhalle, in der die Gäste von Mitarbeitern
               in Älplertracht mit bayrischem Bier bedient wurden.
               Die Karte wurde 1912 ins Vorgebirge verschickt.



Bild 789: Eine Kompanie in der Polizeikaserne Riehl
               Eine Kompanie marschiert in das Gelände der Polizeikaserne
               Boltensternstraße ein, die von 1926 bis 1945 bestand.
               Die Polizeikaserne befand sich in der ehemaligen Pionierkaserne
               Boltensternstraße (Ecke An der Schanz) mit den heutigen
               Hausnummern 2 – 14.



Bild 788: Der Grabstein des Radrennfahrers Peter Günther
               Der Radrennfahrer Peter Günther (1882 – 1918) hatte seine Hausrennbahn
               in Köln-Riehl. Am 6.10.1918 stürzte er bei einem Rennen in Düsseldorf, an
               dessen Folgen er am 7.10.1918 starb. Er wurde auf dem Kölner Südfriedhof
               beigesetzt.
               Der bekannte Bildhauer Franz Brantzky schuf einen Grabstein in Form
               eines Sarkophags, der am 12.10.1919 enthüllt wurde.



Bild 787: Wohnhaus Am Botanischen Garten 34
               Die Karte räumt mit einer falschen Behauptung auf. 1912 wurde das Haus
               Am Botanischen Garten 34 errichtet. Bereits zu Beginn war der Vorbau zu
               sehen, von dem behauptet wurde, er sei erst als Wintergarten zur Zeit der
               englischen Besatzung errichtet worden.
               Erleichtert schrieb der Absender am 18.8.1912, dass er endlich mit der
               Einrichtung fertig sei.



Bild 786: Sommerfrischler im Nordstrandbad
               Vermutlich handelt es sich um eine Gruppe von holländischen
               Sommerfrischlern, die sich vor dem Nordstrandbad niedergelassen
               haben. Das Nordstrandbad lag nördlich der Mülheimer Brücke und
               war bis 1926 eine Schwimmbahn des Militärs, die nach deren
               Abzug in ein Restaurant umgewandelt wurde.
               Die Karte wurde mit dem Jahr 1931 datiert.



Bild 785: Kaserne Boltensternstraße
               Von 1919 bis 1926 waren die britischen Soldaten auch in den Riehler
               Kasernen stationiert. Auf dieser Karte ist im Vordergrund das Stabs-
               gebäude an der Ecke Boltensternstraße / An der Schanz zu sehen,
               das im Krieg zerstört wurde.
               Bereits am 9.10.1919 schrieb der Soldat auf diese Karte „...aber
               hoffentlich bin ich schnell wieder im guten alten Bristol“. Er war wohl
               von seiner Stationierung nicht begeistert.



Bild 784: Schimpansen-Kinder
               Hier sieht man zwei Schimpansen-Jungtiere im Kölner Zoo. Bis in die
               1960er Jahre waren Schimpansen im Zoo bei den Besuchern sehr
               beliebte Tiere, insbesondere weil man diese sehr vermenschlicht hielt.
               Man sah wohl die evolutionäre Nähe zum Menschen.
               Der Schimpanse Petermann war hier sicherlich ein schicksalhaftes
               Beispiel.
               Diese Karte wurde nicht verschickt, sie wurde aber Ende der 50er Jahre
               verkauft.



Bild 783:Innenansicht der Flora-Gaststätte
              Hier ein Blick von der Empore auf den eingedeckten großen Saal des
              Festhauses in Richtung Bühne. Trotz der einfachen Ausgestaltung des
              Raumes nach der Kriegszerstörung kann man die markanten guss-
              eisernen Säulen erkennen.
              Viele Tanzschüler und Tanzschülerinnen werden sich noch an ihren
              Abschlussball in diesen Räumen erinnern.



Bild 782: Mülheimer Gottestracht
               Ein Blick vom Riehler Ufer auf Mülheim. Auf dem Rhein ist das rheinab
               fahrende geschmückte Prozessionsschiff „Stadt Köln“ zu sehen, das
               von vielen kleinen Booten begleitet wird.
               Die Karte wurde im August 1911 verschickt.



Bild 781: Der Frauenrosenhof
              Anlässlich der Deutschen Kunstausstellung 1906 in der Flora wurde der
              Frauenrosenhof von Prof. Joseph Maria Olbrich als Ausstellungsgebäude
              errichtet. Das klösterlich wirkende Anwesen ließ durch die Bogenfenster
              einen Blick auf den Rosengarten zu. Zum Namen des Hauses jedoch
              führte die innere Ausgestaltung mit ihrer Rosenmalerei.
              1957 wurde das teilzerstörte Gebäude durch den Architekten Wilhelm
              Riphahn, ohne auf die ursprüngliche Bausubstanz einzugehen, aufge-
              stockt und umgebaut. Es diente bis 1988 als „Haus des Rheinischen
              Gartenbaus“ und beherbergt nunmehr die Grüne Schule Flora“.
              Die Karte wurde im Juli 1906 nach Bad Salzschlirf verschickt.



Bild 780: Rezeption im Transit-Hotel
               Vermutlich in Riehl befand sich in der Bodinusstr. 2 das Transit-Hotel,
               das den belgischen Soldaten und deren Angehörigen eine Unterkunft
               bot. Auf dieser Karte ist die Rezeption zu sehen.
               Die Karte von 1948 wurde nach Belgien geschickt.



Bild 779: Ein Braunbär im Kölner Zoo
               Der Baumeister Koch hat um 1870 für damalige Verhältnisse drei
               „geräumige“ Bärenzwinger aus Lava Felsen geschaffen. Eine Frei-
               treppe ermöglichte, die Zwinger zu besteigen, um so die Bären und
               das Zoogelände von oben zu betrachten.
               1960 wurde diese Anlage still gelegt, da sie keine artgerechte Haltung
               mehr ermöglichte. Sie wurde durch eine neue Freianlage ersetzt.
               Auf dieser Karte ist ein Braunbär auf einem Kletterbaum zu sehen.



Bild 778: Hochwasser in der Boltensternstraße
               Das Hochwasser 1919/1920 überspülte die tiefer gelegene westliche
               Fahrbahn der Boltensternstraße, so dass die Soldaten die Kaserne
               nur über Stege oder mit Booten erreichen konnten.
               Auf dieser Karte sind das Eingangsportal und das Stabsgebäude mit
               der Wache der Inf. Reg. Nr. 65 zu sehen, das heute als Verwaltungs-
               gebäude der SBK genutzt wird.



Bild 777: Soldaten des Pionier - Regiments Nr. 24
               Sicherlich unvermeidlich sind die Soldatengruppenfotos aus der Wehr-
               dienstzeit, weil alle Soldaten gerne eine Erinnerung an die Kollegen
               mitnehmen wollten.
               Diese Fotokarte zeigt eine Korporalschaft des Pion. Reg. Nr. 24. Das
               ist die Kaserne, die östlich der Slabystraße lag.
               Am 17.5.1915 wurde die Karte nach Duisburg versandt.



Bild 776: Das Palmenhaus in der Flora
               Der bekannte Kölner Fotograf Anselm Schmitz (1831 – 1903) hat 1878
               dieses Foto mit einer Innenansicht des Palmenhauses der Flora gemacht.
               Hier kann man sich eine gepflegte Gastronomie unter Palmen vorstellen,
               aber auch Bälle wurden hier gefeiert und Konzerte angeboten. Die guss-
               eisernen Pfeiler wurden bei der Restaurierung des Gebäudes 2014 wieder
               freigelegt.



Bild 775: Völkerschau / Aschanti Dorf
               Im Rahmen der damals üblichen Völkerschauen wurde im Mai 1900 auf
               dem Riehler Festplatz ein „Aschanti-Dorf“ errichtet. Die „Ausstellung“
               fand großen Anklang bei den Kölnern. Innerhalb der ersten Woche
               besuchten 23.000 Besucher das Dorf und allein an einem Sonntag
               wurden 9.800 Besucher gezählt.
               Die Karte wurde nicht verschickt. Sie stammt aber aus der Zeit von
               Mai 1900.



Bild 774: Hochwasser in der Riehler Straße
              Diese Karte gibt Rätsel auf. Es handelt sich um das Hochwasserereignis
              von 1919 / 1920 und zeigt ein Haus, das vom Wasser umspült ist. Auf der
              Rückseite ist der Stadtteil Riehl vermerkt. Nach der Bauart des Hauses zu
              urteilen, muss es ein Haus sein, das im unteren Teil der Riehler Straße
              (also zwischen Boltensternstraße und Rhein) stand. Das Gelände wurde
              nach dem Krieg aufgeschüttet.
              Heute befindet sich hier die Riehler Aue.



Bild 773: Der Kinderfries in der Flora
              Südlich des Neptunweihers wurde eine halbrunde Sitzecke errichtet, die
              das „menschliche Leben von der Wiege bis zur Bahre“ mit Kindermotiven
              darstellt.
              Der Zinkguss stammt von R. Rocholl nach einem Entwurf des Baurates
              Hermann Pflaume.
              Die Karte wurde nicht verschickt, aber vor 1905 gedruckt.



Bild 772: Die Kranichwiese im Kölner Zoo
              Die Kranichwiese mit vielfältigen Kranicharten lag unmittelbar neben dem
              Kranich- und Pfauenhaus, das aus der Frühzeit des Zoos stammt.
              Im Hintergrund ist der Raubvogelkäfig zu sehen.
              Die Karte wurde nicht verschickt, aber nach 1905 gedruckt.



Bild 771:Die Mülheimer Brücke im Bau
             Hier handelt es sich um ein Foto, das Ostern 1951 aufgenommen wurde.
             Hinter den beiden Radfahrerinnen sieht man den Neubau der Mülheimer
             Brücke, die noch eingerüstet ist.
             Die Brücke wurde am 8.9.1951 feierlich eröffnet.



Bild 770: Die Riehler Radrennbahn
              Der Radrennfahrer Willy Maus wurde auf diesem Bild mit einem Siegerkranz
              geehrt. Auf der Siegerfahne ist das Jahr 1907 zu lesen. Maus war sicherlich
              kein Fahrer der ersten Liga, dennoch verdiente er mit seinen Preisgeldern
              23-mal so viel wie ein Arbeiter in einem Jahr. Er fuhr Steherrennen, denn
              auf einer anderen Karte wurde er mit einem Schrittmacher abgebildet.
              Die Karte wurde nicht verschickt, stammt aber wohl aus dem Jahr 1907.



Bild 769: Völkerschau im Kölner Zoo
               „Kannibalen aus der Südsee zum ersten Mal in Europa“ so hieß es am
               12.6.1931 in einer Anzeige des Kölner Zoos. In der 18-tägigen Veranstaltung
               zählte der Zoo 100 000 Besucher.
               Diese Veranstaltung war eine der letzten Völkerschauen in Deutschland,
               da einerseits die aufkommende Filmindustrie Eindrücke von fremden
               Ländern und Menschen vermittelte und zum anderen die öffentliche
               Zurschaustellung dieser Menschen auf Ablehnung stieß.
               Die Karte wurde postalisch nicht versandt.



Bild 768: Das Riehler Schwimmbad
              1909 wird erstmalig unter der Adresse Riehler Str. 350 das „Luftbad“
              der Witwe August Hufendieck erwähnt. Dieses „Schwimm-, Licht-,
              Luft- und Sonnenbad“ war nicht die erste Rheinbadeanstalt von Köln.
              Es gab schon die Badeanstalten Frankenwerft, Kaiser Friedrich Ufer,
              Oberländer Ufer und die Badeanstalt an der Deutzer Schiffbrücke.
              Riehl dagegen hatte die erste Badeanstalt mit einem Strand. Sie lag
              südlich der Mülheimer Schiffbrücke unmittelbar am Rhein.
              Die Karte wurde am 15.7.1926 nach Freiburg versandt.



Bild 767: Hochwasser in der Boltensternstraße
               Das Hochwasser zum Jahreswechsel 1919/1920 war ein prägendes
               Ereignis, das die Hilfsbereitschaft der stationierten englischen Soldaten
               auf den Plan rief. Sie betrieben einen Fährverkehr über die Boltenstern-
               straße und bauten Stege. Abenteuerlich auf dieser Karte ist sicherlich
               der Motorradfahrer, der mit seiner Maschine über den schmalen Steg
               fuhr.
               Die Karte ist nicht gelaufen, ich habe sie in England ersteigert.



Bild 766: Das Café Bade
               In der Stammheimer Str. 9 befand sich eine Gaststätte, die häufiger
               den Pächter wechselte.
               Nach Frau Barbara Maus übernahm Herr Heinrich Zilisch die Gaststätte
               und ab 1920 führte Herr Heinrich Bade, der auch gleichzeitig der Haus-
               eigentümer war, die Gaststätte weiter. Sie war nicht nur wegen ihrer
               Terrasse ein beliebtes Ausflugslokal, sondern sie wurde auch von den
               Riehlern angenommen.
               Hier tagte beispielsweise der „Verein zur Wahrung der Belange von Köln
               Riehl“, der Vorläufer der RIG (Riehler Interessengemeinschaft).



Bild 765: Die hellige Knäächte und Mägde
               Die Tanzgruppe der „Lyskircher Junge“ trat im Karneval 1953 auch
               in der Flora auf. Die Tanzgruppe wurde auf diesem Bild von Mitgliedern
               der „Roten Funken“ begleitet. 1997 wurde die Gemeinsamkeit mit den
               „Lyskircher Junge“ beendet. Sie ist nun eine eigenständige Gruppe.
               Die schwarz-weiße Fotokarte wurde 1953 erstellt



Bild 764: Das Rheinufer
               Diese Karte aus den 1920er Jahren zeigt einen Blick von Mülheim auf
               das Riehler Ufer. Am rechten Bildrand sind im Wasser die beiden
               Schwimmstationen des Militärs zu erkennen, es folgen im Hintergrund
               die beiden Sendemasten der Funkstation mit den Kasernenbauten.
               Der markante einzelne Baum neben dem Brückenkopf der Mülheimer
               Schiffbrücke ist nicht zu übersehen. Am linken Bildrand ist der be-
               waldete Hügel zu sehen, auf dem sich das Brückenkreuz befand.
               Die Karte ist nicht gelaufen, stammt aber wohl aus dem Anfang der
               1920er Jahre.



Bild 763: Gaststätte Riehler Haus
               Die Gaststätte „Riehler Haus“ befand sich an der Riehler Straße zwischen
               dem Zoo und der Frohngasse. Heute befindet sich hier ein Kiosk. Es war
               neben Wattler's Fischerhaus, dem Bellevue und dem Etablissement
               Haumann eines der ältesten Gasthäuser in der Goldenen Ecke. Das
               Haus verfügte nicht nur über einen großen Saal für Veranstaltungen,
               sondern auch eine Terrasse vor dem Haus und einen Kinderspielplatz
               hinter dem Haus.
               Diese Lithografie wurde 1903 nach Wengern an die Ruhr verschickt.



Bild 762: Kaserne Boltensternstraße
               Der Eingang zur ehemaligen Pionierkaserne des Pionierbataillons Nr. 7
               ist auf der Karte zu sehen. Die Wache (das Gebäude vorne links) wurde
               in den 1960er Jahren abgebrochen. Das Gebäude vorne rechts wird heute
               durch die SBK als Altenwohnhaus (Haus B) genutzt.
               Die Karte wurde zur Zeit der englischen Besatzung zwischen 1919 und
               1926 erstellt. Deshalb die englische Beschriftung.



Bild 761: Hochwasser in der Riehler Straße
               Das Bild zeigt das Hochwasser vor den Häusern Riehler Str. 227 – 229,
               die beide heute noch bestehen. Nur die schönen Vorgärten gingen durch
               die Verbreiterung der Riehler Straße verloren.
               Die Karte zeigt das Hochwasser zum Jahreswechsel 1919 / 1920.



Bild 760: Schiffsanleger in Riehl
               Bis hier fuhren die „Müllemer Böötcher“, um die Besucher zum Zoo,
               zur Flora oder später auch zum Amerikanischen Vergnügungspark
               zu bringen. Die Gegend wurde im Volksmund die „Goldene Ecke“
               genannt.
               Die Karte von 1914 trägt auf der Rückseite einen Garnisonstempel
               des 28. Infanterie-Regiments, das wohl auch in Riehl gelegen haben
               muss. Ich konnte aber nicht ermitteln, wo es gelegen hat.



Bild 759: Innenansicht des Palmenhauses
              Das Festhaus der Flora, das Palmenhaus oder auch Wintergarten genannt
              wurde, mit seinem markanten Glasdach war nicht nur ein Veranstaltungs-
              raum. Hier waren auch viele exotische Pflanzen zu sehen.
              Die Karte zeigt den Bauzustand von 1905.



Bild 758: Die Schiffbrücke
              Ein Blick vom Riehler Ufer auf die Schiffbrücke in Richtung Mülheim.
              Im Vordergrund ist das Brückenhäuschen zu erkennen, in dem das
              Brückengeld entrichtet wurde, das aber ab 1920 nicht mehr gezahlt
              werden musste.
              Die Fotokarte wurde nicht verschickt, stammt aber aus der Zeit vor
             1927.



Bild 757: Die Gaststätte „Nordstrandbad“
               Nachdem die englischen Besatzungssoldaten am 31.1.1926 Köln verlassen
               hatten, standen die Militäranlagen in der Mülheimer Heide (Kaserne
               Boltensternstraße) leer. Hierzu gehörte auch der Pionierhafen mit der
               Schwimmbahn rheinab der Mülheimer Brücke. Herr Franz Augustin bot
               hier eine „preiswerte Küche und Erfrischungen jeder Art“ im sogenannten
               Nordstrandbad an.
               Um 1929 wurde das Gelände - einschließlich der Aufbauten - zwischen
               Rhein und dem heutigen Damm abgetragen, um ein Vorflutgelände zu
               schaffen.



Bild 756: Die Mülheimer Gottestracht
               Das geschmückte Prozessionsschiff war von Mülheim in Richtung Köln
               unterwegs und wurde von vielen Booten begleitet.
               Vergleicht man dieses Bild mit anderen datierten Karten, muss es sich
               wohl um die Gottestracht von 1927 gehandelt haben.



Bild 755: Innenansicht der Münchner Bierhalle
              Die Münchner Bierhalle war sicherlich ein gastronomischer Höhepunkt
              im Amerikanischen Vergnügungspark in Riehl. Hier eine Innenansicht
              der Halle, die mit vielen bayrischen Motiven ausgestattet war. Eine
              Rostbratwurst kostete vor dem Ersten Weltkrieg 30 Pfennig.
              Die Karte wurde am 10.12.1918 (also 4 Tage nach der Besetzung von Köln)
              von einem britischen Soldaten nach England verschickt.



Bild 754: Ein Orang-Utan im Kölner Zoo
               Bereits 1863 hatte der Kölner Zoo einen Orang-Utan. Die Überlebenschance
               war für diese Tiergattung nicht sehr groß, da die Tiere mit dem hiesigen
               Klima nicht zurechtkamen. Hier ist ein Bild eines Orang-Utans im
               Kölner Zoo von 1901.
               Die Karte wurde nach Hattingen an der Ruhr versandt.



Bild 753: Soldaten der Bergischen Feldartillerie
               Unvermeidlich sind die Gruppenfotos der Soldaten als Erinnerung an
               die Dienstzeit. Hier ist eine Gruppe von Soldaten des Bergischen
               Feldartillerieregiments Nr. 59 zu sehen.
               Leider ist der Poststempel nicht zu lesen, so dass man nicht er-
               kennen kann, wann die Karte verschickt wurde.



Bild 752: Das große Gartenparterre in der Flora
               In den 1930er Jahren wurde das große Parterre in der Flora vereinfacht.
               Die aufwändigen mittigen Beete mit ihrer markanten Einfassung ver-
               schwanden, so dass die Anlage weitgehend mit Rasen begrünt war.



Bild 751: Die Gaststätte Franz Dünnwald
              Diese Karte von der „Goldenen Ecke“ gibt Rätsel auf. Das Restaurant
              P. Sauer, das in den Jahren zuvor durch Herrn Bosten betrieben wurde,
              ist im Kölner Adressbuch nicht zu ermitteln. Lediglich der Hinweis auf
              die „Goldene Ecke“ lässt eine Zuordnung nach Riehl zu.



Bild 750: Der Konzertsaal in der Flora
              1898 wurde der Konzertsaal als nördlicher Anbau zum Wintergarten
               im neuromanischen Stil vollendet. Der Baukörper wurde nach der
               Zerstörung im Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut Heute
               befindet sich hier der Wirtschaftsanbau mit der Glasfassade.
               Am 18.6.1905 ging diese Karte postalisch nach Belgien



Bild 749: Die Kaserne Barbarastraße
              Diese Mehrbildkarte von der Barbarakaserne zeigt die Schmiede, einen
              Geschützschuppen und das Mannschaftsgebäude an der Amsterdamer
              Straße. Hier war das Bergische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 59 beheimatet.
              Am 24.1.1912 wurde diese Karte mit vielen Grüßen verschickt.



Bild 748: Eine Rheinpartie
               Eine belebte Rheinansicht mit Blick auf die Schiffbrücke und das
               Riehler Ufer zeigt diese Karte, die am 25.3.1905 nach Hannover
               verschickt wurde.



Bild 747: Patriotismus
               Mit Ausgehuniform und Pickelhaube hat sich eine Gruppe von Soldaten
               des Infanterie-Regiments Nr. 65 vor einem Baum aufgestellt. Patriotisch
               lautet der Spruch: “Deutschlands Ehre, Ruhm und Thaten halten heilig
               wir Soldaten“.
               Die Karte wurde am 7.12.1913 nach Helenabrunn bei Viersen verschickt.



Bild 746: Der Amerikanische Vergnügungspark
              Ein Blick von der Wasserrutsche auf den Vergnügungspark mit seinen
              Buden, Attraktionen und Gaststätten. Am oberen Bildrand ist ein
              Heißluft- oder Fesselballon zu erkennen.
              Die Karte wurde nicht verschickt, stammt aber vermutlich aus der Zeit
              vor dem Ersten Weltkrieg.



Bild 745: Löwe
              Offensichtlich behauptet dieses kräftige Löwenmännchen sein Revier.
              Auch diese Karte wurde durch den Zoodirektor Friedrich Hauchecorne
              1932 verlegt.



Bild 744: Eisbären
               In den drei engen Käfigen der alten Bärenanlage lebten auch die
               Eisbären, die auf dieser Wappenkarte dargestellt wurden. Immer
               wieder kam es in dem Eisbärenkäfig durch die Enge zu heftigen
               Auseinandersetzungen, die z. T. tödlich endeten.
               1913 wurde diese Karte nach Dortmund verschickt.



Bild 743: Edelhirsch aus der Eifel
               Auch heimische Tierarten sind im Kölner Zoo ausstellungswert. Hier
               ist ein Hirsch aus der Eifel mit seinem prächtigen Geweih zu sehen.
               Der Zoodirektor Hauchecorne hat 1932 die Bildvorlage erstellt.



Bild 742: Das Zoo-Restaurant
               Die Fotokarte zeigt das Restaurant des Zoologischen Gartens von innen.
               Nicht nur schön eingedeckte Tische, sondern auch aufwändige Bestuhlung,
               Leuchten und Wanddekorationen zeigen die edle Ausstattung des Raumes,
               der mit der heutigen Schnellgaststätte im Zoo nicht mehr vergleichbar ist.
               Die Karte wurde 1913 nach „Cöln-Sülz“ verschickt.



Bild 741: Seelöwen
              1887 wurde der Seelöwenfelsen errichtet. Seelöwen tummeln sich
               im Wasser oder liegen auf dem Beckenrand. Interessanterweise
               ist aber der Wasserfall nicht abgebildet.
               Die Karte wurde vor 1905 nach Paris versandt.



Bild 740: Zebras
               Diese Schwarzweißkarte zeigt zwei Zebras in ihrem Gehege im
               ehemaligen Giraffen- / Elefantenhaus.
               Die Karte wurde nicht verschickt, wurde aber vor dem Ersten
               Weltkrieg hergestellt und durch den Verlag Hölzermann vertrieben.



Bild 739: Wattler's Fischerhaus
               Wattler's Fischerhaus war die älteste Gaststätte am Riehler Ufer. 1830
               wurde diese Fischgaststätte, die für ihren Maifisch geschätzt wurde,
               eröffnet. Die Gaststätte hat den Niedergang der Goldenen Ecke Ende
               der 1920er Jahre überlebt, wurde im Krieg nicht zerstört, aber Anfang
               der 1950er Jahr durch einen schlichten Steinbau ersetzt. Diese Gast-
               stätte besteht noch heute unmittelbar am Rheinufer neben der Zoo-
               brücke und firmiert nun unter dem Namen “Restaurant Richters“.
               Heute gehört das Grundstück nicht mehr zu Riehl. Es wurde 1956 der
              „Neustadt Nord“ zugeordnet.



Bild 738: Die Mülheimer Gottestracht
               Das Prozessionsschiff der Mülheimer Gottestracht wurde - und wird
               auch noch heute – von kleineren Schiffen, Booten und Ruderern begleitet.
               Auch auf diesem Foto sind die mit Fahnen geschmückten Boote zu sehen.



Bild 737: Soldaten-Gruppenfoto in der Pionierkaserne
               Die Soldaten einer Stube des Pionier-Bataillons Nr. 7 in der Kaserne
               Boltensternstraße haben sich zu einem Gruppenfoto versammelt.
               Deutlich sind in der ersten Reihe die genagelten Schuhe zu sehen.
               Die Karte wurde am 21.1.1915 nach (Wuppertal) Elberfeld verschickt.



Bild 736: Das Vogelhaus im Kölner Zoo
               Am 19.11.1899 konnte das Vogelhaus im Stil russischer Kathedralen
               in Betrieb genommen werden.
               Das Haus steht unter Denkmalschutz, wird zur Zeit restauriert und in
               das „Süd-Amerika-Haus“ umgewandelt.
               Die Karte wurde 1904 mit freundlichen Grüßen nach Werlau (St. Goar)
               verschickt.



Bild 735: Das Stundenrennen auf dem Kölner Sportplatz
              Am 16.7.1907 fand auf der Radrennbahn des „Cölner Sportplatzes“ ein
              Stundenrennen für die Steher statt.
              Auf dieser Ansichtskarte wurden die Radrennfahrer Anton Huber,
              César Simar und Paul Guignard mit ihren Schrittmachern abgebildet.
              Der Verlag Spenke, Köln Ehrenfeld vertrieb diese Karte.



Bild 734: Hochwasser in der Boltensternstraße
               Zum Jahreswechsel 1919 / 1920 stieg der Kölner Rheinpegel bis auf
               10,58 m. Hierdurch wurde auch die westliche, tiefer gelegene Fahrbahn
               der Boltensternstraße überflutet, so dass die am linken Bildrand abge-
               bildete Kaserne nur über einen Steg erreicht werden konnte.



Bild 733: Mehrbildkarte aus Riehl
               Vier Ansichten von Riehl - die Post, das Riehler Tal, die Stammheimer
               Straße und die Hittorfstraße - vermitteln einen Eindruck von dem Stadt-
               teil um 1913.
               Die Fotos auf der Karte sind in ein Jugendstilornament eingefügt.



Bild 732: Die Riehler Radrennbahn
              Fünf Flieger haben sich mit ihren Helfern zu einem Gruppenfoto auf
              der Riehler Radrennbahn aufgestellt.
              Der Absender der Karte war, wie er selbst mitteilte, am 6.10.1912
              Zuschauer bei einem Rennen auf dem „Kölner Sportplatz“.



Bild 731: Juxkarte aus dem Amerikanischen Vergnügungspark
               Diese Juxkarte wurde in der Münchener Bierhalle im Amerikanischen
               Vergnügungspark vertrieben.
               Die Karte wurde mit freundlichen Grüßen 1911 nach Bremen geschickt.



Bild 730: Königstiger im Kölner Zoo
               Ein Königstiger in seinem Käfig wurde auf dieser Karte abgebildet.
               Die braune Tiefdruckkarte kostete 1932 10 Pfennig.



Bild 729: Partie in der Flora
               Diese Floraansicht lenkt den Blick über den Flora-Weiher auf den
               Kaisersaal (Aula), den Mammutbaum und die Orangerie. Den
               Mammutbaum gibt es heute noch, auch wenn er jetzt etwas
               zerzaust aussieht.
               Die Karte wurde 1908 durch den Verlag Trenkler in Leipzig
               hergestellt.



Bild 728: Fischerboote am Riehler Ufer
               Hier liegen zwei Fischerboote am Riehler Ufer. Möglicherweise sind es
               die Boote von Wattler's Fischerhaus, das die beliebten Maifische direkt
               im Rhein fischte.
               Die Karte wurde von dem bekannten Fotografen Hermann Claasen
               (1899–1987) signiert.
               Die Karte wurde 1933 nach Berlin auf den Weg gegeben.



Bild 727: Café Bade
              So häufig wie der Name der Gaststätte an der Ecke Stammheimer
              Straße / Am Botanischen Garten gewechselt wurde, fällt einem eine
              zeitliche Zuordnung schwer. 1880 wurde es als Café Maus eröffnet,
              Café Zilisch, Café Bade, Café Borgmann waren spätere Namen und
              Herr Schlieper und Herr Nutt waren weitere Pächter.
              Das Haus wurde im Krieg zerstört und dann als „Zoogarage“ und
              Tankstelle neu aufgebaut.
              Heute befindet sich hier - nach einer zeitweiligen Nutzung durch einen
              KFZ-Sachverständigen – das Fotostudio Bernd Vogel.



Bild 726: Die Kölner Flora
              Ganz im Jugendstil wurde diese Karte aus der Flora gestaltet. Die Dame
              am oberen Bildrand schaut mit ihrer Stielbrille auf die Kaskade und den
              Wintergarten.
              Die Karte wurde vor 1905 nach Frankreich versandt.



Bild 725: Oldtimer in der Kaserne Boltensternstraße
               Stolz hat sich der Fahrer der edlen Karosse neben dem Auto zum Foto
               aufgestellt. Der Wagen stand zur Zeit der englischen Besatzung in der
               Kaserne Boltensternstraße vor den späteren Häusern L und V 1 der
               Riehler Heimstätten.
               Bei dem Auto handelt es sich.um einen Austro Daimler Landaulet,
               Modell 6-17 von 1924.
               Die Karte ist mit der Jahreszahl 1924 datiert.



Bild 724: Metzger des Pionier-Bataillons Nr. 24
               Eine Gruppe von Metzgern im Pionier-Bataillon Nr. 24 haben sich nicht
               nur mit ihrem Handwerkszeug zu einem Gruppenfoto versammelt, auch
               ein kräftiger Schluck aus der Flasche wurde nach erfolgter Schlachtung
               eingeschenkt.
               Im September 1914 wurde die Karte nach Witten verschickt.



Bild 723: Löwenbabys im Kölner Zoo
              Auf dieser privaten Postkarte posiert ein Herr mit einem fünf Monate
              alten Löwenbaby im Kölner Zoo.
              Die Aufnahme wurde am 30.6.1931 gefertigt.



Bild 722: Feld-Artillerie Regiment Nr. 59
               Auf dieser Mehrbildkarte sind verschiedene Motive der Kaserne an der
               Amsterdamer- und Barbarastraße zu erkennen. Hier war das Bergische
               Feldartillerie-Regiment Nr. 59 stationiert. Besonders markant sind auf
               der Karte oben die drei Mannschaftsgebäude der sog. Fischerkaserne
               zu erkennen.
               1916 wurde die Karte nach Bülitz verschickt.



Bild 721: Deutsche Kunstausstellung 1906
               Vom Mai bis November 1906 fand in der Flora die „Deutsche
               Kunstausstellung“ statt. Extra hierfür wurden einige Häuser um
               den Neptunweiher herum errichtet. So auch der hier abgebildete
               Garten-Pavillon des Architekten Bernhard Pankok.
               Es wurde die Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt.
               Nur eins der Häuser steht nach dem Wiederaufbau nach Kriegs-
               schäden noch; es handelt sich um den Frauenrosenhof, der heute
               als "Grüne Schule" genutzt wird.



Bild 720: Seelöwe im Kölner Zoo
               Die Karte zeigt einen Seelöwen im Kölner Zoo. Besonders zu vermerken
               ist, dass die von 1931/32 datierte Aufnahme des Seelöwen von dem
               Zoodirektor Friedrich Hauchecorne (1929 – 1938) selbst gefertigt wurde.



Bild 719: Saal des Café Bade
               Im Café Bade, Stammheimer Str. 9, trafen sich nicht nur Ausflügler.
               Hier tagte auch regelmäßig ab 1927 der „Verein zur Wahrung der
               Belange von Köln Riehl“
zu seinen Versammlungen, um die in
               Riehl anstehenden Fragen zu erörtern.
               Man kann also mit Recht sagen, das war der Vorläufer der heutigen
               „Riehler Interessengemeinschaft (RIG)“.



Bild 718: Landwehrübung der 24er Pioniere
              1912 fand in der Kaserne des Pionier-Bataillons Nr. 24 eine Landwehrübung
              für die wehrpflichtigen Männer statt, die nicht zu den regulären Truppen ein-
              gezogen worden waren.
              Zu einem Gruppenfoto vor dem Exerzierhaus haben sich die Soldaten
              versammelt.



Bild 717: Riehler Radrennbahn
              Auf der Riehler Radrennbahn hat sich der Steherrennfahrer J. Bonrath
              hinter seinem Schrittmacher Toni Hecker aufgestellt.
              Die Karte wurde am 13.9.1908 nach Berlin geschickt.



Bild 716: Feld-Artillerie Regiment Nr. 59
              „Hoch zu Ross“ reiten die Soldaten in ihren schmucken Uniformen über
              das Übungsfeld – vermutlich die Mülheimer Heide. Diese lag direkt neben
              der Kaserne in Richtung Rheinufer.
              1906 wurde diese Karte in die Nähe von Meckenheim verschickt.



Bild 715: Restaurant Nordstrandbad
               Nachdem die englischen Besatzungssoldaten am 31.1.1926 Köln
               verlassen hatten, standen die Militäranlagen in der Mülheimer Heide
               (Kaserne Boltensternstraße) leer. Hierzu gehörte auch der Pionier-
               hafen mit der Schwimmbahn - rheinab der Mülheimer Brücke.
               Herr Wilhelm Iselhorst aus der Ritterstraße 20 pachtete die Anlage
               und betrieb hier ab 1926 das Restaurant „Nordstrandbad“.
               Um 1929 wurde das Gelände - einschließlich der Aufbauten -
               zwischen Rhein und dem heutigen Damm abgetragen.

Neuer Absatz


Bild 714: Dromedare im Kölner Zoo
               Zwei Dromedare im Kölner Zoo im Gehege vor dem Kamelhaus.
               Diese damals beliebte „Wappenkarte“ wurde am 9.11.1903 nach
               Lausanne verschickt.



Bild 713: Artillerie-Denkmal
              1934 wurde der Grundstein zum Artillerie-Denkmal gelegt und am
              30.8.1936 eingeweiht. Die Skulptur schuf der Bildhauer Hans Dammann.
              Das Denkmal wurde im Krieg zerstört. Es stand an dem heutigen
              Konrad-Adenauer-Ufer, wo sich heute der Skulpturenpark befindet.



Bild 712: Der Goldpokal auf der Radrennbahn
               Am 30.7.1905 wurde auf der Riehler Radrennbahn der Goldpokal
               ausgetragen. Die Fahrer Willy Schmitter (D), Piet Dickentman (NL)
               und Robert Walthour (USA) nahmen an dem internationalen
               Rennen teil. Wer Sieger wurde, weiß ich leider nicht.



Bild 711: Die Flora
              Aufwändig wurde die lithografierte Karte vom Festhaus der Flora mit
              Kleeblättern, Hufeisen und einem Anhänger ausgeschmückt.
              Der Absender meinte, dass die Grüße an seine Liebste sehr eilig
              seien und versah die Karte von 1904 mit dem Vermerk „Cito“



Bild 710: Westfälisches Pionier Regiment Nr. 24
               Viele Übungen mussten die Soldaten des Pion. Reg. Nr. 24 während
               der Grundausbildungen absolvieren. Hier sind vier Beispiele. Das
               Pionier Regiment Nr. 24 lag in dem neuen Kasernenteil östlich der
               Slabystraße.
               Diese Karte wurde mit den besten Ostergrüßen 1915 nach Bredeney
               versandt.



Bild 709: Café Bade
               Das Café Bade befand sich in der Stammheimer Str. 9, das ist das
               Eckgrundstück zur Straße am Botanischen Garten. Hinter diesem
               Eingangsportal befand sich der Biergarten. Im Hintergrund ist die
               Gaststätte zu sehen.
               Diese Gaststätte wurde im Krieg zerstört, das Portal blieb aber
               erhalten und wurde erst im Zusammenhang mit einem Neubau 1952
               abgetragen. Hier entstand eine Tankstelle mit einer Garage.
               Heute ist noch der Hinweis „Garage“ an der Hauswand zu erkennen.



Bild 708: Grüße aus der Flora
              Ganz weltstädtisch wurden auf dieser Florakarte die Grüße auf Englisch
              eingedruckt. Um der Karte einen besonderen Glanz zu verleihen, wurden
              die Konturen des Floragebäudes mit Glitter markiert.
              Die Karte wurde nicht verschickt, so dass das Alter nicht erkennbar ist.
              Möglich ist, dass sie zur Zeit der englischen Besatzung (1919 – 1926)
              vertrieben wurde.



Bild 707: Der Radrennfahrer Peter Günther
               Der Steherrennfahrer Peter Günther (1882 – 1918) ist hier mit seinem
               Schrittmacher Heinrich Otto abgebildet. Peter Günther war ein scharfer
               Konkurrent von Willy Schmitter und gewann 1911 die inoffizielle
               Deutsche Meisterschaft.
               Am 6.10.1918 stürzte Peter Günther auf der Düsseldorfer Radrennbahn
               und starb am 7.10.1918 an den Folgen des Unfalls.



Bild 706: Der Bauernhof im Zoo
              2014 wurde im Kölner Zoo der Bergische Bauernhof eröffnet. Schweine,
              Kühe, Schafe, Ziegen und viele andere heimische Tiere kann man hier
              sehen. Besucher können etwas über bedrohte Nutztierrassen lernen
              und diese Tiere im Streichelzoo direkt erleben. Hier hat auch der Ziegen-
              bock Hennes, das Maskottchen des 1. FC Köln, sein Zuhause.
              © Herbert Hübner, 2016



Bild 705: Gruppenbild der Soldaten
               Die 1. Korporalschaft des Pionierbataillons Nr. 7 hat sich in der Kaserne
               Boltensternstraße 1916 zu einem Erinnerungsfoto versammelt.
               Die Karte wurde nicht verschickt.



Bild 704: Mülheimer Gottestracht
               Zahlreiche Begleitboote umrunden das beflaggte Prozessionsschiff, den
               Raddampfer „Kaiser Friedrich“. Viele Gläubige haben sich auf den Decks
               des Schiffes versammelt.
               Leider ist nicht vermerkt, wann das Foto für diese Karte aufgenommen
               wurde.



Bild 703: Café Wallraff
               Das Café Wallraff – hier die Gartenterrasse - befand sich auf der
               Riehler Straße / Ecke Boltensternstraße, dort wo sich heute die
               beiden Fahrbahnen der Boltensternstraße teilen.
               Im Volksmund wurde die Gaststätte „Café Böck Dich“ genannt.
               Wie es zu dem Begriff kam, konnte ich nicht ermitteln.
               Die Karte wurde am 20.8.1936 nach Wittenberg / Elbe verschickt,
               nachdem der Absender einen „Spaziergang nach hier“ gemacht hatte.



Bild 702: Das Festhaus in der Flora
               2014 wurde das im Krieg stark zerstörte Festgebäude nach einer
               aufwändigen Restaurierung unter Denkmalgesichtspunkten wieder
               eröffnet.
               Das Festhaus stellt heute wieder einen gesellschaftlichen Höhepunkt
               in Köln dar. Veranstaltungen, Ausstellungen, Kongresse und Familien-
               feiern lasten das Haus voll aus.
               © Herbert Hübner, 2016



Bild 701: Radrennen auf dem Kölner Sportplatz
               Friedrich Otto Meyer wurde am 4.11.1882 in Ludwigshafen geboren
               und war ab 1899 Profirennfahrer. Am 21.7.1907 gewann er auf der
               Kölner Radrennbahn das Hauptfahren. 1911 wurde er inoffizieller
               Sprintmeister.
               Die Spuren des legendären Radrennfahrers haben sich verloren.
               Daher ist sein Todestag nicht bekannt.



Bild 700: Richtfest der Stephanuskirche
               In den Jahren1963 bis 1965 entstand die Stephanuskirche in der
               Brehmstraße als Ersatz für die Kreuzkapelle in der Stammheimer
               Straße.
               Man sieht auf der Karte das Stahlskelett der Kirche mit Richtkranz
               und im Hintergrund Häuser der Barbarastraße und der Wettsteinstraße.
               Foto: C. Hartzenbusch, © M. Brausem



Bild 699: Mülheimer Gottestracht
               Einige Begleitboote der Schiffsprozession haben bereits die Schiffbrücke
               passiert und warten auf das Prozessionsschiff.
               Der Blick geht vom Mülheimer zum Riehler Ufer mit dem markanten Baum
               neben dem Brückenanleger.
               Die Karte muss vor 1927 gedruckt worden sein.



Bild 698: Kaserne Barbarastraße
               Diese vierteilige Ansichtskarte zeigt Eindrücke aus der Artillerie-Kaserne
               Barbarastraße / Amsterdamer Straße. Von den drei Mannschaftsgebäuden
               der Fischer-Kaserne auf dem oberen Bild der Karte steht nur noch das
               Haus in der Mitte. Alle anderen Gebäude auf dieser Karte wurden im Krieg
               zerstört oder später abgetragen. Heute residiert auf dem ehemaligen
               Kasernengelände das Bundesverwaltungsamt, auf dem Gelände der
               ehemaligen Fischer-Kaserne befindet sich ein Gewerbehof.
               Die Karte wurde am 14.7.1094 nach Colmar versandt.



Bild 697: Restauration „Zum Hähnchen“
               Neben den zwei Kasernenansichten auf dieser Karte ist auf der linken
               Bildhälfte das Restaurant „Zum Hähnchen“, Hittorfstr. 25 abgebildet.
               Die Gaststätte war bei den Bewohnern der Riehler Heimstätten sehr
               beliebt, da man hier anschreiben lassen konnte.
               Das Gebäude wurde im Krieg zerstört und heute steht an der Ecke
               zur Boltensternstraße ein Wohnhaus.
               Die Karte wurde am 22.9.1913 in die Nähe von Straßburg verschickt.



Bild 696: Die Mülheimer Schiffbrücke
               Diese Ansichtskarte der Mülheimer Brücke entstand nicht nach einem
               Foto, sondern nach einer Zeichnung. Filigran hat der Maler die Brücke
               und das Panorama von Mülheim dargestellt und mit liebevollen Details
               versehen. Leider ist der Künstler nicht bekannt.
               Die Karte wurde am 18.7.1902 nach Thamm in Württemberg versandt.



Bild 695: Der Neptunbrunnen in der Flora
               Frisch saniert erstrahlt der Neptunbrunnen von 1856 wieder in weißer
               Farbe und das Wasser sprudelt nach der Sanierung kräftig, um den
               Teich zu belüften.
               Lange Jahre musste diese Skulptur auf die Restaurierung warten, wurde
               aber rechtzeitig zur 150-Jahr-Feier der Flora fertig.
               © Herbert Hübner, 2016



Bild 694: Soldaten im Riehler Pionierhafen
               Die Pioniersoldaten haben zwei Schnellbrücken an der Einfahrt zu
               einem der Pionierhäfen in Riehl gebaut und sich stolz für ein Foto
               aufgestellt.
               Der Fotograf Wolf in Köln-Riehl hat die Karte angefertigt, die am
               15.11.1914 nach Ruppichteroth verschickt wurde.



Bild 693: Siesta auf der Riehler Radrennbahn
               Die Radrennfahrer Paul Guignard, Karel Verbist und Taddäus Robl
               haben sich vor dem Rennen am 13.10.1907 entspannt an die Bande
               gelehnt und lächeln siegessicher in die Kamera



Bild 692: Parade auf der Mülheimer Heide
               Hoch zu Ross haben sich die Soldaten des Bergischen Feld-Artillerie-
               Regiments Nr. 59 in Paradeuniform mit ihren Gespannfahrzeugen auf
               der Mülheimer Heide aufgestellt.
               Die Karte wurde am 21.2.1906 nach St. Johann an der Saar versandt.



Bild 691: Gaststätte „Riehler Haus“
              Wo sich heute der rote Kiosk vor dem Zooeingang befindet, stand bis
              zum Krieg entlang der Riehler Straße zwischen Frohngasse und
              Lennéstraße die beliebte Gaststätte „Riehler Haus“.
              Hier konnte man nicht nur im großen Saal, sondern auch auf der
              Terrasse gut essen. Ebenso konnte man tanzen und hinter dem
              Haus befand sich ein großer Garten mit Spielgeräten für die Kinder.
              Die Karte wurde mit freundlichen Grüßen am 29.8.1897 nach Ahlem,
              einem Vorort von Hannover, verschickt.



Bild 690: Soldaten des Pionier-Bataillons Nr. 24
               Mit vereinten Kräften ziehen die Soldaten des Pionier-Regiments Nr. 24
               ein Boot aus einem der zwei Pionierhäfen am Rhein. Die höheren Dienst-
               grade stehen in schmucker Uniform daneben und beobachten die
               anstrengende Arbeit der Soldaten.
               Die Karte wurde am 1.6.1915 nach Essen verschickt, wobei der
               Absender betonte, dass es ihm gut gehe.



Bild 689: Löwen vom Kölner Zoo
              Vor dem ersten Weltkrieg war Deutschland eine Kolonialmacht.
              Dr. Hermann von Wissmann (1853 – 1905) war nicht nur Afrikaforscher,
              sondern auch Gouverneur in Deutsch-Ostafrika.
              Der Kölner Zoo griff bei einer Kartenserie von Tiermotiven diesen Ge-
              danken auf, bildete - wie hier zu sehen - Löwen in freier Wildbahn ab
              und zeigte gleichzeitig Portraits von Tierforschern. Dadurch wurde die
              Illusion vermittelt, so würden die Tiere im Zoo gehalten.
              Die Karte wurde am 19.6.1899 verschickt.



Bild 688: Augusta-Denkmal in der Flora
               Der Kopf auf dieser Stele ist ein Nachguss des Kopfes des Augusta-
               Denkmals am Kaiser-Wilhelm-Ring, das am 1.10.1903 eingeweiht
               und im Krieg zerstört wurde.
               Das Denkmal soll an die Kaiserin Augusta als Schirmherrin der Kölner
               Flora erinnern.
               © Herbert Hübner, 2016



Bild 687: Riehler Radrennbahn
              Am 4.8.1907 fand auf der Riehler Radrennbahn ein 20-km-Rennen statt.
              Die Tribüne ist voller Zuschauer und auf der Bahn kämpfen die Steher
              Contenet, Bruni und Schipke miteinander.



Bild 686: Mülheimer Gottestracht
              Das geschmückte Prozessionsschiff wird von vielen kleinen Ruderbooten
              begleitet. Im Hintergrund sieht man das Riehler Ufer mit der Gaststätte
              „Mülheimer Häuschen“.
              Die Karte wurde am 21.6.1910 nach Kassel (damals noch mit „C“
              geschrieben) verschickt.



Bild 685: Infanterie-Regiment Nr. 65
              Die Aufnahme entstand unmittelbar hinter dem Tor der Kaserne
              Boltensternstraße. Am rechten Bildrand sieht man ein Wirtschafts-
              gebäude (heute der Seniorentreff der SBK), links davon ist die Rück-
              seite des Mannschaftsgebäudes der 11. und 12. Kompanie (heute
              Altenwohnhaus G der SBK) zu sehen.
              Die Karte wurde aber erst zur Zeit der englischen Besatzung nach
              1918 auf der Rückseite beschriftet.



Bild 684: Soldaten des Pionier-Bataillons Nr. 7
               Mit Besen bestückt hat sich die Gruppe in der Kaserne Boltensternstraße
               zum Foto aufgestellt. So griesgrämig, wie die Soldaten in die Kamera
               blicken, waren sie offensichtlich zum ungeliebten Straßenkehren ab-
               kommandiert.
               Die Karten wurde im Juli 1915 nach Bergisch Neukirchen verschickt.



Bild 683: Villen in Riehl
               Eine der schönsten Villen in Riehl ist das freistehende Haus Johannes-
               Müller-Str. 43. Es wurde Ende der 1920er Jahre errichtet. Leider ist der
               Architekt nicht mehr zu ermitteln.
               Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2016.
               © Herbert Hübner, 2016



Bild 682: Evangelische Volksschule
              Um 1890 wurde die Schule in der Stammheimer Str. 101 errichtet und
              in den 1920er Jahren so umgebaut, wie auf den Bild erkennbar ist. Sie
              diente bis 1959 als evangelische Volksschule und wird heute als
              Montessorischule genutzt.
              Das Gebäude steht seit 1980 unter Denkmalschutz.



Bild 681: Riehler Radrennbahn
              Am 16.10.1904 fand das Eröffnungsfahren der Steher auf der Riehler
              Radrennbahn statt. In der Zielgeraden lag Thaddäus Robl vorne, hinter
              sich die Fahrer Willi Schmitter und César Simar.



Bild 680: Die Gaststätte Etheber
               Diese Mehrbildkarte zeigt links die Außenansicht der Gaststätte Etheber
               in der Amsterdamer Str. 127 und rechts zwei Häuser der Artillerie-Kaserne
               an der Amsterdamer Straße.
               Da die Briefmarke entfernt wurde, kann man nicht erkennen, wann die
               Karte verschickt wurde. Es muss aber vor 1918 sein.



Bild 679: Hochwasser im Zoo
               Der Bildtext des unbekannten Fotografen lautet: „Hochwasser am
              16.Januar 1920 Fütterung der Löwen und Tiger im Kölner Zoologischen
              Garten. Eine von mir gemachte Originalaufnahme, die ich noch nicht
              veröffentlicht habe“.



Bild 678: Das Große Parterre in der Flora
               Farbenfroh wurde die Bepflanzung des Großen Parterres in der Flora
               nachgezeichnet und die angedeuteten Wolken beleben das an sich
               häufige Bildmotiv.
              1922 wurde die Karte nach Annen (heute Witten) in Westfalen verschickt.



Bild 677: Amateur-Hauptfahren auf der Riehler Radrennbahn
               Flieger-Rennen auf der Riehler Radrennbahn. Fünf Amateure haben
               sich mit Ihren Helfern zum Start am 2.10.1904 aufgestellt.
               Leider ist nicht vermerkt, wer das Rennen gewonnen hat.



Bild 676: Restaurant Hohenzollerngarten
               Eine Innenansicht der Gaststätte Hohenzollerngarten an der Riehler
               Straße 161 – 165, wo sich ab 1909 der Amerikanische Ver-
               gnügungspark entwickelte.
               Die Karte wurde zwar 1906 verschickt, aber bereits vor 1905 von
               dem Gastwirt Friedrich Kolck verlegt.



Bild 675: Eingang zur Kaserne Boltensternstraße
              Ein Musikzug britischer Truppen befindet sich auf dem Anmarsch in
              die Kaserne an der Boltensternstraße. Wie ein Vermerk auf der Karte
              besagt, handelte es sich um das 52. Bataillon im Jahr 1919.



Bild 674: Die Mülheimer Brücke
               Die Mülheimer Hängebrücke ist errichtet, das Vorflutgelände eingeebnet,
               der Damm aufgeschüttet, die Linden sind neu angepflanzt und mit Schutz-
               gittern versehen worden. So zeigten sich das neu gestaltete Gelände und
               die Brücke um 1935, als diese Karte verschickt wurde.



Bild 673: Tod des Radrennfahrers Richard Scheuermann
               Richard Scheuermann war 1913 bereits mit 27 Jahren ein Veteran der
               Berufsradrennfahrer und einer der erfolgreichsten deutschen Dauerfahrer.
               Am 7.September 1913 erlitt er auf der Riehler Radrennbahn einen Sturz,
               an dessen Folgen er am 8.September verstarb. Bei diesem Sturz wurde
               auch der Schrittmacher von Paul Guignard, Gustav Lawson, getötet und
               der Schrittmacher von Richard Scheuermann, Emil Meinhold, lebensge-
               fährlich verletzt.
               Diese Karte mit dem Trauerengel sollte an den tragischen Unfall auf der
               Riehler Radrennbahn erinnern.



Bild 672: Luftbild der Mülheimer Brücke
               Dieses Luftbild von der Mülheimer Brücke in Richtung Mülheim zeigt
               sehr deutlich, dass um 1964 die Kriegsschäden weitgehend behoben
               waren. Viele Neubauten prägen das Bild von Mülheim. Auch ist bereits
               ein starkes Verkehrsaufkommen auf der Mülheimer Brücke zu erkennen.



Bild 671: Tiere im Kölner Zoo
               Tapir, Nashorn, Nilpferd, Oryx-Antilope und ein Känguru sind auf dieser
               Karte vom Kölner Zoo abgebildet und sollen die Vielfalt des Tierbestandes
               dokumentieren.
               Im August 1962 schrieb Axel an seinen Freund Christian, dass ihm im
               Zoo die bengalischen Tiger am besten gefallen haben.



Bild 670: Mehrbildkarte der Pionier-Kaserne
               Drei markante Ansichten aus der Kaserne des Pionier-Batallions Nr. 7
               zeigt diese Karte: ein Mannschaftsgebäude, die Exerzierhalle und ein
               Wirtschaftsgebäude. Alle drei Gebäude bestehen heute nicht mehr.
               Die Karte wurde am 6.10.1909 – also 5 Monate nach der Eröffnung
               der Kaserne – nach Elberfeld, heute Wuppertal – versandt.



Bild 669: Vereidigung von Soldaten des Inf. Reg. Nr. 65
               Am 12.6.1915 fand eine Vereidigung der Soldaten des 65. Infanterie-
               Regiments statt. Die Soldaten sind hier zur Ansprache angetreten.
               Wo die Vereidigung stattfand, konnte ich leider nicht ermitteln.



Bild 668: Der Kaiser-Pavillon in der Flora
               Im „Drei-Kaiser-Jahr“ 1888 wurde - eingebettet in eine Grünanlage am
               Rand des großen Parterres in der Flora - der Kaiser-Pavillon errichtet.
               Es war ein kleiner reich ornamentierter Bau im Stil des Rokoko. Von
               hier hatte man einen schönen Blick über das Parterre mit seinem
               riesigen Springbrunnen.
               Ende der 1920er Jahre wurde der Pavillon wegen „Baufälligkeit“
               abgebrochen.



Bild 667: Notgeld im Lunapark
              Das ist keine Ansichtskarte, sondern eine „Wechselgeld-Wertmarke“,
              also Notgeld. Nach dem Ersten Weltkrieg war kein Metall mehr vorhanden,
              um Münzen zu prägen, So wurde Notgeld auf Papier gedruckt und zur
              Wertbemessung eine Briefmarke aufgeklebt. Damit das Notgeld als Wert
              anerkannt werden konnte, stempelte die Stadt Köln den Schein ab.
              Interessant an diesem Schein ist zusätzlich der Hinweis auf die
              Öffnungszeiten des Vergnügungsparks.



Bild 666: Die Pioniere beim Brückenbau
               Die Pioniere des Ersatz Pionier Bataillon Nr. 7 hatten sich nach der
               Fertigstellung der Brücke zu einem Foto aufgestellt und präsentierten
               stolz ihr Bauwerk, um den Lieben daheim einen Eindruck von ihrem
               Tun zu vermitteln.
               Am 3.11.1917 wurde diese Karte verschickt.



Bild 665: Der Flora-Pavillon
               Ein optischer Höhepunkt war sicherlich der 1864 errichtete Pavillon
               mit der Göttin Flora. Rund um den Pavillon waren Sitzbänke zum
               Verweilen aufgestellt und von hier hatte man einen wunderschönen
               Blick auf die Kaskade, das holländische Parterre und die Westseite
               des Flora-Gebäudes.



Bild 664: Das Ashanti-Dorf am Riehler Tor
               Im Rahmen der damals üblichen Völkerschauen wurde im Mai 1900
               auf dem Riehler Festplatz ein „Ashanti-Dorf“ errichtet. Die „Ausstellung“
               fand großen Anklang bei den Kölnern. Innerhalb der ersten Woche be-
               suchten 23.000 Besucher das Dorf und allein an einem Sonntag waren
               9.800 Besucher zu verzeichnen.
               Die Karte wurde am 12.6.1900 in die Schweiz geschickt.



Bild 663: Der Adlerberg und die Affeninsel im Zoo
               Dieses imposante Ensemble im Kölner Zoo, der Affenfelsen und der
               dahinter liegende Flug- und Raubvogelkäfig, wurde nach Plänen des Re-
               gierungsbaumeisters Max Stirnnach als Felsberganlage errichtet und
               am 27.Juli 1914 eröffnet.              
               Der Affenfelsen ist heute noch für die Paviane in Betrieb.



Bild 662: Das Haus Xantener Str. 110
               Dieses Bild entstand laut Text auf der Rückseite 1938. Die Häuser
               Xantener Str. 108 bis 130 wurden in den 1920er Jahren von der
               Wohnungsbaugesellschaft des Rheinischen Braunkohlereviers
               gebaut.
               1938 wohnte in dem hier abgebildeten Haus Nr. 110 der Regierungs-
               baurat Friedrich Tucholski.



Bild 661: Internationale Damen Boxkämpfe im Luna Park
              Entschlossen blickt diese Damenboxriege mit ihrem Impressario Rieprecht
              in die Kamera. Wer den Kampf gewonnen hat, ist nicht überliefert.
              Der Absender schrieb 1926, dass diese Gruppe im Kölner Luna Park
              aufgetreten sei.



Bild 660: Der Konzertsaal in der Flora
              1898 wurde der Konzertsaal fertig gestellt. Er befand sich als Anbau
              auf der Nordseite des Wintergartens und wurde im Krieg zerstört.
              An dieser Stelle befindet sich heute mit einer gläsernen Verkleidung
              der Wirtschaftsanbau.
              1904 wurde diese Innenansicht des Konzertsaals in die Schweiz verschickt.



Bild 659: Die Gaststätte „Zum Veteran“
               Die Gaststätte „Zum Veteran“ befand sich in der Amsterdamer Straße.
               Gleich gegenüber befand sich die Artillerie-Kaserne, rechts auf der Karte
               ein Bild mit dem Familienhaus und dem Mannschaftsgebäude ebenfalls
               an der Amsterdamer Straße.
               Die Karte wurde 1904 ins Elsass verschickt.



Bild 658: Die Zoo-Terrassen um 1933
               Diesen Blick auf die Zooterrasse gab es um 1933. Am 24.9.1933 fand
               hier das Internationale Fliegertreffen statt.
               Zum Essen gab es eine gefüllte Tomate, einen jungen Hahn nach
               Hausfrauenart und schließlich eine Käseplatte.



Bild 657: Militärübung auf der Mülheimer Heide
              Das nahe der Artilleriekaserne in der Barbarastraße gelegene
              Übungsgelände „Mülheimer Heide“ wurde von den Soldaten zu
              Pferde und von Gespannen genutzt.
              Die Karte wurde 1911 zum Schießplatz Wahn verschickt.



Bild 656: Die Mannschaft von Preußen Dellbrück
               Die Riehler Radrennbahn wurde im Krieg beschädigt und die Müngersdorfer
               Bahn machte Riehl Konkurrenz. So suchten die Betreiber nach neuen
               Aufgaben für die Bahn. Neben Auto- und Motorradrennen fanden Box-
               kämpfe auf dem Sportgelände statt. Auch fand hier der Fußballverein
               Preußen Dellbrück Anfang der 1950er Jahre seine Heimat.



Bild 655: Der festlich geschmückte Eingang zur Kaserne
              Der Eingang zur Kaserne der 7er Pioniere an der Boltensternstraße ist
              festlich mit Girlanden, Paddeln, Werkzeug und Fahnen geschmückt.



Bild 654: Vorbeimarsch der Soldaten
               Ein Zug von Soldaten marschiert an den Offizieren vor dem
               Mannschaftsgebäude 2 vorbei.



Bild 653: Abnahme der Parade durch die Ehrengäste
              Offiziere schreiten eine Formation der Abordnung von Kriegervereinen
              mit verschieden Fahnen vor dem Mannschaftsgebäude 2 ab.



Bild 652: Begrüßung der Veteranen vor dem Wirtschaftsgebäude
               Der Bataillonskommandeur mit Federbuschhelm begrüßt eine Abordnung
               der Kriegervereine des Regiments vor dem Wirtschaftsgebäude. Im Hinter-
               grund sind die Fahnen der Kriegervereine zu sehen.



Bild 651: Der festlich geschmückte Pontonschuppen
              Der Altar an der Stirnwand des Pontonschuppens ist durch das einfallende
              Licht kaum zu erkennen, ist aber festlich geschmückt. Die gekreuzten
              Paddel und die aufgestellten Gewehre geben einen Hinweis auf eine
              militärische Feier.



Bild 650: Die Feier in dem Pontonschuppen
               Die Soldaten sind im Pontonschuppen zur Ansprache angetreten.
               Die gekreuzten Paddel an der Stirnwand des Saales sind ein Symbol
               für die Pioniere.



Bild 649: Die Milchkuranstalt im „Goldenen Eck“
               Diese schöne Lithografie von der Milchkur-Anstalt wurde durch eine Frau
               in Älpler Tracht ergänzt. Die Gaststätte befand sich an der Riehler Str. 162,
               wo sich heute der Skulpturenpark befindet. Es wurde neben Milch auch
               Kaffee angeboten. Und als Beweis der guten Milchqualität wurde darauf
               hingewiesen, dass die Kühe „Schweizertrockenfütterung“(Gerstenschrot,
               Kleie und Heu) erhielten.
               Die Karte wurde 1906 nach Gera verschickt.



Bild 648: Musiker des Inf. Reg. Nr. 65
              Musiker des Infanterie-Regiments Nr. 65 haben sich hier zu einem Foto
              zusammen gefunden. Typisch für die Uniformen der Musiker waren die
              sogenannten „Schwalbennester“ an den Schulterstücken.
              1912 wurde die Karte nach Wichterich im Kreis Euskirchen verschickt.



  Bild 647: Die Bar im Transit-Hotel
                 Diese gut bestückte Bar befand sich im Transit-Hotel, das in der
                 Bodinusstr. 2 beheimatet war. Das Haus wurde nach dem Zweiten
                 Weltkrieg für die höheren Dienstgrade der belgischen Streitkräfte
                 genutzt. Mit dieser Zweckbestimmung bestand das Hotel von
                 1952-1957. Später wurde es dann als „Florida-Hotel“ durch Herrn
                 Adenacker betrieben. In den 1970er Jahren wurde das Haus durch
                 einen Neubau ersetzt.



Bild 646: Steherrennen auf der Riehler Radrennbahn
               Der Radrennfahrer Fritz Bodewig aus Köln wurde mit seinem
               Schrittmacher Ludwig Müller wohl auf der Riehler Radrennbahn
               fotografiert.
              1906 wurde die Karte in Leipzig verlegt.



Bild 645: Innenansicht des Floragebäudes
              Bei dieser Innenansicht ist eine große Zahl exotischer Pflanzen im
              Inneren des Floragebäudes zu sehen. Sitzgruppen laden zum
              Verweilen ein. Bei dieser Ansicht wird verständlich, dass das
              Gebäude auch als Palmenhaus bezeichnet wurde.
              Die Karte wurde wohl vor dem Ersten Weltkrieg gedruckt.



Bild 644: Die Vogelwelt im Kölner Zoo
              Auf dieser Karte sind die Vielfalt der Vogelwelt und das Vogelhaus im Kölner
              Zoo zu sehen. Ein Schlangenhalsvogel, ein Doppelnashornvogel, Pelikane,
              Flamingos und ein Kronenkranich wurden abgebildet.
              Die Karte wurde vor 1961 nach Wien verschickt.



Bild 643: Eine Regimentskarte der 65er
               Diese schöne Regimentskarte hat aber einen kleinen Fehler. Sie wurde
               bereits 1905 verschickt. Da lag das Inf. Reg. Nr. 65 noch in Mülheim.
               Das Regiment bekam erst 1910 seine neue Unterkunft in der Kaserne
               Boltensternstraße.



Bild 642: Der Radrennfahrer Willy Maus
               Hier ist der Steherrennfahrer Willy Maus mit seinem Schrittmacher
               Hartwig abgebildet. Über diesen Radrennfahrer konnte ich keine
               weiteren Daten finden.
               Der Schrittmacher Hartwig fuhr auch zusammen mit anderen Stehern.



Bild 641: Der Weiher am Alpinum in der Flora
              Hier ein Blick vom Alpinum auf den davor gelegenen Seerosenteich.
              Besonders kommt hier die Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern
              in diesem Teil der Flora zur Geltung.



Bild 640: Die Rheinseilbahn mit dem Fordturm
               Ein Blick vom Riehler Ufer auf die 1957 errichtete Seilbahn und den
               112 Meter hohen „Fordturm“, der 1963 wegen des Baus der Zoobrücke
               nieder gelegt wurde.



Bild 639: Ein Luftbild von der Schiffbrücke
               Ein Blick von einem Flugzeug auf die ausgefahrene Schiffbrücke
               zwischen Mülheim und Riehl. Im Hintergrund ist die Kaserne
               Boltensternstraße zu sehen.
               Vermutlich entstand die Karte zur Zeit der englischen Besatzung
               zwischen 1919 und 1926.



Bild 638: Ein Mantelpavian im Kölner Zoo
              Der Mantelpavian „Bobbi“ sitzt im Zoo auf dem Affenfelsen, der bereits
              1914 unter dem Zoodirektor Ludwig Wunderlich in Betrieb genommen
              wurde.



Bild 637: Hauptfahren auf der Riehler Radrennbahn
              Am 31.7.1910 fand auf der Riehler Radrennbahn das Hauptfahren statt.
              Der Sieger des Rennens (Robert Aschoff) wurde handschriftlich gekenn-
              zeichnet.
              Da die Karte am 5.8.1910 an eine Familie Aschoff in Hamburg gesandt
              wurde, steht zu vermuten, dass der Sieger selbst der Absender war.



Bild 636: Die Mülheimer Schiffbrücke
              Ein Blick vom Mülheimer Ufer auf die nicht ausgefahrene Schiffbrücke
              in Richtung Riehl mit dem markanten Baum neben der Gaststätte
              „Mülheimer Häuschen“.
              Da die Karte auf der Rückseite eine englische Bemerkung enthält,
              wird sie wohl um 1920 von den englischen Besatzungssoldaten
              gekauft worden sein.



Bild 635: Exerzierplatz des Pionier Bataillons Nr. 7
              Auf dem Exerzierplatz des Pionier Bataillons Nr. 7 an der Boltensternstraße
              haben sich die Soldaten der Stube 52 auf einem Übersteighindernis zum
              Foto aufgestellt und die Aufnahme im August 1915 an die Lieben daheim
              geschickt.



Bild 634: Der Wintergarten in der Flora
               Hier ein an sich typischer Blick über das große Parterre mit seinen
               Tortenbeeten auf den Wintergarten vor der Zerstörung. Am rechten
               Bildrand ist der Kaiserpavillon erkennbar.
               Das ovale Bild ist in ein holzartiges Passepartout eingefasst und
               entstand um 1909.



Bild 633: Schiffsprozession auf dem Rhein
               Der Raddampfer Cecilie hat sich mit vielen Beibooten unterhalb der
               Mülheimer Brücke zur Fahrt auf dem Rhein versammelt. Auf beiden
               Ufern drängen sich die Zuschauer.
               Die Aufnahme ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, vermutlich
               in den 1950ern.



Bild 632: Zooterrasse
               Ein Blick auf die beschattete Zooterrasse mit eingedeckten Tischen.
               Die Aufnahme ist wohl um 1920 entstanden.



Bild 631: Mülheimer Gottestracht
               Ein geschmückter Raddampfer als Prozessionsschiff wird von vielen
               kleineren Booten begleitet. Im Hintergrund ist das Riehler Ufer mit der
               Gaststätte „Mülheimer Häuschen“ zu sehen.
               Die Karte wurde am 28.5.1910 nach Lyon verschickt.



Bild 630: Siegerehrung auf der Radrennbahn
               Stolz wird das Banner vom Sieger bei der Ehrung beim „Großen
               Frühjahrespreis“ auf der Riehler Radrennbahn getragen.
               Leider ist die Karte nicht gelaufen, so dass man das Jahr des
               Rennens nicht ermitteln kann.



Bild 629: Die Kaserne Boltensternstraße
              Ein Blick auf die Nord-West-Ecke der Kaserne Boltensternstraße, wo
              sich heute die Einfahrt zum Städtischen Seniorenzentrum Riehl befindet.
              Die beiden Häuser im Vordergrund bestehen heute noch und werden als
              Personalwohnhaus und als Altenwohnhaus genutzt.
              Die Kasernenmauer wurde in den 1960er Jahren niedergelegt.



Bild 628: Flamingos, Pelikane und Störche
               Flamingos, Pelikane und Störche sind hier im Vogelweiher im
               Kölner Zoo zu sehen.
               Die Karte wurde wohl um 1960 verkauft.



Bild 627: Blick über den Floraweiher auf den Wintergarten
               Hier ein Blick über den Floraweiher auf den Wintergarten, der durch
               einen Stempelabklatsch nicht gut zu erkennen ist. Besonders schön
               kommt aber die Bepflanzung um den Weiher zur Geltung.
               Die Karte wurde im Dezember 1905 nach Frankreich versandt.



Bild 626: Dromedargehege im Zoo
              Ein deutscher Soldat mit seiner Begleiterin füttert im Kölner Zoo die
              Dromedare.
              Die Karte wurde postalisch nicht befördert und entstand wohl in der
              Zeit des Zweiten Weltkriegs.



Bild 625: Der Schießstand neben der Kaserne Boltensternstraße
               Diese Karte vom Scheibenstand wurde von dem Absender 1916 mit
               folgendem technischen Hinweis versehen: „Der Scheibenstand geht
               nach vorne noch sehr weit herunter, sodass man auf ungeheure
               Entfernung schießen kann.“



Bild 624: Englische Soldaten postieren vor dem Kasernentor
               Die englischen Soldaten stellen die Wache vor dem Eingang der
               ehemaligen Infanteriekaserne Boltensternstraße (gegenüber der
               Hittorfstraße).
               Hinter dem Tordurchgang ist das ehemalige Wirtschaftsgebäude
               zu sehen, das heute als Seniorentreff dient.



Bild 623: Die 7. Korporalschaft im Januar 1915
               Zum 1. Januar 1915 hat sich die Soldatengruppe zu einem Foto vor
               einem Kasernengebäude der 65er Pioniere in der Kaserne Bolten-
               sternstraße aufgestellt.
               Die Karte wurde von Riehl nach Kaarst versandt.



Bild 622: Pioniere beim Brückenbau
               Die Pioniere des 24. Pionier-Regiments haben ihre hölzerne Brücke
               fertig gestellt und sich im Februar 1915 stolz auf der Brücke zum
               Gruppenbild aufgestellt.



Bild 621: Soldatengruppe des Inf. Reg. Nr. 24
               Die Soldaten der Stube 84 hatten sich im März 1915 zum Gruppenbild
               vor der Kamera postiert. Die Tafel deutet auf das Inf.Reg.24 in Riehl hin.
               Auf der Rückseite steht aber, dass es sich um das Pionier-Bataillon 24
               handelte. Entweder ein Schreibfehler oder die mecklenburgische Einheit
               war zu Kriegsbeginn in Riehl stationiert.



Bild 620: Eingang zur Kaserne des 7. Pionier-Bataillons
              An der Boltensternstraße lagen drei Kaserneneingänge zu den 65er
              Infanteristen, den 24er Pionieren und in der Mitte der Eingang zum
              Pionier Bataillon Nr. 7 (gegenüber der Pionierstraße) . Das Haus
              rechts steht heute noch und wird nun als das Altenwohnhaus B
              genutzt. Das linke Gebäude, die alte Wache, wurde in den 1960er
              Jahren niedergelegt.



Bild 619: Rodelbahn im Hohenzollerngarten
               Diese Rodelbahn um 1909 im Hohenzollerngarten an der Riehler Straße
               161 – 165 war der Anfang des Amerikanischen Vergnügungsparks, der
               1909 entstand und zum beliebtem Ausflugsort in der Goldenen Ecke von
               Riehl für die Kölner Bevölkerung wurde.



Bild 618: Wattler's Fischerhaus
               Die Mitarbeiter von Wattler's Fischerhaus haben sich vor dem Gasthaus
               zum Foto aufgestellt. Auf der Karte ist zu erkennen, wie stark die Fassade
               bemalt war. Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch ein
               einfaches Steingebäude ersetzt, das heute als „Restaurant Richters“ weiter
               geführt wird.
               Die Karte wurde vor dem Ersten Weltkrieg versandt.



Bild 617: Reservistenkrug
              Aus diesem aufwändig gestalteten Krug mit Deckelfigur des Reservisten
              Kesting, der von 1907 bis 1909 im Pionier-Bataillon Nr. 24 in Köln Riehl
              gedient hatte, ist sicherlich öfters ein kühles Bier getrunken worden.
              Alle Mitglieder des Reservistenverbandes sind auf dem Porzellankrug
              namentlich erwähnt.
              Der Denkspruch auf dem Krug lautet: Wer treu gedient hat seine Zeit,
              dem sei ein volles Glas geweiht.



Bild 616: Zwei Zebras im Kölner Zoo
              Diese mit Kölner Wappen gestaltete Ansichtskarte zeigt zwei Zebras
              in ihrem Gehege im Kölner Zoo.
              Die Grüße aus dem Zoologischer Garten wurden am 15.2.1906 nach
              Paris gesandt.



Bild 615: Soldatengruppe des Inf. Reg. Nr. 65
               Eine Korporalschaft des 65er Infanterie-Regiments hat sich 1915 zu
               einem Gruppenfoto in der Kaserne Boltensternstraße versammelt.



Bild 614: Zwei Motive aus einer Flora
               Die auf der Bildseite stark beschriebene Karte zeigt zwei Motive aus
               einer Flora. Der Text lautet „Gruss aus der Flora zu Köln“. Tatsächlich
               ist aber die Flora in Berlin Charlottenburg abgebildet. Hier wollte sich
               wohl der Verlag Miesler in Berlin einmal die Kosten für den Lithografen
               sparen.
               Die Karte wurde am 18.11.1899 von Köln nach Wurzen in Sachsen
               verschickt.



Bild 613: Herrenpartie auf dem Kutschwagen
               Die Herrenpartie auf dem Kutschwagen hat vor der Gaststätte
               „Zur Schönen Aussicht“ des Wirtes August Panhorst,
               Stammheimer Str. 2, Halt gemacht.
               Unter dieser Adresse war bis 2011 die Gaststätte „Zoo-Eck“
               beheimatet.



Bild 612: Hochwasser in der Boltensternstraße
               Das Hochwasser 1919/1920 konnte auf der Boltensternstraße nur durch
               Stege überwunden werden. Am rechten Bildrand ist die Gaststätte
               „Zum Hähnchen“, Hittorfstr. 25, zu sehen. Heute befindet sich in dem
               Eckhaus zur Boltensternstraße ein Wohnhaus.



Bild 611: Radrennen am 1.9.1907
              Am 1. September 1907 fand ein Fliegerrennen auf der Riehler Radrenn-
              bahn statt. Auf der Karte sind vier Szenen aus dem Rennen zu sehen.
              Die Namen der Teilnehmer sind eingedruckt.



Bild 610: Flora: Der Wintergarten von Süden
               Die Gartenbau-Aktien-Gesellschaft „Flora“ gab vor 1905 diese Karte mit
               dem Blick über die Kaskade auf der Südseite des Palmenhauses heraus.
               Der „Gruss aus Köln“ war für den Adressaten bereits eingedruckt.



Bild 609: Reiter vor einer Ziegelei
               Ein Unteroffizier des Bergischen Feldartillerie-Regiments Nr. 59 posiert
               auf seinem Pferd. Im Hintergrund ist vermutlich die Ziegelei Delfosse in
               Riehl zu sehen.
               Das Bild wurde am 15.9.1915 an die „liebenswürdige Quartierwirtin“
               verschickt.



Bild 608: Die Mülheimer Brücke im Bau
               Im September 1929, einen Monat vor der Eröffnung der ersten Mülheimer
               Hängebrücke, wurde diese Ansichtskarte mit dem Blick von Mülheim
               nach Riehl gefertigt. Schemenhaft ist am linken Bildrand der Dom zu
               sehen.



Bild 607: Die Konzertmuschel im Luna-Park
              Die Konzertmuschel befand sich unmittelbar vor der Gebirgsbahn im
              Luna-Park an der Riehler Straße. So fein gekleidet, wie die Besucher
              zu erkennen sind, kann die Karte nur an einem Sonntag entstanden
              sein.
              Im Oktober 1925 wurde der Gruß von Köln nach Köstritz verschickt.



Bild 606: Das Holländische Parterre in der Flora
               Hier ein Blick auf die Westseite des Floragebäudes mit dem davor
               angelegten Holländischen Parterre. Im Hintergrund ist die Orangerie
               zu erkennen.
               Die Karte wurde im Februar 1903 mit herzlichen Grüßen nach Bonn
               verschickt.



Bild 605: Englische Soldaten ziehen in die Kaserne Boltensternstraße ein
              Ein Trupp englischer Soldaten betritt das Gelände der ehemaligen
              Infanterie-Kaserne Boltensternstraße. Über dem Eingangsportal
              thronte immer noch stolz der preußische Adler.
              Die Karte ist zwischen 1919 und 1926 entstanden.



Bild 604: Artillerie-Denkmal
              Bei diesem Bild von dem Ehrenmal der deuten Feldartillerie handelt es
              sich um die Druckvorlage der Karte 893 des Verlags Bremer, die in den
              1930er Jahren gedruckt wurde. Auf der Rückseite steht der klare Hinweis
              an den Retuscheur, er solle „schöne Wolken“ einfügen.



Bild 603: Luftbild mit der Schiffbrücke
               Von einem Flugzeug wurde diese Aufnahme in den 1920er Jahren
               gemacht. Zu sehen ist die ausgefahrene Schiffbrücke mit Blick auf
               das Riehler Ufer mit dem markanten Rheinbogen in Richtung Niehl.



Bild 602: Moderne Mehrbildkarte von Riehl
               Die Mehrbildkarte aus dem Jahr 2015 zeigt vier Motive aus Riehl: Der
               Eingang zur Flora, das Eckhaus Stammheimer- und Johannes-Müller-
               Straße aus dem Jahr 1912, die Einkaufszone auf der Stammheimer Straße
               mit dem REWE-Markt und das nun renovierte Hauptgebäude in der Flora.
               © Biber Happe



Bild 601: Ein indischer Gaukler im chinesischen Dorf
              Ein indischer Gaukler im chinesischen Dorf im amerikanischen
              Vergnügungspark in Cöln (Köln) Riehl....internationaler geht es
              einfach nicht.
              Die Karte ist wohl vor dem Ersten Weltkrieg entstanden.



Bild 600: Der Bau der Mülheimer Brücke schreitet voran
               Zügig geht der Bau der ersten Mülheimer Hängebrücke voran. Die Fahrbahn
               ist bereits geschlossen und der rechtsrheinische Pylon ist eingerüstet.
               Die Karte stammt vermutlich aus dem Jahr 1929 und trägt den Titel:
               „Von Ufer zu Ufer“.



Bild 599: Englische Soldaten in der Kaserne Boltensternstraße
              Eine Gruppe englischer Soldaten hat sich um 1920 bis 1925 vor dem
              heutigen Haus G in der Kaserne Boltensternstraße mit ihren Gewehren
              und aufgepflanzten Bajonetten aufgestellt.
              Im Hintergrund ist hinter dem späteren Haus B die Bebauung
              Boltensternstraße zu sehen.



Bild 598: Eine Mehrbildkarte aus der Flora
              Diese Lithografie spiegelt im besonderen Maße den schön gestalteten
              Floragarten mit dem Glaspalast wieder. Links unten ist die Kaskade
              mit dem Floratempel zu erkennen.
              Die Karte wurde vor 1905 vertrieben.



Bild 597: Fischerboote warten vor der Schiffbrücke
               Fischer-, Segel- und Paddelboote warten vor der Schiffbrücke auf die
               Möglichkeit der Durchfahrt in Richtung Innenstadt. Im Hintergrund ist
               das Riehler Ufer zu sehen. Besonders markant sind die für den Rhein
               typischen Fischerboote.



Bild 596: Die Schiffbrücke im Hochwasser
              So waren die Auswirkungen des Hochwassers Ende 1919. Der Brückenkopf
              der Mülheimer Brücke in Mülheim war überflutet und eine Passage nach
              Riehl nicht möglich.
              Zur Rheinüberquerung musste man auf die Hohenzollernbrücke oder die 1915
              neu errichtete Deutzer Brücke ausweichen.



Bild 595: Die Indische Völkerschau im Kölner Zoo
              Auf seiner Rundreise durch Deutschland mit seiner „Indischen Völkerschau“
              machte Gustav Hagenbeck, der Halbbruder des Zoogründers in Hamburg,
              Carl Hagenbeck, auch im Kölner Zoo Halt und stellte dort seine
              „Indische Völkerschau“ vor, in der die Menschen ihren Lebensalltag und
              akrobatische Leistungen zeigen sollten.



Bild 594: Der Steherrenner Emil Walter auf der Radrennbahn
               Der Radrennfahrer Emil Walter ist hier auf der Riehler Bahn zu sehen.



Bild 593: Eine Korporalschaft des Infanterie-Regiments Nr. 65
               Die I. Korporalschaft der 12. Kompanie des Infanterie-Regiments
               in der Kaserne Boltensternstraße hat sich mit einem Krug Bier
               in der schmucken Ausgehuniform zum Erinnerungsfoto versammelt.



Bild 592: Das Zentrum der „Goldenen Ecke“ in Riehl
               Das Zentrum der „Goldenen Ecke“ von Riehl war die Kreuzung Riehler
               Straße und Frohngasse. Viele Gaststätten, Verkaufsbuden und Schau-
               geschäfte säumten den Straßenrand. Alle Gebäude waren als Holz
               gebaut, um den Rayonbestimmungen des Militärs zu entsprechen,
               damit diese Gebäude im Kriegsfall schnell niedergelegt werden konnten.



Bild 591: Die erste Schiffsprozession nach dem Krieg
              Am 16.6.1949 fand nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine
              Schiffsprozession auf dem Rhein statt. Der Schaufelraddampfer
              der Köln-Düsseldorfer wurde von vielen Schiffen und Booten
              begleitet und auch vom Riehler Ufer aus von vielen Besuchern
              beobachtet.



Bild 590: Der Konzertsaal in der Flora
               Am 13.11.1898 wurde der neue Konzertsaal in der Flora eingeweiht. Er
               befand sich als Anbau nördlich des Wintergartens. Hier ein Blick über
               den Weiher auf das Gebäude mit dem halbrunden Bühnenanbau.



Bild 589: Der Kölner Zoo am Ostseestrand
               Diese schön und aufwändig gestaltete Sandburg mit dem Motiv
               „Karneval im Kölner Zoo“ mit vielen Tierabbildungen wurde wohl
               nach dem Zweiten Weltkrieg am Ostseestrand von Rostock gebaut,
               denn der Strandkorbvermieter Albert Falck hatte dort seinen
               Geschäftssitz bis 1976.



Bild 588: Der alte Zooeingang
               Auffällig ist der Rundbogen über dem Tor des alten Zooeingangs mit
               der Inschrift „Zoologischer Garten“. Die nach 1901 angebracht wurde.
               Damit war diese Bezeichnung drei Mal auf engstem Raum platziert.
               Vor dem Eingang haben sich viele Besucher für den Fotografen auf-
               gestellt; das Motiv wirkt auf diese Weise sehr belebt.



Bild 587: Das Straußenhaus
               Das zweite Straußenhaus, das später „Rundhaus“ genannt wurde,
               errichtete man 1898 im maurischen Stil mit zahlreichen „Minaretten“.
               1960 wurde für die Strauße dann eine neue Anlage mit großzügigem
               Auslauf gebaut.



Bild 586: Ein Schimpanse mit Mütze
               Entsprechend dem Zeitgeist um 1960 wurde dieser Schimpanse
               vermenschlicht dargestellt, indem man ihn wie ein Kind anzog
               und eine Zoomütze aufsetzte.



Bild 585: Eine Mehrbildkarte mit vielen Tiermotiven
              Sechs Motive aus dem Kölner Zoo sind auf dieser Mehrbildkarte
              zusammengefasst. Die Affeninsel ist aber auf der Karte nicht abgebildet,
              obwohl der jungen Absenderin diese Tiergruppe besonders gut gefallen
              hat, wie sie in dem Text betonte.



Bild 584: Ein Löwe in seinem Käfig
               Majestätisch liegt der Löwe in seinem Käfig im alten Raubtierhaus. Diese
               Karte aus dem Kölner Zoo ging 1922 in die Tschechoslowakei in die Nähe
               von Prag.



Bild 583: Das schwere Soldatenleben
              Auf dieser Karte kann man das „schwere Leben“ der Soldaten des
              Infanterie-Regiments Nr. 65 vor dem Ersten Weltkrieg nachvollziehen.
              Diese Humorkarte wurde 1912 nach Kalk geschickt.



Bild 582: Das neue Vogelhaus
              Am 19.11.1899 wurde das neue Vogelhaus im Zoo in Betrieb genommen.
              Durch seine Zwiebeltürme erinnert das Haus an ein russisches Kirchen-
              gebäude. Im Krieg wurde das Gebäude stark beschädigt und später als
              Affenhaus genutzt.
              2015 begann unter Denkmalschutzaspekten der Umbau des bereits 1985
              in Südamerikahaus unbenannte Gebäude.



Bild 581: Brückenbau im Pionierhafen
               Natürlich konnten die neu eingezogenen Soldaten nicht direkt am stark
               strömenden Rhein ihre Übungen machen. So stand ihnen je Pioniereinheit
               ein kleiner Hafen zur Verfügung, in dem sie ihr Können beim Brückenbau
               ungefährdet erweitern konnten.



Bild 580: Der Kurfürstengarten in der Goldenen Ecke
               Die aufwändig gestaltete Lithografie vom Juli 1896 zeigt vier Ansichten
               des Lokals „Kurfürstengarten“, das an der Ecke Frohngasse zur Rhein-
               uferstraße lag und Ende der 1920er Jahre abgebrochen wurde.



Bild 579: Die Mülheimer Brücke
               Ein Blick über das Riehler Ufer auf die neue Mülheimer Brücke in Richtung
               Mülheim. Am 29.8.1931 wurde die Karte mit vielen Grüßen von Köln in die
               Vogesen gesandt.



Bild 578: Die Gaststätte „Rheingold“ im Amerikanischen Vergnügungspark
               Im August 1910 sandte der Absender seiner Schwester viele Grüße aus
               dem Weinrestaurant „Rheingold“ im Amerikanischen Vergnügungspark,
               das mit Preisen von 1,00 Mark je Flasche Wein warb. Das Lokal lag
               unmittelbar vor der Gebirgsbahn.



Bild 577: Die Mülheimer Brücke
               Auf dieser Karte ist ein Blick von Mülheim nach Riehl zu sehen. Als die
               neue Mülheimer Hängebrücke am 8.9.1951 eingeweiht wurde hatte sie
               noch keinen separaten Gleiskörper für die Straßenbahn.
               Bei der Verkehrsdichte, die man heute beim Berufsverkehr erlebt, kann
               man nur neidisch auf das geringe Verkehrsaufkommen damals
               zurückblicken.



Bild 576: Partie in der Flora
               Vor 1905 wurde diese Aufnahme gefertigt. Sie zeigt einen Blick über
               den Floraweiher, auf die Orangerie und den markanten Mammutbaum.
               Auf dem See ist ein Ruderer mit seinem Boot zu erkennen.



Bild 575: Das Denkmal der Feldartillerie
               Die Karte wurde anlässlich des 3. Waffentages der ehemaligen Deutschen
               Feldartillerie 1934 herausgegeben. Zu der Zeit war bereits der Sockel für
               ein Denkmal errichtet. Das Bronzedenkmal, das der Bildhauer Hans
               Dammann schuf, wurde dann am 30.8.1936 geweiht.



Bild 574: Kaserne Boltensternstraße
              Auf dieser Karte, die erst in den 1930er Jahren abgeschickt wurde, ist
              der Eingang zu der Kaserne der 24er Pioniere an der Boltensternstraße
              zu sehen. Rechts ist das Stabsgebäude mit der Wache zu erkennen.
              Das Mannschaftsgebäude links dient heute nach dem Wiederaufbau
              als Notunterkunft für Katastrophenfälle in Köln.



Bild 573: Nilpferd im Kölner Zoo
               Handschriftlich wurde auf der Fotokarte von 1956 vermerkt, dass die
               Aufnahme aus dem Kölner Zoo stammt. Der Fotograf hatte sich auf
               das imposante Maul des Nilpferdes im Wasser konzentriert.



Bild 572: Soldaten des Pionier-Regiments Nr. 24
               Das Pionier-Regiment Nr. 24 war in den Neubauten der Kasernen östlich
               der Slabystraße (heute Hertha-Kraus-Straße) stationiert. Hier ist eine
               Gruppe von Soldaten im Kriegsjahr 1914 abgebildet. Der Absender hat
               ohne einen Gruß nur seine neue Anschrift nach Essen - Rüttenscheid
               mitgeteilt.



Bild 571: Die Münchener Bierhalle
               Eine besondere Attraktion des Luna-Parks war sicherlich die Münchner
               Bierhalle mit ihrem großen Festsaal. Diese aufwändig gestaltete Karte
               wurde am 3.6.1912 aus dem Lokal nach Bocholt an den Bruder des
               Absenders geschickt.



Bild 570: Die Schiffbrücke
               Kurz vor dem Abbruch der Schiffbrücke wurde 1927 diese Ansichtskarte
               mit dem Blick vom Riehler Ufer auf die Brücke in Richtung Mülheim ver-
               schickt.
               Dieser kleine Hügel mit dem Baum ging durch den Bau der Hängebrücke
               verloren.



Bild 569: Der Flora-Tempel
              Diese schön gestaltete Karte aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zeigt
              den Flora-Tempel mit der Flora-Statue, umgeben von 10 korinthischen
              Säulen und mit der Pergola als abschließendem Rahmen.



Bild 568: Kaserne Barbarastraße im Zweiten Weltkrieg
               Das erste Mal habe ich einen Bildnachweis gefunden, der zeigt, dass
               die Kaserne Barbarastraße im Zweiten Weltkrieg militärisch genutzt wurde.
               Wegen § 86 und § 86a Strafgesetzbuch habe ich in der Bildmitte den Text
               des Fahneneides auf Adolf Hitler unkenntlich gemacht.



Bild 567: Hyäne im Kölner Zoo
               Eine Streifenhyäne reißt in freier Wildbahn eine Antilope. Irgendwie will
               der Text der 1938 verschickten Karte nicht passen „Gruss aus dem
               zoologischen Garten in Köln“.



Bild 566: Kölner Reibekuchen-Fabrik
              Am Dienstag nach Pfingsten 1906 trafen sich vor der Rievkoochebud
              am Zoo – hier hochtrabend als „Kölner Reibekuchen-Fabrik“ bezeichnet −
              die Gäste und die Betreiber des Unternehmens.
              Die Chefin präsentiert stolz die Pfanne.



Bild 565: Sommer-Varieté in den Zoo-Terrassen
               Die Zoo-Terrassen boten um 1934 täglich nachmittags und abends
               kostenfreie Varieté-Veranstaltungen an.
               Diese Karte wurde am 2.8.1934 von der damals bekannten Kabarett-Truppe
               „The Erwingos“ versandt.



Bild 564: Riehler Radrennbahn
               Vor 1922 fand dieses Rennen auf der Riehler Radrennbahn statt. Bei
               dieser Aufnahme sind die Steherfahrer Günther Krupkat und
               Paul Nettelbeck „Kopf an Kopf“. Dagegen ist der Rennfahrer Müller
               deutlich abgeschlagen.



Bild 563: Die neue Mülheimer Brücke
               Die 1951 eingeweihte Mülheimer Brücke wurde auf dieser Karte als
               „Größte Hängebrücke Europas“ mit einer Spannweite des Mittelbogens
               von 315 m und einer Gesamtbreite von 27,2 m bezeichnet.
               Eindrucksvoll zeichnet sich die Beleuchtung vor dem Abendhimmel ab.



Bild 562: Andenken an den Besuch im Kurfürstengarten
              Am 18.4.1914 ließ sich dieses Paar zum Andenken an den Besuch
              im Kurfüstengarten (an der Frohngasse) ablichten und verschickte
              die Karte mit vielen Grüßen nach (Wuppertal) Elberfeld, bevor es
              nach Bonn weiter reiste.



Bild 561: Manöver in Elsenborn
               Die Soldaten des Infanterie-Regiments 65 aus der Kaserne
               Boltensternstraße fanden sich wohl vor dem Ersten Weltkrieg
               zum Manöver im Übungsgelände Elsenborn (heute Belgien) ein.
               Den Sprüchen nach zu urteilen, nicht zur vollen Freude der
               Mannschaft: „O, Elsenborn hoch in der Eifel. Dich schuf kein
               Gott, Dich schuf der Teufel
“.



Bild 560: Sonntags in der Flora um 1905
               Bei schönem Wetter war der Besuch der Flora ein Höhepunkt am Sonntag.
               Fein gekleidet flanierte man dort um das Große Parterre und Gespräche
               mit Freunden gehörten zur gesellschaftlichen Gepflogenheit.
               Das Kind im Hintergrund mit seinem Reifen durfte sich, wegen des feinen
               Kleidchens, sicher nicht schmutzig machen.



Bild 559: Café Bade
               Ein eindrucksvoller Blick auf des Café Bade mit der davor liegenden
               baumbestandenen Terrasse um 1925. Im Hintergrund ist der Giebel
               des Hauses Am Botanischen Garten 6 zu sehen.
               Das Grundstück liegt an der Ecke Botanischer Garten/Stammheimer
               Straße. Ursprünglich befand sich hier das Café Maus, das später von
               Herrn Zilisch übernommen wurde, der dann in das spätere „Zoo-Eck“
               übersiedelte. 1925 übernahm Heinrich Bade das beliebte Gartenlokal,
               das von den Zoo- und Florabesuchern gerne frequentiert wurde.
               Im Krieg zerstört, wurde es als Zoo-Garage wieder aufgebaut und
               heute befindet sich hier das Fotostudio Bernd Vogel.



Bild 558: Infanteriekaserne Boltensternstraße
              1912 entstand das Bild mit Blick auf das Mannschaftsgebäude der 9. und
              10. Kompanie in der Infanteriekaserne an der Boltensternstraße. Das Haus
               ist bis heute erhalten und wird nun als Altenwohnheim „Haus E“ genutzt.
               Lediglich eine Bausünde der vergangenen Jahre in der Fenstergestaltung
               im Flur des Erdgeschosses beeinträchtigt heute den Blick auf das
               Gebäude.



Bild 557: Die Schiffbrücke
               Ein Blick nach Riehl über die festlich geschmückte Schiffbrücke. Ein
               Schild weist die Fußgänger an, “rechts zu gehen“, woran sich aber
               keiner hält.
               Ein Schleppboot wartet auf die Öffnung der Brücke, um seine Fahrt r
               heinauf fortzusetzen.



Bild 556: Die Mülheimer Gottestracht
               Die Schiffbrücke war geöffnet, um die rheinauf fahrenden Prozessions-
               schiffe der Mülheimer Gottestracht durchzulassen. Am Riehler Ufer ist
               am Beginn der Schiffbrücke der markante kugelförmige Baum zu sehen,
               an dem man sich orientieren kann.
               Die Karte wurde am 2.6.1904 nach Hennef/Sieg verschickt.



Bild 555: Auf der Riehler Radrennbahn
              Am 16.8.1920, einen Tag nach dem „Großen Straßenpreis vom Rhein“,
              fand das „Herrenfahrer-Rennen“ auf der Riehler Radrennbahn statt. Die
              Radrennfahrer und Zuschauer haben sich zu einem Gruppenfoto
              zusammengestellt.
              Im Hintergrund sind die Häuser an der Stammheimer Straße zu sehen.



Bild 554: Zoorestauration
               Um 1890 wurde diese Karte aus dem Kölner Zoo nach Markneukirchen
               im Vogtland versandt. Die Karte zeigt die alte Zooterrasse mit dem
               Restaurationsgebäude hinter dem Vogelweiher.



Bild 553: Gruß aus dem Zoologischen Garten in Köln
               Die Ansichtskarte, die 1899 durch die „Deutschen Schutzgebiete“
               herausgegeben wurde, zeigt Strauße in freier Wildbahn und ein
               Portrait des Zoologen und Afrikaforschers Dr. Franz Ludwig Stuhlmann
               (1863 – 1928). Obwohl kein direkter Zusammenhang erkennbar ist,
               lautet der Text: „Gruss aus dem Zoologischen Garten in Köln



Bild 552: Die Bar im Transit-Hotel
              Ein Blick in die Bar des Transit-Hotels, vermutlich in der Bodinusstr. 2,
              in der Zeit um 1955. Das Hotel war den belgischen Streitkräften und
              deren Angehörigen vorbehalten.



Bild 551: Der Zoologische Garten am Waidmarkt
               Achtung ein Fake!
               Die Postkarte entstand vor dem ersten Weltkrieg und zeigt den
               eingezäunten Hermann-Joseph-Brunnen, der von Wilhelm Albermann
               geschaffen wurde, auf dem Waidmarkt. Hinter dem Gitter sind
               Eisbären und Affen zu sehen.
               Der Titel lautet: Zoologischer Garten auf dem Waidmarkt.
               Natürlich hat es den nie gegeben.



Bild 550: Soldaten in der Kaserne Boltensternstraße
               Eine Gruppe von Soldaten des Pionier-Bataillons Nr. 7 hat sich am
               31.3.1915 zu einem Foto vor dem Eingang zum Mannschaftsgebäude
               aufgestellt. Wohl eine letzte Erinnerung, bevor auch sie an die Front
               mussten.



Bild 549: Amerikanischer Vergnügungspark
              1913 entstand diese Aufnahme mit dem Karussell vor der „Polnischen
              Wirtschaft“. Rechts sind das Hippodrom und die Münchener Bierhalle
              zu sehen. Man kann gut erkennen, dass der Park gut besucht war,
              denn der Weg ist voller Menschen.



Bild 548: Die Zwergstadt im Luna Park
               Kleinwüchsige Menschen wurden vor dem Ersten Weltkrieg vor dem
               „Bürgermeisteramt“ im Luna Park an der Riehler Straße „ausgestellt“.



Bild 547: Die Riehler Radrennbahn
               Der Steherrennfahrer Karl Saldow wird bei dieser Momentaufnahme
               um 1920 von seinem Konkurrenten Paul Nettelbeck auf der legendären
               Riehler Radrennbahn verfolgt.



Bild 546: Der Schimpanse Petermann
               Aus dem damaligen Tierverständnis heraus, hat man den Affen Petermann
               für ein Foto auf ein Fahrrad mit Stützrädern gesetzt.
               Das Foto entstand wohl um 1953 / 54.



Bild 545: Die Kaserne Barbarastraße
               Neun Soldaten der Stube 27 aus der Kaserne Barbarastraße haben sich
               1915 zu einem Erinnerungsfoto zusammengefunden. Stolz präsentiert der
               „Stubendienst“ seinen Besen und ein Soldat bürstet seine Jacke aus.
               Ob der Trompeter gleich den Zapfenstreich blasen will?



Bild 544: Wattler's Fischerhaus
               Wohl um 1958 entstand dieses Luftbild der Gasstätte „Wattler“
               am heutigen Konrad-Adenauer-Ufer, wo am 14.6.1958 einige
               Niederländer „een Kopje Koffie“ getrunken haben und diese Karte
               schrieben.
               Damals war das Parken auf der Rheinuferstraße noch möglich.



Bild 543: Die Enzianhütte im Amerikanischen Vergnügungspark
              Adrett haben sich die Bedienungskräfte der Enzianhütte im
              Amerikanische Vergnügungspark in alpenländische Trachten
              gekleidet, die Frauen posieren im Dirndl und die Männer mit
              Federbusch und kurzen Lederhosen. Im Juni 1906 wurde die
              Karte „aus fröhlicher Gesellschaft mit den besten Grüßen“
              nach England versandt.



Bild 542: Jugendherberge am Niederländer Ufer
               Am 15.7.1950 wurde diese Jugendherberge in einem ehemaligen
               Flakbunker am Niederländer Ufer eingeweiht, nachdem Jugendliche
               aus vielen Ländern ehrenamtlich die Baumaßnahme unterstützt hatten.
               Deshalb erhielt sie den Namen „Weltjugendherberge des Friedens“.
               1983 wurde die Jugendherberge geschlossen und durch einen Neubau
               auf dem Gelände An der Schanz 14 ersetzt.



Bild 541: Die Mülheimer Brücke im Festschmuck
              Anlässlich der Brückeneinweihung am 13.10.1929 wurde dieser Neubau
              nicht nur mit einem festlichen Akt eingeweiht und dem Verkehr übergeben.
              Auch ein besonderer Festschmuck mit Fahnen und Girlanden sollte auf
              dieses Ereignis hinweisen.



Bild 540: Innenansicht des Wintergartens in der Flora
               Vor lauter exotischen Pflanzen wie Palmen und Aloen waren die Architektur
               und die Bestuhlung des Festsaals im Wintergarten der Flora unter dem
               Glasgewölbedach kaum zu erkennen. 1906 wurde die Karte aus dem
               Trenkler-Verlag, Leipzig nach Brühl verschickt.



Bild 539: Deutsche Meisterschaft in Köln 1920
               Ein großes Ereignis auf der Riehler Radrennbahn war 1920 die
               Austragung der Deutschen Meisterschaft. Besonders hervorgehoben
               wurden auf dieser Karte die deutschen Meister Carl Wittig und
               Walter Rütt.



Bild 538: Gaststätte Rheinlust
               Unmittelbar südlich der Mülheimer Schiffbrücke war um 1927 am Riehler
               Ufer das Schwimmbad „Rheinlust“ beheimatet, diesem war ein
               Kaffee-Restaurant angegliedert. Im Zusammenhang mit dem Bau der
               Mülheimer Brücke wurden das Schwimmbad und damit auch das
               Restaurant niedergelegt. Das Schwimmbad erhielt seinen neuen
               Standort an der Ecke Riehler Straße/An der Schanz.



Bild 537: Soldaten in der Fleischerei
               Soldaten haben sich in der Wurstküche einer der Riehler Kasernen am
               Hauklotz und am Fleischwolf mit einem wohl höheren Dienstgrad in
               Uniform in Positur gestellt. Die Karte wurde 1913 nach Kiel verschickt.



Bild 536: Der König auf der Mülheimer Heide
               Hoher Besuch auf der Mülheimer Heide , dem Exerzierplatz zwischen
               der Boltensternstraße und dem Rheinufer. Kaiser Wilhelm II besuchte
               um 1905 die Truppen auf dem Exerzierplatz in Riehl. Auf den Kaiser
               wurde vom Absender der Karte mit dem Wort „König“ und einem Pfeil
               hingewiesen.



Bild 535: Wohnhaus in der Xantener Straße
               Das Doppelhaus Xantener Str. 141-143 wurde in den 1930er Jahren
               abgebildet, als es zum Verkauf anstand. Der rechte Teil des Hauses
               wurde im Krieg zerstört und wieder angepasst aufgebaut



Bild 534: Mehrbildkarte aus Riehl
               Diese moderne Mehrbildkarte zeigt vier Ansichten aus Köln Riehl:
               Das Altenwohnhaus Haus H im Seniorenzentrum Riehl, eine Häuserfront
               im oberen Teil der Stammheimer Straße, das Einkaufszentrum am
               Riehler Plätzchen mit der Gaststätte Körner`s und einen Blick auf den
               Riehler Wochenmarkt.
               © Biber Happe



Bild 533: Schimpansen im Kölner Zoo
               Drei junge Schimpansen (Susi, Jacki undCornelius nuckeln im Kölner
               Zoo eifrig an ihren Flaschen.
               Diese Aufnahme entstand wohl 1955..



Bild 532: Die Wäschebleiche an der Mülheimer Schiffbrücke
               Nun ja, schon wieder eine Ansichtskarte von der Mülheimer Schiffbrücke
               von 1906. Aber hier ist interessant, dass offensichtlich die Rheinwiesen
               auf der Riehler Seite oberhalb der Brücke als Bleichwiese genutzt wurden.
               Selbst die zugehörige Gießkanne ist zu sehen.



Bild 531: Peter Günther auf der Radrennbahn
               Diese Mehrbildkarte von 1906 zeigt zwei Ansichten mit dem Radrennfahrer
               Peter Günther, links auf dem Rad mit Siegerkranz und rechts zusammen
               mit seinem Schrittmacher Heinrich Otto. Peter Günther, geb. am 29.8.1882,
               war mehrfacher Deutscher Meister und inoffizieller Weltmeister.
               Er verstarb am 7.10.1918 infolge eines Unfalls am 6.10.1918 auf der
               Radrennbahn in Düsseldorf im Alter von nur 36 Jahren.



Bild 530: Das Riehler Rheinufer
               Ein Blick von der Riehler Uferpromenade auf das unzerstörte Köln in
               Richtung Innenstadt. Viele Dampfschlepper haben an diesem Sonntag
               vor dem Krieg am Riehler Ufer anlegt. Die Rheinuferpromenade ist
               durch Sonntagsspaziergänger gefüllt. Die vielen Radfahrer und Skater
               gab es damals noch nicht.



Bild 529: Werkshalle der Siemens-Schuckert-Werke
               Ein Mann arbeitete um 1924 in der Werkshalle der Elektrofabrik
               Siemens und Schuckert in der Amsterdamer Str. 191. Heute
               gehört der Standort nicht mehr zu Riehl. Er wurde dem Stadtteil
               Niehl zugeschlagen.



Bild 528: Ein Blick über die Rheinaue
               Im April 1928 blickte der Polizist Otto bei einem „unfreiwilligen Aufenthalt“
               vom Krankenzimmer der Polizeikaserne Riehl (Ecke Boltensternstraße
               und Straße An der Schanz) aus dem Fenster. Er sah hierbei die noch
               locker bebaute Fläche zwischen der Straße An der Schanz und dem
               Rheinufer in Richtung Mülheim. Heute würde er neben der Jugend-
               herberge nur eine Grünanlage sehen.



Bild 527: Speisesaal des Transit-Hotels
               Vermutlich handelt es sich hierbei um eine Ansicht des Speisesaals
               des Transit-Hotels in der Bodinusstr. 1 aus dem Jahr 1960, in dem
               belgische Offiziere verkehrten. Das Haus wurde später abgebrochen
               und durch einen Neubau ersetzt.



Bild 526: Eine Häusergruppe in der Xantener Straße
              Zwei mit Torbogen verbundene Doppelhäuser in der Xantener Straße
              133 – 139 bilden seit den 1930er Jahren eine Häusergruppe mit Einfriedung.
              Die Backsteinfassade wird durch Werksteinelemente ausgeschmückt.
              Die Dachgauben wurden später verändert.



Bild 525: Das große Parterre in der Kölner Flora
               Hier ist noch einmal der Blick auf das große Parterre in der Flora.
               Die Aufnahme ist vermutlich vor 1920 entstanden, da noch die
               Tortenbeete, die Postamente mit Vasen und der Kaiser-Pavillon
               zu erkennen sind.
               Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren zwei Gärtner mit der Pflege
               der Anlage beschäftigt.



Bild 524: Mehrbildkarte mit Riehler Ansichten
              Die Mehrbildkarte aus dem Jahr 2014 zeigt vier Motive aus Riehl:
              Der Eingang zur Flora, das Eckhaus Stammheimer und Johannes
              Müller Straße aus dem Jahr 1912, die Einkaufszone auf der
              Stammheimer Straße mit dem REWE-Markt und eine Partie
              vom großen Parterre in der Flora.
              © Biber Happe



Bild 523: Die Schiffsprozession mit Blick auf das Riehler Ufer
               Vor dem Landungssteg der Mülheimer Brücke am Riehler Ufer haben
               sich 1906 das Prozessionsschiff „Stadt Köln“ und die geschmückten
               Begleitschiffe versammelt, um rheinauf zu fahren. Auf beiden Seiten
               des Ufers drängen sich die Zuschauer.



Bild 522: Die Riehler Radrennbahn
               In den 1920er Jahren kämpften die Steherrenner Karl Wittig und
               Lewanaw auf der Riehler Radrennbahn um den Sieg.



Bild 521: Ein Löwe im Kölner Zoo
              
Im August 1952 sandte die Absenderin einen Gruß aus dem Kölner Zoo
               nach Braunschweig. Deutlich ist auf der Karte zu sehen, in welcher
               Enge sich der Löwe in dem Grottenkäfig des kleinen Bärenzwingers
               aufhalten musste.



Bild 520: Et Stina muss ne Mann hann...
              Das bis heute beliebte Karnevalslied von Willi Ostermann wurde zur
              Session 1909/1910 komponiert und die Liederkarte mit Text am 9.2.1910
              verschickt. Das Lied erinnert in seiner dritten Strophe daran, dass in
              dieser Zeit nicht nur die Flora, sondern auch der „Zilonische“ für die
              Eltern ein beliebter Heiratsmarkt war, um „die Tochter unter die Haube
              zu bringen“.
              Im Hintergrund sind das Zoorestaurant, das Affenhaus und das Konzert-
              haus zu sehen.



Bild 519: Partie aus den Riehler Heimstätten
              Ein Blick über den ehemaligen Exerzierplatz der Kaserne des Inf. Reg.
              Nr. 65 nach Westen. Markant sind in der Bildmitte ein Wirtschaftsgebäude
              (heute Seniorentreff), das von zwei Mannschaftsgebäuden (Haus E und G)
              eingerahmt ist. Im November 1927 wurde in diesen Gebäuden das Wohnstift
              der Riehler Heimstätten eingerichtet und am 15.3.1928 verschickte bereits
              eine Mieterin des Hauses G diese Karte.



Bild 518: Die Frauenklinik Am Botanischen Garten
               Das 1929 errichtete Privatsanatorium Dr. Eugen Schürmann,
               Am Botanischen Garten 44 stand Anfang der 1930er zum Verkauf
               und wurde 1933/34 von dem Frauenarzt Dr. Eldering übernommen,
               der hier eine Frauenklinik mit Entbindungsstation betrieb. Durch
               Bomben wurde das Haus am 17.6.1943 zerstört. Nach dem Krieg
               entstand auf dem Grundstück ein Neubau als Wohnhaus.



Bild 517: Einweihung der Mülheimer Brücke
              Am 13.10.1929 wurde die Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl
              eröffnet. Viele Karten wurden von diesem Ereignis hergestellt. Hier ein
              Blick vom Riehler Ufer auf die festliche geschmückte Brücke in Richtung
              Mülheim.



Bild 516: Mehrbildkarte mit Riehler Ansichten
               Diese moderne Mehrbildkarte aus dem Jahr 2014 zeigt vier Motive aus
               Riehl: die St. Engelbert Kirche, die alte Riehler Schule an der Stamm-
               heimer Straße, die Kaskade in der Flora und eine Herde Elefanten in
               ihrem großzügigen Gehege im Kölner Zoo.
              © Biber Happe



Bild 515: Die Riehler Radrennbahn
               Die beiden Steherrennfahrer Burkhard Ebert und Karl Wittig kämpfen
               auf der Riehler Radrennbahn um den Sieg in den 1920er Jahren.



Bild 514: Die Schiffsprozession mit Blick auf das Riehler Ufer
               Rheinauf fahren diese geschmückten Begleitschiffe der Mülheimer
               Gottestracht in den 1920er Jahren. Im Hintergrund ist das Riehler
               Ufer mit dem markanten kugelförmigen Baum (wohl eine Schwarz-
               pappel, deren untere Äste entfernt wurden) am rechten Bildrand
               neben der Schiffbrücke zu sehen.



Bild 513: Café Zilisch am Zoo − Innenansicht −
              
Im August 1929 tanzte der Absender der Karte Walzer bei einem Glas
              „Orange bitter“ im Café Zilisch „direkt neben der Flora“, wie der Schreiber
               auf der Bildseite vermerkt. Dieses Café Zilisch war nach dem Krieg bis
               Ende 2011 als Gaststätte „Zoo-Eck“ bei den Riehlern sehr bekannt und
               beliebt.



Bild 512: Die Seilbahn mit dem Fordturm
               Hier ein Blick im Verlauf der 1957 gebauten Seilbahn vom linken zum
               rechten Rheinufer. Im Hintergrund ist der 112 m hohe Fordturm zu sehen,
               der wegen des Baus der Zoobrücke 1963 niedergelegt wurde.



Bild 511: Patriotismuskarte der 65er-Infanterie
              Das 5. Rhein. Infanterie-Regiment Nr. 65 motiviert mit einem Text aus
             der Thronrede des Kaisers vom 4.8.1914 die Soldaten zum Kampfeinsatz:
            „Uns treibt nicht Eroberungslust, uns beseelt der unbeugsame Wille, den
             Platz zu bewahren, auf den Gott uns gestellt hat
.



Bild 510: Gruppenfoto der Pioniere
               Im Februar 1918 haben sich Pioniere der Kaserne Boltensternstraße
               zu einem Foto vor einem Mannschaftsgebäude aufgestellt und betonen
               ihre gute Kameradschaft.



Bild 509: Artillerie-Kaserne Barbarastraße
              Eine sehr eigenwillige Bildkombination aus dem Jahr 1899 auf einer
              Karte. Neben dem Dom wird die Straßenfront der Barbarakaserne
              abgebildet. Über die noch unbefestigte Amsterdamer Straße fahren
              zwei mehrspännige Geschützwagen.



Bild 508: Der Eingang zur Kaserne des Infanterie-Regiments Nr. 65
               Eine Gruppe von Soldaten zieht mit Musikkapelle in die Kaserne des
               Inf. Reg. Nr. 65 an der Boltensternstraße ein. Aus allen Fenstern des
               Stabsgebäudes (heute Verwaltung) blicken Soldaten auf dieses Schauspiel.



Bild 507: Gruppenfoto der Pioniere
               Diese Mehrbildkarte von 1913 zeigt neben dem Eingang zur 7er
               Pionierkaserne das Rheinpanorama mit dem Dom und ein Gruppenfoto
               der Soldaten der Riehler Kaserne.



Bild 506: Das Offizier-Kasino der Pioniere
               Diese Offizier-Speiseanstalt lag etwas außerhalb des Kasernengeländes
               an der Straße An der Schanz und diente den Offizieren der beiden
               Pionierbatallione als Kasino. Die Karte wurde 1912 versandt. Heute
               befindet sich in dem wieder aufgebauten Anwesen das Atelierhaus.



Bild 505: Der Eingang zur Kaserne der 7er Pioniere
               Hier ein Blick auf den Eingang zur Kaserne des Pionierbataillons Nr. 7
               an der Boltensternstraße. Die Karte ist zwischen 1909 und 1918 ent-
               standen.



Bild 504: Der Schießstand auf der Mülheimer Heide
               Die Mehrbildkarte aus dem Jahr 1904 von den Riehler Schießständen
               in der Mülheimer Heide zeigt einen Blick in den Schießstand, auf das
               Kasino und die Wache. Der Text fordert die Soldaten mit den Worten
               auf „Ueb Aug' und Hand für's Vaterland“



Bild 503: Wohnhaus in der Xantener Straße 129−131
              Dieses Dreifamilienhaus, das der Architekt Ernst Scheidt 1928 errichtete,
              wurde um 1930 für insgesamt 180 000 Mark zum Kauf angeboten. Markant
              war die gestaltete Backsteinfassade. Das Haus ist heute noch unverändert
              zu sehen.



Bild 502: Mehrbildkarte aus dem heutigen Riehl
              Wieder vier imposante Ansichten aus Riehl aus heutiger Zeit: Die ehe-
              malige Zoogarage Stammheimer Straße 9, ein Blick auf die renovierte
              Naumann-Siedlung, den Seniorentreff in dem Städt. Seniorenzentrum
              Riehl und das markante Colonia-Haus, das 1973 mit einer Höhe von
             147 m errichtet wurde.
             © Biber Happe



Bild 501: Die Mülheimer Brücke im Bau
               Bei dieser Karte um 1929, die aber erst 1936 verschickt wurde, ist der
               Blick unter die Brücke wichtiger als der Blick auf die im Bau befindliche
               Brücke. Hier liegen noch die restlichen Baumaterialien vom Brückenbau
               und vor allem die Schienen für die Loren zur Schaffung des Vorflutgeländes,
               um Mülheim und Riehl vor Hochwasser zu schützen.



Bild 500: Ristorante Il Ponticello
               Eigentlich gehört die Gaststätte Il Ponticello, Konrad-Adenauer-Ufer115
               heute nicht mehr zu Riehl. Hier stand aber ab 1830 das traditionsreiche
               Riehler Gasthaus „Wattler's Fischerstuben“. Bis 1954 gehörte das
               Grundstück zu Riehl. Im Dezember 2013 wurde das Gasthaus wieder
               nach langem Leerstand durch eine neue Gastwirtin belebt, die sich auf
               eine mediterrane Küche spezialisiert hat.
               © Joachim Hartleib



Bild 499: Die Mülheimer Gottestracht um 1927
              
Der Schreiber der Karte mit der belebten Abbildung der Schiffsprozession
               teilt auf der Rückseite mit, dass die Mülheimer Gottestracht „in diesem
              Jahr (1927) wieder besonders schön“ gewesen sei und dass nun die
              Schiffbrücke „unter großer Feierlichkeit“ fortgeschafft wurde.



Bild 498: Der Kaiserpavillon in der Flora
              
In den 1930er Jahren wurde das große Parterre in der Kölner Flora in
               seiner Gartengestaltung vereinfacht, in dem die Buchsbaumbegrenzungen
               und die Tortenbeete entfernt wurden. Die Karte von 1938 zeigt diese ver-
               einfachte Ausführung, das Hauptgebäude und rechts am Bildrand den
               Kaiserpavillon.



Bild 497: Der Elefant „Jumbo“ im Zoo
              Ein Liebling der Besucher war sicher vor 1959 der indische
              Elefant „Jumbo“, der in seinem viel zu engen Gehege am Elefantenhaus
              leben musste. Die hier noch erkennbaren Gittertstäbe wurden 1959 angebaut
              und  durch einen Wassergraben ersetzt.
              Zum Zeitvertreib hatten die Tiere lediglich kleine Podeste,
              auf denen sie balancieren konnten. Das eintönige Schaukeln der Tiere
              wurde wie auf dieser Karte als „Samba tanzen“ bezeichnet. Ebenso war
              der Elefantenname eine freie Erfindung des Verlags.



Bild 496: Die Riehler Radrennbahn
              Auf der Riehler Radrennbahn schoss der Fotograf Reinhold aus Köln
              Ehrenfeld um 1920 ein Foto vom Kampf der Steherrennfahrer Esser
              und Hüngden um den Sieg.



Bild 495: Eine Partie an der Funkstation Slabystraße
              Ein britischer Besatzungssoldat in der Zeit von 1919 bis 1926 beschriftete
              die Karte mit dem Hinweis auf die Funkstation in Köln (wireless station
              cologne). Hinter den Sendemasten sind die Gebäude der Nebenkaserne
              Slabystraße zu erkennen.



Bild 494: Grüße nach Amerika aus dem Kölner Zoo
               Diese Mehrbildkarte vom 19.6.1900 aus dem Kölner Zoo mit Raubkatzen
               und dem Vogelweiher ging mit freundlichen Grüßen an „Dear Baps“ nach
               New Jersey in Amerika. So konnte man sich auch in diesem fernen Land
               ein Bild von der Schönheit des Kölner Zoos machen.



Bild 493: Mehrbildkarte aus dem heutigen Riehl
               Die Karte zeigt vier Motive aus Riehl. Die Seilbahn, die 1957 errichtet
               wurde, das Ronald-McDonald-Haus als Gästehaus des Kinderkran-
               kenhauses, eine Partie mit Palmenallee in der Flora und die mit
               Graffiti gestaltete Zoomauer.
               © Biber Happe



Bild 491: Eine Innenansicht des Café Zilisch
               In den 1920er Jahren war das Tanzlokal „Café Zilisch“ an der Stamm-
               heimer Str. 2 allen Kölnern ein Begriff. Hier ging man hin, um mit seiner
               Liebsten einen der modernen Tänze zu wagen. Das Haus hatte eine
               lange Tradition. Es wurde bereits um 1860 als Gasthaus „Bellevue“
               gegründet und bestand als „Zoo-Eck“ bis November 2011.



Bild 490: Ein Musikzug in der Kaserne Boltensternstraße.
              
Im Innenhof eines Mannschaftsgebäudes des Inf. Reg. Nr. 65 hat sich
               1913 ein Musikzug (was man an den Schulterstücken erkennen kann)
               aufgestellt und die Instrumente vor sich aufgebaut. Stolz berichtete der
               Absender seiner Schwester, dass er nur noch „146 Resttage“ habe.



Bild 489: Die Münchener Bierhalle im AVP
               Die Bedienung der Münchener Bierhalle im Amerikanischen
               Vergnügungspark hat sich im Sommer 1910 in Trachten vor
               der Gastronomie zum Foto aufgestellt. Die nachgebildete
               Bergwelt überragt das aus Holz errichtete Gasthaus und
               vermittelt den Eindruck einer Alpenlandschaft.




Bild 488: Die Mülheimer Hängebrücke
               Einen freundlichen Gruß versandte der Schreiber dieser Postkarte am
               18.7.1940 an die Wandergruppe „Alpenstern“ in Hannover. Die Karte
               zeigt einen Blick auf die Südseite der Mülheimer Brücke vom Riehler
               Treppenaufgang in Richtung Mülheim.



Bild 487: Die Riehler Radrennbahn
               Wohl um 1910 fand dieses Radrennen auf der Riehler Radrennbahn statt.
               Hinter den posierenden Radrennfahrern kann man einen Teil der Tribüne
               sehen. Einer der Radfahrer ist mit einem Göricke Fahrrad aus Bielefeld
               ausgestattet. Diese Fahrräder werden heute noch von der Fa. Panther-
               werke AG gefertigt.



Bild 486: Eine Partie aus der Flora
              Die Ansichtskarte vom 14.12.1901 zeigt einen Blick vorbei an der
              Hermes-Statue über den Flora-Weiher in Richtung Orangerie.



Bild 485: Der Schuhplattler Hansl Linder im Vergnügungspark
               Gewöhnlich trat der Schuhplattler Hansl Linder aus Bad Reichenhall
               zusammen mit seiner Partnerin Mirzl auf. Auf dieser Karte von Juni
               1911 sitzt er aber allein bei einer Maß Bier im Amerikanischen
               Vergnügungspark.



Bild 484: Eine Partie am Affenhaus im Kölner Zoo
              Aus der Anfangszeit des Zoos stammt das Affenhaus im orientalischen
              Stil. Anfänglich waren hier auch Krokodile und Schildkröten beheimatet.
              1970 erfolgte dann der Abbruch des imposanten Gebäudes, das den
               Bedürfnissen der Tiere nicht mehr entsprach.



Bild 483: Die Schiffbrücke zwischen Mülheim und Riehl
               Von 1888 bis 1927 verband eine Schiffbrücke Mülheim mit Riehl. Durch
               die Riehler Straße und die Straßenbahnlinie 12 war damit eine Verbindung
               nach Köln geschaffen. Wegen des starken Schiffsverkehrs auf dem Rhein
               musste die Brücke täglich bis zu 30-mal ausgefahren werden. So entstand
               der Plan, einen ungestörten Rheinübergang durch eine feste Brücke zu
               schaffen.
               Hier ein Blick vom Mülheimer Ufer in Richtung Riehl und Kölner Innenstadt.



Bild 482: Ein Steherrennen auf der Riehler Radrennbahn
              Auf der Riehler Radrennbahn lieferten sich auf diesem Bild um 1920
              die Radrennfahrer Paul Nettelbeck (1889-1963) und Karl Saldow
              (1889-1951) im Windschatten ihrer Motorräder ein Kopf-an-Kopf-Rennen.



Bild 481: Die Schiffsprozession 1962
               Ein Blick vom Mülheimer Ufer um 1962 auf die von vielen kleinen
               Booten begleitete Schiffsprozession. Am linken Bildrand ist die
               Seilbahn zu sehen sowie der Turm der Agneskirche. Auf der
               Riehler Seite des Rheins sind die Gebäude des Tiergartenviertels
               zu sehen, wobei von den vier geplanten Hochhäusern erst eins
               errichtet wurde.



Bild 480: Der Kaiserpavillon in der Flora
               Ein Blick über den Springbrunnen auf den Kaiserpavillon, der im
               „Drei-Kaiser-Jahr“ 1888 am Rand des großen Parterres errichtet wurde.
               Es war ein kleiner reich ornamentierter Bau im Stil des Rokoko.
               Das Gebäude wurde Ende der 1920er Jahre wegen "Baufälligkeit"
               niedergelegt.



Bild 479: Das Hochwasser auf der Boltensternstraße 1919/1920
               Einige englische Soldaten betrachten das Hochwasser in der westlichen
               Fahrbahn der Boltensternstraße. Die vier Häuser im Hintergrund gehören
               zur westlichen Bebauung der Boltensternstraße bis zur Einmündung der
               Stammheimer Straße. Rechts im Bild ist ein Teil der Kasernenmauer in
               Höhe der heutigen Einfahrt zum Heimgelände des Senioren- und Behin-
               dertenzentrums zu erkennen.



Bild 478: Der Eingang zur Kaserne Boltensternstraße
               Prachtvoll verziert der preußische Adler den Torbogen des Eingangs
               zur Kaserne des Infanterie-Regiments Nr. 65 in der Boltensternstraße.
               Links ist ein Teil eines Familiengebäudes zu sehen, hinter dem Tor-
               bogen ein Wirtschaftsgebäude und rechts ein Teil des Stabsgebäudes.
               Dieses Haus wird heute als Verwaltungsgebäude des Senioren- und
               Behindertenzentrums Riehl genutzt. Am 13.8.1914 schrieb der Absender,
               dass er in dieser Kaserne sei und „nicht weiß, wann er ausrückt“.



Bild 477: Deutsche Kunstausstellung 1906
              Die Deutsche Kunstausstellung fand 1906 in der Flora statt. Zu diesem
              Anlass wurden Ausstellungsgebäude zum Teil in Leichtbauweise errichtet.
              Das Hauptgebäude von Prof. Hermann Billing mit seinem bemerkenswerten
              Eingangsportal war sicherlich ein markanter Blickpunkt. Weitere Gebäude
              waren das Tonhaus, der Garten-Pavillon und der Frauenrosenhof, der heute
              noch nach seiner teilweisen Zerstörung im Krieg in abgeänderter Form
              besteht.



Bild 476: Das Schiff Elberfeld bei der Schiffsprozession
               Vor dem zweiten Weltkrieg gab der Verlag Kessel in Mülheim
               diese Karte von der „Mülheimer Gottestracht“ heraus. Sie zeigt
               den Blick von Mülheim auf die Brücke und das Riehler Ufer.
               Das Prozessionsschiff Elberfeld wurde von vielen Ruderbooten
               begleitet.



Bild 475: Eugen Hoppe gewinnt den Hansa-Preis in Köln
              Auf der Riehler Radrennbahn wurde der Hansa-Preis ausgetragen.
              Eugen Hoppe war am 28.10.1910 der Sieger. Er zeigt sich hier mit
              seinem Fahrrad und einem Blumenstrauß mit Schleife.



Bild 474: Die erste Mülheimer Hängebrücke im Festschmuck
               Prachtvoll war die Mülheimer Brücke anlässlich ihrer Einweihung
               am 13.10.1929 geschmückt. Nicht nur viele Schaulustige waren
               gekommen, um den Rhein zu überqueren, auch Fahrzeuge waren
               am Tag der Eröffnung zugelassen.



Bild 473: Ein Orang-Utan im Kölner Zoo
              Prachtvoll zeigt sich um 1902 ein Orang-Utan im Zoologischen Garten
              in Köln. Diese Ansichtskarte wurde mit vielen Grüßen nach Mittenwald
              versandt.



Bild 472: Die Wache der Nebenkaserne der 24er Pioniere
              Ostern 1917 posierten sechs Soldaten vor der Wache der Nebenkaserne
              der 24er Pioniere an der Slabystraße. Dieser Anbau an dem heutigen
              Haus W 2 besteht immer noch, ist aber zugemauert und mit einem
              Fenster versehen. Der Raum wird nun als Küche für eine Wohnung genutzt.



Bild 471: Das Hochwasser von 1882/1883
              Verheerend war das Hochwasser zum Jahreswechsel 1882/1883 mit
              10, 52 m. Die Zoomauer stürzte ein und gab den Blick auf Mülheim frei
              (Bild oben Mitte). Das Elefantenhaus stand ebenfalls unter Wasser
              (das zweite Bild von oben in der Mitte), auch das Straußenhaus konnte
              man nur mit dem Boot erreichen (Bild unten in der Mitte). Einige der
              Tiere wurden im Tanzsaal von Wattler's Fischerhaus untergebracht.



Bild 470: Das große Parterre in der Flora
              Das schlossartige Floragebäude hinter dem großen französischen
              Parterre zeigt sich auf dieser Karte um 1904 in einem floralen
              Jugendstilrahmen, der lithografiert ist.



Bild 469: Der Bürgermeister Gerd Fabrici
               Im Amerikanischen Vergnügungspark wurde auch eine Gruppe
               kleinwüchsiger Menschen „ausgestellt“, die nicht nur über einen
               Bauernhof verfügten, eine Post hatten, Zirkus- und Boxver-
               anstaltungen zeigten, sondern auch in ihrer „Liliput-Stadt“ über
               einen eigenen Bürgermeister verfügten. Diese Show wurde durch
               Stanley W. Wathon aus London organisiert.



Bild 468: Die Gottestracht zu Mülheim
              Vor dem Panorama von Mülheim wird das Prozessionsschiff „Stadt Köln“
              auf dieser Lithografie von vielen Motor- und Ruderbooten begleitet. Um die
              Bedeutung der Prozession zu betonen, wurde auch der Papst mit seiner
              Tiara in die Ansicht eingefügt. Zusätzlich wurde am linken oberen Rand
              das Wappen von Mülheim angedeutet.



Bild 467: Der Floratempel
               Der Kommerzienrat Abraham Oppenheim stiftete anlässlich der Eröffnung
               der Flora einen Betrag von 3500 Talern für eine Florastatue. Der Bildhauer
               Anton Werres schuf diese Statue aus Karraramarmor. Für weitere 2000
               Taler wurde nach antikem Vorbild ein Tempel hinzugefügt. Die Statue ist
               in den Wirren der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg verschollen.



Bild 466: Ein Kartengruß aus dem Amerikanischen Vergnügungspark
              Am 14.6.1911 schrieb der Absender, dass man gemütlich im
              „Münchener“ sitze und „ein Maß nach dem anderen auf das Wohl“
              des Empfängers vertilge. Eine solche Scherzkarte konnte man
              wohl nur nach heftiger Bierlaune versenden.



Bild 465: Partie an der Boltensternstraße
              Schon wieder eine Hochwasserkarte von 1924 (5.11.1924 = 9,80 m),
              aber hier geht es um die Bebauung des unteren Teils der Boltenstern-
              straße mit den Häusern 17 (Friseurgeschäft Jacobs), 19, 21 (Wäscherei
              Nieffer) und 23 (Kolonialwaren Blissenbach). Im Hintergrund ist die
              Tribüne der Radrennbahn zu sehen. Diese Häuser wurden nach dem
              Krieg für den Bau von Mehrfamilienhäusern abgebrochen.



Bild 464: Einweihungsfeier der Mülheimer Brücke
              Anlässlich der Einweihung der Mülheimer Brücke am 13.10.1929
              wurde diese Ansichtskarte hergestellt, die einen Blick auf die Tribüne
              der Ehrengäste zeigt. Ein Ehepaar hat sich wiedererkannt und stolz
              markiert.



Bild 463: Partie aus dem Zoo
               Eigentlich soll diese Ansichtskarte aus der Zeit des Ersten Weltkrieges
               das Elefantenhaus zeigen, aber durch die üppige Vegetation ist ein
               Durchblick kaum möglich. So kommt aber der schöne Baumbestand
               im Zoo zur Geltung.



Bild 462: Britische Soldaten paradieren vor der Funkstation
              Sechs englische Soldaten paradieren mit ihren Gewehren
              auf dem Gelände der Funkstation neben den Kasernen an
              der Slabystraße (heute der Weg von der Slabystraße zur
              Straßenbahnhaltestelle). Am linken Bildrand ist noch ein
              Teil eines Sendemastes zu sehen.



Bild 461: Luftbild mit Rheinseilbahn
               Im Jahr der Bundesgartenschau – 1957 – wurde diese Luftaufnahme
               hergestellt. Sie zeigt die Seilbahn, die von Riehl zum Gelände der
               Bundesgartenschau führt. Sie war damals die erste Fluss überquerende
               Seilbahn Deutschlands.



Bild 460: Kennen Sie den Kölner Vorort „Appenzell“?
               Peusquens schreibt in seinem „Spaziergang am Rheinufer um 1900“:
               „Bald hinter der Frohngasse hörte der hohe Damm auf. Man ging auf
               einem Fußweg durch die Uferweiden weiter. Auf der Flußseite stand im
               Sommer die Milchwirtschaft Dopple. Das Ehepaar lief zum Beweis
               seiner Schweizer Echtheit in Älplertracht herum. An roh gezimmerten
               Tischen trank man im Freien kuhwarme Milch... Ringsum weideten die
               Milchspender.

               Konsequent wurde auf der Ansichtskarte vom 17.8.1912 diese Stelle in
               Riehl von dem Wirt - Herrn Dopple - „Köln-Appenzell“ benannt.



Bild 459: Maschinengewehrkompanie in der Kaserne Boltensternstraße
               Die Maschinengewehrkompanie des Infanterieregiments Nr. 65 hatte
               ihre Unterkunft in dem mehrgeschossigen Haus unmittelbar an der
               Pforte Slabystraße (später Verwaltung der Riehler Heimstätten, heute
               Kindertagesstätte). Am 9.11.1914 posierten die Soldaten mit ihrem
               noch sehr unförmigen Maschinengewehr.



Bild 458: Steherrennen auf der Riehler Radrennbahn
               Paul Nettelbeck (geb. am 23.4.1889/verst. 14.6.1963) war nicht nur
               Mittel- und Langstreckenläufer. Er verfolgte auch von 1912 bis 1928
               eine erfolgreiche Karriere als Radrennfahrer und war hinter Karl Saldow
               der zweitbeste Dauerfahrer. Hier ein Bild von einem Steherrennen auf
               der Riehler Radrennbahn um 1920.



Bild 457: Die Münchener Bierhalle im AVP
               Hier ein Blick in die Münchener Bierhalle im Amerikanischen
               Vergnügungspark mit freundlichen Grüßen an die „Kollegin in
               Gronau bei Bergisch Gladbach“ von einem Besuch am 21.7.1910
               von dem beliebten Treffpunkt in dem Vergnügungspark.



Bild 456: Die Mülheimer Brücke im Festschmuck
               Anlässlich der Einweihung der Mülheimer Brücke am 13.10.1929
               wurde diese festlich geschmückt. Auf der Mülheimer Seite mit Blick
               auf Riehl ist noch das Schild der Baufirmen „Philipp Holzmann“ und
               „Grün & Bilfinger“ zu sehen.



Bild 455: Die Schiffsprozession unter der neuen Brücke
              Am 30.5.1929 versammelten sich die Schiffe zur Prozession ─ begleitet
              von vielen Paddel- und Freizeitbooten ─ unter der noch nicht fertig
              gestellten Mülheimer Brücke, um bis zur Stadtgrenze von Köln rheinauf
              zu fahren, dort zu wenden und wieder bis Mülheim zu treiben.



Bild 454: Der Radrennfahrer Willy Arend
              Am 2.Mai 1876 geboren, fuhr er 1894 mit 18 Jahren sein erstes Rennen.
              Sein Schwerpunkt war das „Bahnsprinten“, das man damals auch „Fliegen“
              nannte. Er erlangte als erster den Titel des „Profi-Weltmeisters“. Da das
              Publikum aber später „Steher-Rennen“ bevorzugte, wurde es stiller um ihn.
              1926 zog er sich mit 50 Jahren von der Rennbahn zurück. Er starb 1964
              verarmt in Berlin. Hier ein Bild von der Riehler Radrennbahn um 1920.



Bild 453: Das Affenhaus im Zoo
               Der Blick über den Flamingoteich auf das Affenhaus im Kölner Zoo
               hatte es dem Absender der Karte angetan. So schrieb er am 1.7.1906
               auf der Bildseite der Karte „So etwas soll München haben!“ Tatsächlich
               wurde dann in München am 1.8.1911 der Tierpark Hellabrunn eröffnet.



Bild 452: Übungen der 24er Pioniere
               Mühsam waren sicherlich die vielfältigen Übungen der Pioniere, von
               denen einige auf dieser Mehrbildkarte festgehalten wurden. Wassern
               der Boote oder der Bau von Brücken waren wohl nur ein Teil der
               militärischen Ausbildung. Viele Grüße sandte der „stolze Pionier“
               Fritz am 2.10.1913 von Riehl nach Darmstadt an den Kanonier Büskens.



Bild 451: Eine Partie in der Flora
              Diese schöne Floraansicht wurde am 26.9.1916 nach Bonn versandt
              und zeigt einen Blick über den Weiher in der Flora nach Westen. Am
              linken Bildrand ist die Freitreppe der Tonhalle zu sehen, die 1906 für
              die Kunstausstellung errichtet wurde. Im Hintergrund kann man die
              Orangerie erkennen.




Bild 450: Eine Völkerschau im Luna-Park
               Nicht nur im Kölner Zoo, sondern auch im Lunapark an der Riehler Straße
               wurden entsprechend dem Zeitgeist Völkerschauen durchgeführt. Bei dieser
               Aufnahme, die zeitlich vor 1929 entstanden sein muss, ist ein
               „Kongo-Kamerun-Neger-Dorf“ zu sehen.
               Nach 1932 fanden in Köln keine dieser fragwürdigen Veranstaltungen mehr
               statt.



Bild 449: Der große Weiher in der Flora
               Ein Blick über den Neptunweiher in der Flora in Richtung Amsterdamer
               Straße, bevor 1906 die Bauten für die Kunstausstellung errichtet wurden.
               Im Hintergrund sind die Merkursäule und der Kinderfries zu sehen.



Bild 448: Karl Wittig gewinnt 1920 das 100 km Rennen
               Der Radrennfahrer Karl Wittig (geb. am 11.11.1890, gest. am 4.9.1958)
               wurde 1920 zum ersten Mal Deutscher Meister beim Rennen über
               100 km auf der Kölner Radrennbahn. Hier ist er mit seinem Sieger-
               kranz auf der Riehler Bahn zu sehen.



Bild 447: Ein Sonntagsbesuch im Zoo
              Auf dieser Foto-Mehrbildkarte aus dem „Zoologischen“ in Köln posiert
              im September 1906 die kleine Sophie mit ihrem tollen Hut vor dem
              Tigerkäfig und vor dem Pelikanweiher. Mit freundlichen Grüßen wurde
              dies dem Onkel, der in Metz Stadtbaurat war, mitgeteilt.



Bild 446: Der Truppenübungsplatz Sennelager
               Zum Manöver mussten die Soldaten des Artillerie-Regiments Nr. 59 von
               der Barbarastraße im August 1913 ins Sennelager ausrücken. Beliebt
               waren diese Manöver nicht. Daher prägten die Soldaten den Spruch:
               „Gott in seinem Zorne schuf die Senne bei Paderborne“.
               Brav bedankt sich der Soldat Julius auf dieser Karte bei seinen Eltern
               für das Paket und die 10 Mark und verspricht, jede Woche eine Karte
               zu schicken.



Bild 445: Am Botanischen Garten 58
               Das Wohnhaus wurde nach 1920 für Familien der englischen Soldaten
               errichtet. Am 27.3.1933 bezeichnete die nun hier lebende Familie Gies
               anlässlich der Einladung von Freunden ihr Haus als „Villa Ruhesitz“.
               Äußerlich ist das Haus heute fast unverändert zu sehen. Lediglich
               ein Kamin wurde abgetragen, und statt des weißen Zaunes ist hier
               heute eine Hecke zu sehen.



Bild 444: Das Affenhaus im Zoologischen Garten
               Das Affenhaus wurde bereits im ersten Zooplan von 1860 aufgeführt
               und 1901/1902 einem vollständigen Umbau im orientalischen Stil
               unterzogen, um die Luft- und Lichtverhältnisse zu verbessern. Der
               Zoodirektor Wunderlich bezeichnete das Haus als einen „freundlichen
               Bau“. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand der bekannte Schimpanse
               Petermann hier sein Zuhause. 1970 wurde das Affenhaus abgebrochen.



Bild 443: Peter Günther auf der Riehler Radrennbahn
               Der bekannte Radrennfahrer Peter Günther, der in Köln lebte, ist auf
               dieser Karte mit seinem Schrittmacher Heinrich Otto abgebildet. Er
               war mehrfacher Deutscher Meister und inoffizieller Weltmeister. Er
               verstarb am 6.10.1918 infolge eines Unfalls auf der Radrennbahn
               in Düsseldorf im Alter von nur 36 Jahren.



Bild 442: Innenansicht des Floragebäudes
              Üppige Palmen und andere exotische Pflanzen konnten unter dem
              Glasdach des Floragebäudes um 1899 gedeihen. Tische und Stühle
              luden die Besucher zum Verweilen in dieser außergewöhnlichen
              Umgebung ein. Auch wenn die Karte am 2. Januar 1899 geschrieben
              wurde, kühl war es in dem Glaspalast nie, weil das nahe gelegene
              Heizwerk die Räume immer temperierte.



Bild 441: Das Wirtschaftsgebäude in der Kaserne der 24er Pioniere
               Zum 1.10.1908 wurden die Kasernengebäude an der Ecke
               Boltensternstraße/An der Schanz durch die 24er Pioniere
               belegt. Nach einer Zwischennutzung von 1919 bis 1926 durch
               englische Soldaten zogen hier Einheiten der Polizei ein. Nach-
               dem das abgebildete Wirtschaftsgebäude mit Kantine und
               Unteroffiziers-Kasino im Krieg zerstört worden war, errichtete
               auf dem Grundstück die Firma Sahle-Wohnen ein Altenwohn-
               haus, das unter der Hausnummer Boltensternstr. 8 firmiert.



Bild 440: Der Floratempel
              Ein „Tempel“ aus zehn korinthischen Säulen auf kreisrundem Grund
              und einer verzierten Kuppel mit Laterne am Ende der Kaskade
              beherbergte die Statue der Flora, die von dem Bildhauer Anton Werres
              geschaffen und von Abraham Oppenheim gestiftet worden war. Auf
              dieser Karte von 1907 sieht man, wie harmonisch sich das Ensemble
              in den Baumbestand des Gartens einfügt.



Bild 439: Die Gartenterrasse von Wattler's Fischerhaus
               Neben der Ansicht der Terrasse von Wattler's Fischerhaus um 1939
               ist die Rückseite der Karte interessant. Dort ist vermerkt, dass die
               Gaststätte am „Gallwitzufer“ lag. Tatsächlich wurde der Teil des
               Niederländer Ufers von Riehler Wall (heute Elsa-Brändström-Straße)
               bis zur Fohngasse von 1937 bis nach dem Krieg in „Gallwitzufer“
               umbenannt. In der Nähe des Artilleriedenkmals sollte der Straßen-
               name an den General der Artillerie Max Wilhelm von Gallwitz
               erinnern, der 1937 starb und der NSDAP sehr nahestand.




Bilder 438a und 438b: Treibgut auf der Riehler Straße
                  Das Bild wurde seitenverkehrt abgezogen. Wenn man es spiegelt
                  sieht man das Hochwasser in Riehl zum Jahreswechsel 1919/1920.
                  Eine große Menge an Treibgut wurde in der Riehler Straße ange-
                  schwemmt. Im Hintergrund ist die Schweizerische Milchkuranstalt
                  Dopple zu sehen.



Bild 437: Der Zooeingang um 1905
               Ein Blick von der Ecke Riehler/Lennéstraße auf den Zooeingang um
               1905. Beide Torhäuser sind baulich klar zu erkennen und noch nicht
               mit einem halbrunden Schriftbogen verbunden. Vor dem Eingang parkt
               ein zeitgenössisches Automobil.



Bild 436: Englische Soldaten auf der Boltensternstraße
               Berittene englische Soldaten mit Fahnenschmuck vor dem Eingang zur
               ehemaligen Kaserne der 7. Pioniere auf der Boltensternstraße. Sie reiten
               in Richtung Riehler Straße. Die Aufnahme entstand wohl in der Zeit von
              1919–1925. Sie ist mit dem Titel “Barracks Cologne-Riehl“ versehen.



Bild 435: Hagenbecks Indische Vökerschau
              Entsprechend dem Zeitgeist wurden auch im Kölner Zoo sieben
              Völkerschauen durchgeführt. Hier konnten die Besucher fremdländische
              Menschen in ihren Hütten und Dörfern ansehen. Carl Hagenbeck aus
              Hamburg reiste mit diesen Gruppen durch ganz Deutschland und kam
              so 1906 auch in den Kölner Zoo und lockte in 18 Tagen 100.000
              Besucher an. Wegen der großen Nachfrage wurde die Veranstaltung
              im September 1910 wiederholt.
              Diese menschenverachtenden Vorstellungen wurden 1931 letztmalig
              in Köln angeboten.



Bild 434: Arbeiter in den Siemenswerken
              Dieses Foto zeigt eine Innenansicht der Siemens-Schuckert-Reparatur-
              werke an der Amsterdamer Str. 191. Handwerker posierten 1924 vor
              Maschinenteilen. Dieses Gebäude wurde um 1910 errichtet. Heute
              gehört diese Haus nicht mehr zu Riehl. Durch die kommunale Neu-
              gliederung 1954 kam es zum Stadtteil Niehl.
              Die GAG (Immobilien AG) hat nun hier eine Geschäftsstelle.



Bild 433: Englische Soldaten in der Kaserne Boltensternstraße
              Zu einer „Church-Parade“ haben sich die englischen Soldaten in der Zeit
              von 1919 - 1926 auf dem Kasernenhof der ehemaligen 24er Pioniere
              aufgestellt. Das Mannschaftsgebäude im Hintergrund, das an der Straße
              An der Schanz steht, wurde nach dem zweiten Weltkrieg als Versorgungs-
              amt genutzt und steht nun seit 2 Jahren leer.



Bild 432: Deutsche Kunstausstellung in der Flora 1906
               Eine markante Säulengalerie führte zum Hauptgebäude der
               Kunstausstellung in der Kölner Flora, die vom 5.5.1906 bis
               zum 31.10.1906 stattfand. Das Haupthaus, das der Architekt
               Hermann Billing (*1867 t 1946) entwarf, war kein massiver Bau.
               Es bestand aus einer Ständerkonstruktion, die mit Rabitz
               verkleidet war und bereits 1907 wieder abgebrochen wurde.



Bild 431: Artilleriedenkmal
              Diese riesige Treppe, die heute noch besteht, führte zum „Reichsehrenmal
              der Deutschen Feldartillerie“, das am 30.8.1936 eingeweiht wurde. Auf
              dem bereits früher errichteten Sockel wurde es aufgesetzt. Das Ensemble
              stand auf dem Gelände an dem heutigen Konrad-Adenauer-Ufer zwischen
              der Elsa-Brändström-Straße und Frohngasse. Auf diesem Gelände befindet
              sich heute der Skulpturenpark. Das Denkmal wurde durch den Bildhauer
              Hans Dammann entworfen und erinnerte an einen Unteroffizier, der im ersten
              Weltkrieg allein bei seinem Geschütz verblieb und nach vielen Treffern fiel.
              Das Ehrenmal wurde durch Kriegsereignisse stark beschädigt und 1945
              durch englische Soldaten gesprengt. Die Reste wurden 1948 abgeräumt.



Bild 430: Partie aus der Flora
              Der Maler Walter Hugo Ophey (*25.3.1882, t 11.1.1930) war ein Vertreter
              der Rheinischen Expressionisten. Das Postkartenmotiv Partie aus der
              Flora
, 1906 – einem von insgesamt zehn Motiven, das eine Ansicht aus
              der Flora zeigt, wurde neben anderen Werken bei der Kunstausstellung
              in der Flora 1906 ausgestellt.



Bild 429: Der Weiher im Zoo mit Elefantenhaus
              Den Schreiber der Ansichtskarte hat besonders der „Schatten der
              Flamingos“ auf dem Weiher vor dem Elefantenhaus um 1920 fasziniert.
              Tatsächlich schwamm aber ein Schwan auf dem Wasser und ein
              Pelikan stand am Ufer.



Bild 428: Radrennen auf der Riehler Radrennbahn
              1911 erlangte der in Köln lebende Peter Günther den Weltmeistertitel
              beim Steherrennen. Er wurde am 29.8.1882 geboren und verstarb
              bereits im Alter von 36 Jahren nach einem Radunfall auf der Rennbahn
              in Düsseldorf am 7.10.1918.



Bild 426: Kaserne Boltensternstraße
              Das für die 5. und 6. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 65 um
              1910 errichtete Gebäude wurde im Krieg erheblich beschädigt und
              beim Wiederaufbau teilweise modernisiert wiederhergestellt. Es dient
              heute nach einer weiteren Modernisierung als Altenwohnhaus, Haus K.



Bild 425: Luftbild von Köln
               Diese Luftaufnahme von Köln entstand zwischen 1909 und 1915. In
               der Bildmitte ist der Ortsteil Riehl, umgeben von dem Rheinbogen, zu
               sehen. Deutlich kann man auf diesem Bild erkennen, wie wenig das
               Gelände nördlich von Riehl verbaut war. Bis nach Merkenich erstrecken
               sich ausgedehnte Grünflächen.



Bild 424: Der Kaiserpavillon in der Flora
               Im „Drei-Kaiser-Jahr“ 1888 wurde am Rand des großen Parterres in der
               Flora der Kaiser-Pavillon errichtet. Es war ein kleiner reich ornamentierter
               Bau im Stil des Rokoko. Von hier hatte man einen schönen Blick über
               das Parterre mit seinem riesigen Springbrunnen.Das Gebäude wurde
               Ende der 1920er Jahre wegen "Baufälligkeit" niedergelegt.



Bild 423: Die Caponniere am Niederländer Ufer
              Am rechten Bildrand sieht man die Caponniere – ein Teil der preußischen
              Festungsanlage von 1847, die am Niederländer Ufer (heute Konrad-
              Adenauer-Ufer / Elsa-Brändström-Straße) zum Rheinufer hin liegt.
              1966 wurde die obere Etage der Caponniere abgetragen und in einen
              Aussichtspunkt am Rhein umgewandelt, den man nun ebenerdig von
              der Straße her betreten und von wo aus man den Blick über den Rhein
              genießen kann.



Bild 422: Britische Soldaten vor der Funkstation
               Eine Gruppe britischer Soldaten hat sich vor der Großfunkstation an
               der Slabystraße zum Foto aufgestellt. Auch dieser Teil der Kaserne
               Boltensterstraße, der sich etwa an dem Fußweg zur heutigen Straßen-
               bahnhaltestelle Slabystraße befand, war von 1919 bis 1926 durch die
               englischen Truppen besetzt worden.



Bild 421: Das Seelöwenbecken im Kölner Zoo
               Das Seelöwenbecken mit seinem imposanten Felsen und einem
               Wasserfall wurde bereits 1887 errichtet und bot mit Tierfütterungen
               immer einen interessanten Blickpunkt für Jung und Alt. An diesem
               Beispiel sieht man, wie der Denkmalschutz und eine artgerechte
               Tierhaltung Kompromisse eingehen müssen. Aus Sicht der Tierhaltung
               wäre ein größeres Becken sicherlich besser. 2010 wurde das Seelöwen-
               becken denkmalgerecht wieder saniert, und auch der 1990 wiederentdeckte
               Wasserfall konnte wieder sprudeln.




Bild 420: Amerikanischer Vergnügungspark
               Am 6.4.1916 verschickte der Soldat Rick einen Gruß vom
               Amerikanischen Vergnügungspark an der Riehler Straße und
               bat darum, die Karte aufzuheben. Tatsächlich ist diese Karte
               nicht nur wegen der vielen Besucher bemerkenswert, sondern
               auch wegen der deutlichen Hinweise. So wird vor der Benutzung
               der Geisterbahn gewarnt, und die Damen werden gebeten, die
               Hüte festzuhalten. Und wenn man sich die riesigen Kopfbedeckungen
               ansieht, dann kann man diesen Warnhinweis gut verstehen.



Bild 419: Kirmes an der Riehler Straße
               Zwar gab es zur Zeit dieser Fotografie noch den Amerikanischen
               Vergnügungspark / Luna Park an der Riehler Straße, dennoch fand
               auch die Kirmes auf der gegenüber liegenden Seite der Straße (wo
               sich heute der Skulpturenpark befindet) ein reges Interesse, wie die
               vielen Besucher zeigen. Am linken Bildrand ist ebenfalls einer der
               britischen Soldaten zu sehen, so dass diese Aufnahme zwischen
               1919 und 1926 entstanden sein muss.



Bild 418: Gewächshaus in der Flora
               Ein britischer Besatzungssoldat machte diese Aufnahme von einem
               Kameraden in einem Gewächshaus in der Flora in der Zeit von 1919
               bis 1926. Zu dieser Zeit wurden die Flora und der Botanische Garten
               interessant für die breite Bevölkerung, weil ab 1919 das Eintrittsgeld
               für die Flora entfiel und der kostenlose Besuch für alle Kölner eine
               neue Freizeitattraktion bedeutete.




Bild 417: Kaserne Slabystraße
               Die Kasernen an der Slabystraße (heute Hertha-Kraus-Straße)
               erweiterten die Kasernenstadt Boltensternstraße. Diese Gebäude
               beherbergten u.a. die 24er Pioniere bis 1918.
               Das Gebäude links ist heute ein Teil des Behindertenzentrums Riehl
               – Haus Eiche –. Hier wohnen geistig behinderte jüngere Heimbewohner,
               die arbeitstherapeutisch betreut werden.



Bild 416: Zooeingang
               Diese belebte Karte vom Zooeingang um 1905 druckte der Verlag Heiss
               & Co in Köln. „Wohl behütet“ streben die Kinder im feinen Sonntagskleid
               mit ihren Müttern dem Eingang zu. Erwähnenswert ist der halbrunde
               Schriftbogen „Zoologischer Garten“ über dem Eingangstor, der vor dem
               1. Weltkrieg angebracht wurde.



Bild 415: Die Deutsche Kunstausstellung 1906 in der Flora
               Am 5.5.1906 öffnete die Deutsche Kunstausstellung in der Flora ihre
               Pforten und zeigte Werke zeitgenössischer Künstler. Hier wurden aber
               nicht nur Ausstellungsstücke präsentiert. Große Beachtung fanden
               auch die vielen Ausstellungsgebäude, die sich in die Parklandschaft
               der Flora einfügten. So schuf zum Beispiel Joseph Maria Olbrich den
               Frauenrosenhof, der heute noch nach einer Kriegszerstörung und nicht
               denkmalgerechtem Wiederaufbau als Grüne Schule besteht.



Bild 414: Fischreiher im Kölner Zoo
               Mit Tierbildern machte der Kölner Zoo verständlicherweise gerne auf
               Ansichtskarten Werbung für den Tierpark. Bei dieser Karte handelt
               es sich aber nicht um ein Foto aus dem Kölner Zoo. Vielmehr wurde
               das damals beliebte Standardwerk „Brehms Tierleben“ genutzt, um
               den Graureiher zu zeigen und gleichzeitig auf den Kölner Zoo zu
               verweisen.




Bild 413: Großfunkstation in der Kaserne Boltensternstraße
               Zur Kaiserzeit unterlag diese Großfunkstation der Geheimhaltung und
               so gab es aus dieser Zeit keine Ansichtskarten. Als die britischen
               Soldaten die Kaserne Boltensternstraße 1919 übernahmen, gingen
               die Soldaten damit großzügiger um und machten von der Funkstation
               Fotos. Diese Aufnahme zeigt ein Detail aus dem Inneren der Anlage.



Bild 412: Mülheimer Brücke
              „La nova ponto inter Köln kaj Mülheim“ so nannte man die Mülheimer
              Brücke in Esperanto. Die Karte, die die Hängebrücke von 1929 zeigt,
              wurde anlässlich des Esperantokongresses 1933 in Köln veröffentlicht
              und der Text auf der Rückseite aufgestempelt.



Bild 411: Mehrbildkarte von Riehl
               Am 10.2.1955 schrieb der Absender der Karte von „unserem Viertel, also
               meiner neue Heimat“ mit freundlichen Grüßen aus Köln Riehl. Die Karte
               gibt mit vier Ansichten einen guten Überblick über Riehl nach 1945 mit
               der St. Engelbert-Kirche, der Stammheimer Straße mit dem Haus 98,
               der noch teilzerstörten Flora und dem alten Eingang zu den Riehler
               Heimstätten.



Bild 410: Die Flora
               Hier ein Beispiel für eine Humorkarte aus Köln aus dem Jahr 1901.
               Die (Nacht-)Karte zeigt den geschwärzten Dom und eine geschwärzte
               Bildtafel von der Flora mit dem Text. „Willst Du die zwei bei Tage sehn,
               musst eben selbst nach Cöln Du gehn
“.



Bild 409: Berberlöwe im Kölner Zoo
               Der Tierfotograf de Veer aus Köln Nippes war um 1925 sehr geschäfts-
               tüchtig. Er stellte im Zoo Tierportraits her, die er einmal weltweit als
               Tierpostkarten und dann mit dem Aufdruck „Zoologischer Garten, Köln“
               als Zookarten aus Köln verkaufte. Hier eine Karte mit einem Berberlöwen.



Bild 408: Speisesaal des Transithotels
               Am 22.12.1952 wurde die Ansichtskarte mit der Innenansicht des
               Speisesaals des Transit-Hotels versandt. Vermutlich handelt es
               sich um das Hotel an der Bodinusstr. 1, das den belgischen
               Militärangehörigen bis 1956 zur Verfügung stand. Ein zweites
               Transithotel bestand noch am Hohenzollernring (Lasthaus).



Bild 407: Schiffbrücke mit Blick auf Riehl
               Blick vom Mülheimer Ufer auf die nicht ausgefahrene Schiffbrücke in
               Richtung Riehl. Auch diese Aufnahme stammt von einem britischen
               Besatzungssoldaten und wurde zwischen 1919 und 1926 gefertigt.



Bild 406: Exerzierplatz der 7er Pioniere
               Britische Soldaten stellten sich mit ihren Pferdegespannen vor der
               Exerzierhalle auf dem ehemaligen Exerzierplatz der 7er Pioniere
               auf. Handschriftlich wurde die Karte mit „1920“ datiert.



Bild 405: Kirmes an der Riehler Straße
              
Bereits vor der Blütezeit des Amerikanischen Vergnügungsparks / Luna
               Parks konnte man auf der gegenüber liegenden Straßenseite der Riehler
               Straße – auf dem Gelände des heutigen Skulpturenparks – eine Dauer-
               kirmes erleben, die offensichtlich einen großen Anklang mit ihrem Schau-
               stellerbuden fand.
               Diese Aufnahme hat ein englischer Besatzungssoldat in der Zeit von 1919
               – 1926 gemacht und als „Sonntag in Köln“ bezeichnet.



Bild 404: Der Garten von Wattler's Fischerhaus
               Das beliebte Fischrestaurant Wattler's Fischerhaus lag direkt am
               Rhein zwischen der Frohngasse und der heutigen Elsa-Brändström-
               Straße. Neben dem Gasthaus gab es noch einen separaten Tanzsaal,
               ein Kaffeehaus und eine Terrasse, die bis zur Riehler Straße reichte.
               Auf diesem Bild ist der Restaurationsgarten gegenüber dem Tanzsaal
               um 1915 zu sehen. Das Haus wurde nach dem Krieg von Herrn Wattler
               neu errichtet. In dem Gebäude existiert heute noch die Gaststätte
               „Al’ Dorale“ neben der Zoobrücke.



Bild 403: Der Sportplatz an der Riehler Straße
               Am 19.5.1889 wurde der Sportplatz an der Riehler Straße – heute
               befindet sich hier das Regenwaldhaus und der Elefantenpark – eröffnet.
               Der Sportplatz bestand nicht nur aus der Radrennbahn. Rasen- und
               Ballspiele waren hier möglich, ein Scheibenschießstand und eine
               Kegelbahn waren vorhanden und im Winter wurde bei Frost eine Eis-
               bahn angelegt. Auf dieser Karte ist ein Blick aus dem Jahr 1911 von
               der Riehler Straße über die Eisbahn auf die Häuser an der Stammheimer
               Straße zu sehen.



Bild 402: Die neuen Glocken für St. Engelbert
               Da im Krieg die Glocken der St. Engelbert-Kirche eingeschmolzen
               wurden, bemühte sich die Pfarrei um ein neues sechsstimmiges Geläut,
               das 1960 in Gescher gegossen und im September 1961 angeliefert wurde.
               Das Fahrzeug mit den Glocken und den Messdienern steht auf dem
               Gelände des Versorgungsamtes an der Boltensternstraße mit dem Blick
               auf die Rückseite des Gebäudes des Coenaculums, (heute Notunterkunft)
               Boltensternstr. 2.



Bild 401: Gruß aus dem Zoologischen Garten in Köln
               Dieses Bild stammt sicher nicht aus dem Kölner Zoo. Es zeigt
               eine Antilopenherde in einer Steppenlandschaft. Dennoch warb
               der Kölner Zoo um 1899 mit diesem eindrucksvollen Motiv.



Bild 400: Die Mülheimer Gottestracht
               Die traditionelle Mülheimer Gottestracht lockte um 1900 immer wieder
               Fotografen und Zeichner an, um dieses Ereignis vielfältig festzuhalten.
               Vor dem Panorama von Mülheim zeichnete der Lithograph 1897 als
               Prozessionsschiff den Dampfer Musmacher, der 1887 vom Stapel
               gelaufen war. Der Schiffsname erinnert an Christoph Mußmacher, der
               die Fährgerechtsame (das Recht, Passagiere kostenpflichtig zu befördern)
               vom Staat gepachtet hatte und die Rheinfähre zwischen Mülheim und Köln
               von 1844 bis 1868 betrieb, bis die Stadt Mülheim diese Überfahrt wieder ab
               1868 selbst organisierte.



Bild 399: Hochwasser in der Boltensternstraße
               Das Hochwasser in Riehl im Dezember 1919 war das Top-Ereignis für
               die englischen Besatzungssoldaten, das immer wieder im Bild festgehalten
               und in die Heimat geschickt wurde. Einträchtig posieren auf dieser Foto-
               grafie Zivilisten und Soldaten vor der Häuserfront der Boltensternstraße auf
               einem Steg.
               Bei diesem Bild ist aber ein Detail wichtig: Die Stege waren mit Rädern
               versehen und konnten bei Bedarf schnell umgestellt werden.



Bild 398: Die Großfunkstation in der Kaserne Boltensternstraße
               Nach dem ersten Weltkrieg wurden die Kasernen an der Boltensternstraße
               von deutschen Soldaten geräumt und den englischen Besatzungskräften
               übergeben. Hierzu gehörte auch die Großfunkstation, die sich etwa an
               dem heutigen Weg von der Pforte Slabystraße zur Straßenbahnhaltestelle
               Slabystraße befand. Das Bild zeigt die Inneneinrichtung eines Schalt-
               raumes, den ein englischer Soldat fotografierte.



Bild 397: Der Frauen-Rosenhof in der Flora
               Anlässlich der Deutschen Kunstausstellung 1906 in der Flora wurde
               der Frauenrosenhof von Prof. Joseph Maria Olbrich als Ausstellungs-
               raum errichtet. Das klösterlich wirkende Gebäude ließ durch die
               Bogenfenster einen Blick auf den Rosengarten zu, zum Namen des
               Hauses jedoch führte die innere Ausgestaltung mit ihrer Rosenmalerei.
               1957 wurde das teilzerstörte Gebäude durch den Architekten Wilhelm
               Riphahn, ohne auf die ursprüngliche Bausubstanz einzugehen, aufge-
               stockt und umgebaut. Es diente bis 1988 als „Haus des Rheinischen
               Gartenbaus“ und beherbergt nunmehr die „Grüne Schule Flora“.



Bild 396: Radrennbahn Riehl
               Das Rennen um den „Gold-Pokal“ am 30.Juli 1905 auf der Radrennbahn
               Riehl wurde u. a. von den Radfahrern Willy Schmitter (1884 – 1905),
               Robert „Bobby“ Walthour und Piet Dickentman bestritten.
               Diese Aufnahme entstand etwa zwei Monate vor dem Unfall von Willy
               Schmitter am 17.9.1905 bei einem Radrennen in Leipzig. Einen Tag
               später verstarb er an den Folgen des Sturzes.



Bild 395: Notgeld der Firma Ostermann & Flüs
               Nun mal statt einer Ansichtskarte ein Notgeldschein.
               Die Herren Ostermann und Flüs gründeten 1890 in Riehl an der Bolten-
               sternstraße 49 – 51 zunächst eine Formengießerei zur Herstellung von
               Lagerschalen für die Reichsbahn. Mehr durch Zufall veränderte sich
               der Schwerpunkt des Betriebes auf die Herstellung von Bronzepropellern
               für den Schiffsbau. Wegen einer neuen Gusstechnik erwarb die Firma
               bei den Kunden hohes Ansehen. In der Zeit der Hochinflation druckte
               die Firma wie viele andere Betriebe Notgeld für ihre Mitarbeiter, um diese
               zu bezahlen. Hier ist ein Schein über 1 Million Mark vom 15.8.1923
               abgebildet, auf dem ein heroischer Handwerker mit einem Vorschlag-
               hammer vor einem Schiffspropeller posiert. Der Werksbereich in Riehl
               wurde 1931 still gelegt.
               Heute befindet sich auf dem Gelände das Jugendheim Immanuel-Küpper-
               Stift.



Bild 394: Wasserübungsplatz der Pioniere
               Da die Pioniere lernen mussten, die Boote und Pontons ins Wasser
               zu lassen, bot sich der nahe gelegene Rhein an. Dieser war aber wegen
               seiner Strömung für die noch übenden Soldaten sehr gefährlich. Folglich
               wurde sowohl für die 7er als auch die 24er Pioniere am Rhein, nördlich
               der Mülheimer Brücke, je ein Wasserübungsplatz angelegt, um ein ge-
               fahrloses Wassern der Schwimmkörper zu ermöglichen. Das Bild zeigt
               einen der Übungsplätze mit der Großfunkstation der Kaserne Boltenstern-
               straße im Hintergrund.



Bild 393: Rheinschwimmbad Hufendieck
               Südlich der Mülheimer Schiffbrücke wurde 1902 von Herrn Hufendieck
               ein „Schwimm-, Licht-, Luft- und Sonnenbad“ angelegt, das von den
               Kölnern gerne genutzt wurde. Am rechten Bildrand sieht man die Masten
               der Großfunkstation der Kaserne Boltensternstraße. Das Bad mit seinen
               hölzernen Umkleidekabinen wurde dann im Zusammenhang mit dem Bau
               der Mülheimer Brücke und der Schaffung eines Vorflutgeländes abge-
               brochen.
               An der Ecke Riehler Straße und Boltensternstraße fand das Bad dann eine
               neue Bleibe, auf dem sich heute das Artistikzentrum (ZAK) befindet.



Bild 392: Die Schiffbrücke mit Blick nach Mülheim
               Die Fotokarte zeigt von Süden den Blick auf die Schiffbrücke in Richtung
               Mülheim. Die Brücke wurde gebraucht von der Stadt Mainz gekauft und
               1888 in Betrieb genommen. 40 Pontons waren im Rhein verankert und
               konnten für den Schiffsverkehr ausgefahren werden. Die Brücke bestand
               aus Holzbohlen. Wegen der Brandgefahr war das Rauchen streng verboten.
               Das Brückengeld betrug 4 Pfennig. Am 20.6.1927 wurde die Brücke wegen
               des Neubaus der Hängebrücke ausgefahren.



Bild 391: Alpinarium im Botanischen Garten
               Die Fotokarte aus der Zeit der englischen Besatzung (1919 - 1926) zeigt
               den Blick über den Weiher auf die Felsengruppe des Alpinariums im
               Botanischen Garten.



Bild 390: Gaststätte „Zoo-Eck“
               In dieser Gaststätte aß Herbert am 9.10.1939 zu Abend und sandte
               seiner Elise herzliche Grüße von der Durchfahrt. Die Gaststätte, die
               bis 1936 als Café Zilisch geführt wurde und sehr beliebt war, übernahm
               1939 der Gastwirt Walter Hellmann und nannte es „Zoo-Eck“. Diese
               Ansicht des Hauses durch den Biergarten war bis 2011 noch zu sehen.
               Dann wurde die Gaststätte geschlossen. Hier sind nun Wohnungen
               entstanden.



Bild 389: Luftschiff Graf Zeppelin über der Mülheimer Brücke
               Feierlich wurde am 13.10.1929 die Mülheimer Brücke eingeweiht.
               Hier ein Blick auf die vielen Besucher, die von Mülheim auf die Brücke
               strömen. Über der Brücke schwebte als besondere Attraktion das
               Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“, das zu dieser Zeit Köln überflog.



Bild 388: Eingang zum Zoologischen Garten
               Ein imposanter Blick von der Lennéstraße auf den belebten Zooeingang
               um 1905 mit den beiden Hirschen, die das Portal bekrönen. Über dem
               großen Tor ist noch nicht der halbrunde Schriftzug „Zoologischer Garten“
               angebracht.



Bild 387: Großfunkstation an der Kaserne Boltensternstraße
               Blick über den Exerzierplatz der 7er-Pioniere in Richtung Rhein. Am
               linken Bildrand ist das Mannschaftsgebäude II (heute Haus AV) zu er-
               kennen. Wichtig sind im Hintergrund die beiden hohen Masten. Das
               waren die Sendemasten der Großfunkstation des Militärs an dem
               heutigen Fußweg von der Slabystraße zur Straßenbahn. Von hier
               wurden die Daten zu den übrigen Kölner Militäreinrichtungen übertragen.



Bild 386: Riehler Radrennbahn
              
Ein Blick um 1930 von Nord-Westen auf die Riehler Radrennbahn in
               Richtung Rhein. Die Aufnahme wurde offensichtlich während einer
               Rennveranstaltung gemacht, denn viele Besucher säumen die Renn-
               strecke. Am rechten Bildrand kann man sehr gut die überdachte
               Tribüne an der Südwestseite erkennen.



Bild 385: Transit-Hotel
              Anfang der 1950er Jahre befand sich laut Adressbuch in der Bodinusstr. 2
              ein „Besatzungshotel“, das Transit-Hotel genannt wurde. Die belgischen
              Streitkräfte hatten in diesem Haus eine Unterbringungsmöglichkeit für die
              belgischen Soldaten und deren Angehörige geschaffen. Das kleine Hotel
              war mit einem Teeraum und ansprechendem Speisesaal ausgestattet.



Bild 384: Innenansicht der St. Engelbert-Kirche
              Durch die rasch zunehmende Bevölkerung in Riehl wurde die alte St.
              Engelbert-Kirche an der Stammheimer Straße zu klein und die Pfarre
              musste sich um eine Kirchenerweiterung oder einen Neubau bemühen.
              Am 15.10.1930 wurde ein Baugrundstück an der Ecke Riehler Gürtel /
              Garthestraße erworben und bereits am 3.5.1931 wurde der Grundstein
              gelegt. Die Kirche war von dem Architekten Dominikus Böhm auf einer
              kreisrunden Fläche mit 8 schildförmigen Seitenwänden und tief herunter
              gezogenen Dachflächen geplant worden. Im Nordosten wurde ein Segment
              als Chor heraus geschoben. In den Parabelspitzen wurden kreisrunde
              Fenster angebracht, damit Licht in das Kircheninnere dringen konnte.
              Diese eigenwillige Bauplanung fand bei dem Erzbischof von Köln zunächst
              kein Gefallen, die Bevölkerung gab aber dem Bau den liebevollen Namen
              Zitronenpresse. Am 5.6.1932 wurde die Kirche geweiht.



Bild 383: Eine Korporalschaft der 7er-Pioniere
              Die Militärzeit wurde als vaterländische Pflicht und Ehrendienst aufgefasst.
              Das Selbstwertgefühl wurde durch die gepflegte Uniform gesteigert. Das
              Bild des Kaisers erhielt im der guten Stube einen Ehrenplatz neben den
              Fotos der Familie und den Andenken an die Militärzeit wie Fotos und
              Reservistenkrüge. Hier posiert die 10 Korporalschaft der 7. Pioniere für
              ein Andenkenfoto an die Militärzeit im Jahr 1916.



Bild 382: Die Mülheimer Brücke
               Im Eingemeindungsvertrag von 1914 wurde festgelegt, dass zwischen
               Mülheim und Köln (Riehl) eine feste Brücke errichtet werden sollte. Im
               März 1927 beschlossen die Kölner Stadtverordneten mit 32 : 9 Stimmen
               die Ausführung einer Bogenbrücke. Drei Wochen später nahm der Rat
               dann aber einen Antrag zum Bau einer Hängebrücke an. Bei dem neuen
               Beschluss wurde nun die Zentrumspartei u.a. von den Kommunisten
               unterstützt, denn Adenauer schwärmte gegenüber den Kommunisten
               von der Schönheit der Hängebrücke in Leningrad. Mit diesem einfachen
               Trick schuf sich Adenauer die Mehrheit im Rat und tatsächlich wurde
               dann der Firma Harkort der Auftrag zum Bau der Hängebrücke erteilt,
               die am 13.10.1929 ihrer Bestimmung übergeben werden konnte.



Bild 381: Sägewerk Auer
               Nun gut, schon wieder eine Hochwasserkarte. Aber hier steckt das
               Wichtige im Detail. Wir sehen hier die Kreuzung Boltensternstraße,
               An der Schanz und Riehler Straße am 1.1.1920. Am linken Bildrand
               ist der Zaun der Kaserne Boltensternstraße zu sehen, es folgt die
               Einmündung An der Schanz. In der Bildmitte ist die Schweizer
               Milchkur-Anstalt Dopple zu sehen, die wegen der Brückenzufahrt
               über die Straße An der Schanz abgerissen wurde. Rechts davon
               folgt die Einmündung Riehler Straße in Richtung Schiffbrücke und
               nun ist am rechten Bildrand ein Lagerschuppen des Sägewerks
               Heinrich Auer zu sehen. Das Gebäude befand sich dort, wo heute
               der Parkplatz der neuen Jugendherberge liegt. Das Sägewerk er-
               streckte sich von hier bis zum Rhein und endete dort in einem
               Floßhafen.



Bild 380: Das Kaffee-Restaurant „Nordstrandbad“ auf dem „Schiff Elsa“
               Bis 1926 wurde die Kasernenstadt Boltensternstraße zuletzt durch die
               englischen Soldaten genutzt. Hierzu gehörte auch der Pionierhafen mit
               der Schwimmbahn (siehe Bild 379) am Rhein nördlich der Mülheimer
               Brücke. Nach der Schließung der Kasernenanlage stand die militärische
               Anlage leer. Herr Wilhelm Isselhorst pachtete die Anlage und betrieb hier
               in der Nähe des Mülheimer Häuschens, des Riehler Strandbads und des
               Cafés Rheinlust ein weiteres Ausflugslokal am Eingang zur Mülheimer
               Schiffbrücke. Durch die Umgestaltung des Rheinufers als Vorflutgelände
               wurde auch dieser Betrieb Ende der 1920er Jahre niedergelegt.



Bild 379: Schwimmbahn der 24er Pioniere
               Wie die 7er Pioniere betrieben auch die 24er Pioniere der Kasernenstadt                Boltensternstraße am Rhein nördlich der Schiffbrücke je einen Hafen
               mit einer Schwimmbahn, damit die Soldaten dort ihre Wasserübungen
               abhalten konnten und die schwimmenden Geräte auf den Rhein bringen
               konnten. Die Kleidung - ein Strohhut mit aufgeschlagener Seite nach Art
               der Schutztruppen – war wohl im Sommer en vogue.



Bild 378: Die Exerzierhalle der Pioniere der Kaserne Boltensternstraße
              Genau auf der Grenze der beiden in den Jahren 1906 bis 1909 errichteten
              Kasernen der 24er und 7er Pioniere lag das Exerzierhaus mit dem
              markanten Uhrturm. Diese Lage machte es möglich, dass beide
              Bataillone gemeinsam die Halle für ihre Übungen nutzen konnten.
              Hier ein Blick vom Mannschaftsgebäude I an der Straße An der
              Schanz (später Versorgungsamt) über den Exerzierplatz der 24er
              Pioniere auf die Halle, die im Krieg zerstört wurde.




Bild 377: Die neue Mülheimer Brücke im Bau
              Gemäß dem Eingemeindungsvertrag von 1914 wurde zwischen Mülheim
              und Riehl in den Jahren von 1927 bis 1929 eine Hängebrücke errichtet.
              Dieser Brücke war keine lange Lebensdauer vergönnt. Bereits am
              14.10.1944 wurde sie bei Luftangriffen zerstört. Da das Verkehrsauf-
               kommen nach dem Krieg dringend eine Brücke erforderte, wurde
               bereits in den Jahren 1949 bis 1951 die Mülheimer Hängebrücke
               für 12 Millionen DM wieder aufgebaut. Für die Bauplanung konnte
               der Architekt Wilhelm Riphahn gewonnen werden. Die Karte zeigt
               die Brücke in der Bauphase. Zunächst wurden die Pylonen errichtet,
               dann die Tragseile gespannt, und erst später wurde die Fahrbahn
               eingehängt.




Bild 376: Die Kaserne der 24er Pioniere an der Boltensternstraße
               Die Ansicht zeigt von links nach rechts ein Familienhaus, das
               Mannschaftsgebäude II und das Stabsgebäude mit dem Eingang
               zur Kaserne der 24er Pioniere an der Ecke zur Straße An der
               Schanz. Das Familienhaus ist heute noch vorhanden; das Mann-
               schaftsgebäude wurde nach Kriegsschäden verändert wieder auf-
               gebaut und beherbergt heute eine Notunterkunft für Katastrophen-
               fälle. Das Stabsgebäude wurde im Krieg zerstört und abgebrochen.
               Deutlich kann man auf diesem Bild erkennen, dass das Gelände
               der Kasernenstadt um etwa 2 m angeschüttet wurde, um es hoch-
               wassersicher zu machen. Das westliche Gelände (heute Fahrbahn
               der Boltensternstraße) liegt entsprechend tiefer.



Bild 375: Opiumraucher in der Opiumhöhle von Riehl
               Blütezeit der Völkerschauen war die Zeit von 1870 bis 1940. Angehörige
               ferner Völker in Familienverbänden wurden in Zoologischen Gärten und
               Vergnügungsparks zur Schau gestellt, um bestimmte Vorurteile über die
               ausgestellten Menschen zu verfestigen. Bei diesem Beispiel aus dem
               Amerikanischen Vergnügungspark in Riehl um 1910 sollte gezeigt werden,
               dass Chinesen Opium rauchen. Diese Völkerschauen fanden so großen
               Anklang, dass über 400 Veranstaltungen in dieser Zeit in Deutschland    
               nachgewiesen werden können.



Bild 374: Die Rheinseilbahn
               Zur Eröffnung der Bundesgartenschau in Köln wurde die Seilbahn am
               26.4.1957 in Betrieb genommen und verband das Gartenschaugelände
               mit dem Zoo und der Flora auf der linken Rheinseite. Die Seilbahn hatte
               vor dem späteren Umbau eine Entfernung von 680 m zu überwinden.
               Zwei Stützen hielten das Seil in etwa 40 Metern Höhe und 40 Kabinen
               konnten maximal 2400 Fahrgäste transportieren. Nach dem Bau der
               Zoobrücke wurde die Seilbahn nach einer Streckenverlängerung und
               mit einer dritten Stütze am 26.8.1966 wieder in Betrieb genommen.



Bild 373: Der Große Weiher im Zoo
              
Der große Weiher, der mit anderen Wasserstellen im Zoo eine Ver-
               bindung hat, ist ein sehr markantes Element der gestalteten Garten-
               anlage des Zoos. Auf diesem Gewässer sind verschiedene Vogelarten
               zu Hause. Hier blickt man auf den Uferbereich mit einer Weide, unter
               der Gänse und Schwäne schwimmen, zu sehen.




Bild 372: Café Maus / Café Zilisch / Café Bade
              Das „Café Maus“ wurde 1879 an der Ecke Stammheimer Straße 9/ Am
              Botanischen Garten eröffnet.
             1902 übernahm der Gastronom Zilisch das Haus, bis er 1925 den Gastro-
              nomiebetrieb Herrn Bade übergab. Das Gebäude wurde im zweiten Welt-
              krieg zerstört und nach dem Krieg als Tankstelle mit der „Zoo-Garage“ ge-
              nutzt. Der Schriftzug ist noch immer über dem Eingang erkennbar.
              Heute hat hier der Fotograf Bernd Vogel sein „Studio Alte Zoogarage“.



Bild 371: Soldaten in der Kaserne Boltensternstraße
               Die 7. Korporalschaft der 65er Infanteristen in der Kaserne Boltenstern-
               straße fand sich 1916 zu einem Gruppenfoto zusammen, um sich später
               an die Kameraden und an die Ausbildungszeit zu erinnern. Einige der
               Soldaten sehen aber sehr ernst in die Kamera, als wären ihre Gedanken
               schon bei dem kommenden belastenden Einsatz an der Front.



Bild 370: Vermenschlichte Tiere im Zoo
               Bei dieser Karte von 1899 stimmt außer dem Text „Gruss aus dem
               Zoologischen Garten Köln“ nichts. Die romantische Landschaft mit
               Burgruine hat es im Zoo nicht gegeben. Die vermenschlichten Tiere,
               die am Tisch Kaffee trinken und der Elefant, der Wein trinkend einen
               Kopfstand macht, hat es sicherlich auch nicht gegeben. Dennoch
               eine eindrucksvolle Lithografie, die den romantisierenden Zeitgeist
               widerspiegelt.



Bild 369: Einweihung der Mülheimer Brücke
              Die Karte weist auf die Einweihung der Mülheimer Brücke am 13.10.1929
              hin. Auf der Rückseite steht: „Der Erlös ist für ein Ehrenmal der im Welt-
              krieg gefallenen Söhne Mülheims bestimmt“. Tatsächlich wurde das Ehren-
              mal am 1.7.1934 am Mülheimer Stadtgarten an der Jan-Wellem-Straße
              errichtet.



Bild 368: Artillerist in Feldgrau
              Stolz posiert der Fahrer Schmitz im Dezember 1916 in feldgrauem
              Mantel in der Kaserne Barbarastraße und sendet Grüße an seinen
              Freund Heinrich in Castenholz bei Flammersheim.



Bild 367: Die Naumannsiedlung
               Diese handkolorierte Fotokarte von 1930 zeigt einen Teil der damals
               neu errichteten Naumannsiedlung; hier die Ecke Stammheimer- und
               Boltensternstraße mit dem Frisiergeschäft und der Zweigstelle der
               Firma Stüssgen (später Lebensmittel Odendahl).



Bild 366: Rehe im Zoo
               Nicht nur exotische Tiere waren im Zoo zu sehen. Auch heimische
               Rehe konnte man dort bestaunen. Der Zoodirektor Hauchcorne schoss
              1932 dieses eindrucksvolle Foto.



Bild 365: Wahlrechts-Meeting auf dem Riehler Sportplatz
              Am 6.3.1910 rief die SPD zu einer Kundgebung gegen das Dreiklassen-
              wahlrecht auf dem Sportplatz an der Riehler Straße auf. 15 000 Teilnehmer
              kamen dem Aufruf nach und forderten von der preußischen Regierung das
              allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht.



Bild 364: Pioniere beim Brückenbau
              Die 24er Pioniere errichteten um 1914 ein Brückenbauwerk am Rhein.
              Stolz setzten Sie sich ins Bild. Im Hintergrund kann man das
              Panorama von Mülheim mit der Clemens-Kirche erkennen.



Bild 363: Münchner Bierhalle im AVP
               Bayerische Madln posieren 1909 in ihren feschen Dirndln in der
               Münchener Bierhalle im Amerikanischen Vergnügungspark und
               boten neben Bier „Echt bayerische Radi und Bierbrezeln“ an.



Bild 362: Die Zoo-Terrassen               
               In den 30er Jahren wurde die Zoo-Terrasse modernisiert und mit einer
               Bühne für die auftretenden Musiker ausgestattet. Die Gastronomie
               hatte einen zusätzlichen separaten Eingang am Lenné Portal.



Bild 361: Gruß aus der Flora
               Die Mehrbildkarte von 1901 zeigt nicht nur die Außenansicht des
               Floragebäudes, sondern auch verschiedene Innenansichten wie
               den Konzertsaal und den Wintergarten. Die aufwändig gestaltete
               Lithografie wurde mit vielen Blumenornamenten entsprechend
               dem Zeitgeist verschönt.



Bild 360: Schmuckkarte von der Flora
               Die aufwändig gestaltete Lithografie mit einem Gruß aus Köln vom
               September 1900 zeigt den Blick über das französische Parterre auf
               das Floragebäude unter einem Halbbogen. Mit dem Wappen hat
               sich der Künstler etwas schwer getan. Die 11 Flammen züngeln in
               die falsche Richtung - nach unten statt nach oben.



Bild 359: Niederländer Ufer
              Am 11.Dezember 1902 versandte Herr Pfeiffer diese Karte an Fräulein
              Pipping in Mons in Belgien. Hier ist der Blick auf das Rheinufer zwischen
              Frohngasse und der heutigen Elsa-Brändström-Straße in Richtung Innen-
              stadt gerichtet. Deutlich sieht man auf der Karte, dass die Caponniere
              noch ein oberes Stockwerk hatte, das 1966 abgebrochen wurde.



Bild 358: Kasernen in Riehl
               Ein seltenes Militärmotiv von Riehl zeigt auf einer Karte gleich beide
               Riehler Kasernenanlagen an der Barbarastraße und an der Bolten-
               sternstraße. Diese Karte nach 1909 betont den Militärstandort Riehl.



Bild 357: Flamingoweiher im Zoo
              1932 machte der damalige Zoodirektor Hauchecorne Ansichtskarten
               vom Zoo. Hier ist der Flamingoweiher mit Blick auf das Affenhaus
               zu sehen. Erst seit kurzer Zeit befand sich dort ab 1930 am Ufer
               des Weihers eine Schutzhütte für die Flamingos.



Bild 356: Schiffbrücke
               Das war wohl eine der letzten Karten von der Mülheimer
               Schiffbrücke, die da am 7.7.1927 versandt wurde, denn
               bereits einen Monat vorher wurde die Schiffbrücke abge-
               brochen und mit dem Neubau der Hängebrücke begonnen.
               Hier ein Blick auf das Mülheimer Ufer.



Bild 355: Diese eindrucksvolle Karte, die den Einsatz der Feldartillerie bei einer Übung
              zeigt, ist sicherlich nicht in Riehl entstanden, aber in Riehl am 12.5.1915 aus
              der Artilleriekaserne in der Barbarastraße mit fröhlichen Pfingstgrüßen nach
              Herscheid verschickt worden.



Bild 354: Festlich wurde die Einweihung der neuen Mülheimer Brücke am
              13.10.1929 begangen. Die feierliche Rede wurde von dem damaligen
              Oberbürgermeister Dr. Konrad Adenauer gehalten, der auch die Schluss-
              niete einsetzte und das Band durchschnitt.



Bild 353: Am 22.5.1907 wurde die Pferdebahn, die den Zoologischen Garten
              mit Nippes verband, eingestellt. Der festlich geschmückte Wagen
              steht hier am Niederländer Ufer. Ab dann übernahm die „Elektrische“
              den Fahrdienst auf dieser Strecke.



Bild 352: Ein Schnappschuss aus dem Jahr 1950 auf der Riehler Radrennbahn,
              auf der auch andere Sportarten - wie hier das Boxen - gepflegt wurden.
              Am 15.4.1950 trat Peter Müller gegen den Boxer Schneider an. Peter
              Müller gewann den Kampf in der 5. Runde durch technischen KO.



Bild 351: Bei dieser Karte geht es nicht um das Hochwasser 1919 / 1920, sondern
               um die Ansicht der Kreuzung Riehler Straße, An der Schanz, Boltenstern-
               straße in dieser Zeit. Am linken Bildrand ist das Stabsgebäude der Kaserne
               der 24er Pioniere an der Boltensternstraße zu sehen, das im Krieg zerstört
               wurde. Rechts daneben ist die damals noch schmale Straße An der Schanz
               zu erkennen. Das große Haus in der Mitte ist die Milchkuranstalt von Herrn
               Dopple, die durch den Ausbau der Straße An der Schanz als Brücken-
               zufahrt abgebrochen wurde. Die Straße zwischen den Häusern rechts ist die
               Riehler Straße, die in einem leichten Rechtsbogen bis zum Rhein und damit
               zur Schiffsbrücke führte. Hier fuhr auch die Straßenbahn bis zur Endhalte-
               stelle Brücke. Auf diesem Gelände befinden sich heute die Riehler Aue
               und die Jugendherberge.



Bild 350: Auf dieser Karte vom 16.10.1904 von der Riehler Radrennbahn ist der
              Radrennfahrer Willy Schmitter (*1884 † 1905) zu sehen. Zunächst fuhr
              er als Sprinter und ab 1903 als Steher. Er gewann zahlreiche Pokale
              und besiegte Weltklassefahrer (wie Robl u. a.), war sehr populär und
              seine Siege legendär. Am 17.9.1905 nahm er an einem Rennen in
              Leipzig teil, stürzte und erlag schließlich seinen Verletzungen. 50000
              Menschen säumten die Straßen und folgten dem Trauerzug des erst
              21jährigen in Köln. Heute erinnert noch der Radsportverein „RC
              Schmitter“ in Gleuel an diesen hervorragenden Fahrer.



Bild 349: Eine „Mondscheinkarte“ war in der Zeit von 1898 bis 1906 eine Mode-
              erscheinung. Romantische Stadt- und Landschaftsszenen nach Foto-
              grafien wurden bläulich eingefärbt und ein Mond eingedruckt, so dass
              durch diese Nachbehandlung der Eindruck entstand, es sei eine Nacht-
              aufnahme angefertigt worden. Hier ist ein Blick über das Große Parterre
              auf das Floragebäude um 1900 zu sehen.



Bild 348: Das „Reichsehrenmal der Deutschen Feldartillerie“ wurde am 30.8.1936
              eingeweiht .Es wurde auf den bereits früher errichteten Sockel aufgesetzt
              und stand auf dem Gelände an der Rheinuferstraße zwischen der Elsa-
              Brandström-Straße und Frohngasse, wo sich heute der Skulpturenpark
              befindet. Die breite Treppe, die heute noch vorhanden ist, war ein Teil
              des Ehrenmals. Das Denkmal wurde durch den Bildhauer Hans Dammann
              entworfen und erinnerte an einen Unteroffizier, der im ersten Weltkrieg
              allein bei seinem Geschütz verblieb und nach vielen Treffern fiel. Das
              Ehrenmal wurde durch Kriegsereignisse stark beschädigt und1945
              durch englische Soldaten gesprengt. Die Reste wurden 1948 abge-
              räumt.



Bild 347: Die Fotokarte aus dem Jahr 1924 zeigt den Eingang zur Kaserne des
               Infanterie-Regiments Nr. 65 in der Boltensternstraße mit dem markanten
               preußischen Adler über dem Tor. Handschriftlich ist auf der Rückseite ver-
               merkt: „Slaby Straße „Minden“ Barracks Gates at Cologne 1922 – 1924“.
               Die Kasernenteile hatten zur Zeit der englischen Besatzung eigene Namen.
               Der Teil an der Slabystraße (ehem. 2. Btl. der 24er Pioniere) hieß wohl
               „Minden-Barracks“, und der Name bezog sich vermutlich auf den sieben-
               jährigen Krieg, in dem 1759 die Engländer und Deutschen einen gemein-
               samen Sieg errangen.



Bild 345: Das Flugschiff Do X befand sich auf einem Rundflug und besuchte
               in diesem Zusammenhang vom 21. bis zum 29.9.1932 auch die
               Stadt Köln. Das Flugzeug wasserte am ehemaligen Floßhafen
               der Auerwerke in Riehl, südlich der Mülheimer Brücke, die im
               Hintergrund zu sehen ist. Der Floßhafen wurde nach dem Krieg
               zugeschüttet. Er lag in Höhe des heutigen Colonia-Hochhauses.



Bild 344: In den Jahren 1906 und 1907 fand in der Flora jeweils eine „Deutsche
              Kunstausstellung“ statt. Der Architekt Prof. Hermann Billing (1867 –
              1946) schuf das Hauptgebäude mit dem eindrucksvollen Portal im
              Stil zwischen Historismus, Jugendstil und neuem Bauen.
              Da die Kunstausstellung keinen großen Anklang fand, wurde sie in
              den folgenden Jahren nicht mehr durchgeführt und die Bauten bis
              auf den Frauenrosenhof abgebrochen.



Bild 343: Die auf der Karte abgebildete Eisbärenanlage wurde im April 1914
              in Betrieb genommen. Im Krieg stark zerstört, wurde sie in den 50er
              Jahren abgetragen und 1957 durch einen Neubau ersetzt, der leider
              nur aus Betonplatten bestand und den Tieren keine Möglichkeit zum
              Kratzen bot. So wurde die Anlage im Jahr 2000 aufgegeben, weil sie
              den Anforderungen einer modernen Tierhaltung nicht mehr entsprach.



Bild 342: Für die neue St. Engelbert-Kirche in Riehl wurde ein Geläut mit vier
              Glocken von der Firma Otto in Bremen für den Betrag von 20 000
              Mark gegossen. Auf der Karte sind zwei der Glocken bei der An-
              lieferung zu sehen und im Hintergrund die Häuserzeile Esenbeck-
              straße. Am 13.11.1932 läuteten die Glocken zu ersten Mal vom
              40 Meter hohen Turm. Im August 1942 wurden drei der Glocken
              im Turm zerschlagen und die Stücke zur kriegswirtschaftlichen
              Verwendung abtransportiert.




Bild 341: Der Fotograf Haak aus der Boltensternstraße 43 musste mal wieder
              ein Erinnerungsfoto für die Soldaten des Pionier-Bataillons Nr. 7 vor
              dem Exerziergebäude in der Kaserne Boltensternstraße anfertigen,
              damit die Soldaten eine Postkarte mit nach Hause nehmen oder an
              die Liebsten versenden konnten.



Bild 340: Eine „Stereoskopie“ des Palmensaals im Floragebäude um 1900. Bei
              dieser Technik wurde mit geringen Abständen das gleiche Objekt zeit-
              gleich fotografiert. Beim Betrachten des Bildes mit einem Spezialgerät
              hatte man den Eindruck, dass das Foto dreidimensional sei. Diese
              Technik wird  bis heute für 3-D-Filme angewandt wird.



Bild 339: Die Kronenkraniche im Kölner Zoo wurden 1931/32 von dem damaligen
              Zoodirektor  (1929 bis 1938), Herrn Friedrich Hauchecorne, für diese
              Postkarte fotografiert.



Bild 338: Vom 15.9. bis zum 7.10.1906 zeigte die Fachausstellung für das Gast-
               gewerbe auf dem Riehler Festplatz vor dem Riehler Tor (heute befindet
               sich hier der Skulpturenpark) zeitgenössische Kochkunst und gab Bei-
               spiele zur Gestaltung von Hotelzimmern. Die Hallen wurden durch die 
               Architekten Gebr. Schauppmeyer geplant.



Bild 337: Die Gaststätte „Bergischer Hof“ an der Ecke Stammheimer- und
              Hittorfstraße, die 1911 erstmalig erwähnt wurde, ist hier um 1925
              abgebildet, als der Restaurateur Wilhelm Schmitz dort seine Ge-
              tränke anbot und gleichzeitig eine Verkaufsstelle der Konsumge-
              nossenschaft Hoffnung betrieb.



Bild 336: Diesen eindrucksvollen Blick von der Kaskade auf das Floragebäude
              von Südwest werden wir bald wieder haben. Das markante Tonnen-
              gewölbe soll im Rahmen der im Sommer begonnenen Restaurierung
              des Floragebäudes wieder errichtet werden.



Bild 335: Auch 1921 wurde der „Pfingstpreis“ auf der Riehler Radrennbahn unter
              reger Beteiligung der Bevölkerung ausgetragen. Karl Wittig
              (*11.11.1890, + 4.8.1958) wurde 1921 Deutscher Meister im Stehersport.



Bild 334: Eine Gartenansicht in der Flora um 1910 mit der markanten und reich
               verzierten „Augusta-Vase“, die die Königin Augusta von Preußen als
               Zinkguss hatte herstellen lassen und die „ein vergoldetes Bildnis ihrer
               Majestät, der späteren Kaiserin Augusta, zeigte“.



Bild 333: Die Mülheimer Schiffbrücke bestand von 1888 bis 1927. Dann wurde
               sie durch eine Hängebrücke ersetzt, da sie dem Fahrzeugaufkommen
               und dem Schiffsverkehr nicht mehr gewachsen war.
               Hier ein Blick auf das Riehler Ufer um 1926.



Bild 332: Der Baumeister Koch hat um 1860  für damalige Verhältnisse drei
              „geräumige“ Bärenzwinger aus Lavafelsen geschaffen. Eine Frei-
              treppe ermöglichte, die Zwinger zu besteigen und so die Bären
              und das Zoogelände von oben zu betrachten.
              1968 wurde diese Anlage still gelegt, da sie keine artgerechte
              Haltung mehr ermöglichte, und durch eine neue Freianlage ersetzt.



Bild 331: Eingang zur Kaserne des Pionier-Regiments Nr. 24 an der
              Boltensternstraße. Das Haus vorne rechts (Stabsgebäude) stand
              an der Ecke Boltensternstraße / An der Schanz, wurde im Krieg
              erheblich beschädigt und dann abgerissen. Das Haus vorne links
              wurde ebenfalls zerstört und 1953 wieder aufgebaut und dient heute 
              der Stadt Köln als Katastrophenunterkunft. Das Haus hinten rechts
              besteht außen noch in der Originalfassung und grenzt an die Straße
              An der Schanz. Es diente lange Jahre als Versorgungsamt und steht
              nunmehr leer.



Bild 330: Stolz haben sich 6 Radrennfahrer der Rennmannschaft RC 1923 in
              Riehl zum Gruppenfoto aufgestellt.



Bild 329: Das Exerzierhaus des ehemaligen Pionierbataillons Nr. 24 in der
              Kasernenstadt Boltensternstraße wurde von 1919 bis 1926 durch
              die britischen Soldaten genutzt. Die englische Beschriftung der
              Karte erinnert hier daran.



Bild 328: Eine wahrlich zirkusreife Nummer! Die durch Hochwasser 1919 /1920
              überflutete westliche Fahrbahn der Boltensternstraße wurde mit einem
              schmalen Steg passierbar gemacht. Ein wagemutiger Motorradfahrer
              überquerte das Wasser auf diesen schmalen Planken in Richtung
              Pionierstraße.



Bild 327: Der Schimpanse „Harrald“ oder "Harry" genannt war Anfang der 50ziger
              Jahre eine beliebte Attraktion im Kölner Zoo. Damals waren die
              Schimpansen noch im  Vogelhaus – heute Südamerikahaus –
              untergebracht.



Bild 326: Einer der jährlichen Höhepunkte im Mülheimer Kulturleben ist fraglos
              die Fronleichnams-Schiffsprozession auf dem Rhein, die Mülheimer
              Gottestracht. Hier ein Blick vom Rhein mit seinen geschmückten
              Schiffen in Richtung Riehler Ufer. Die Karte wurde 1926 verschickt.



Bild 325: Mal wieder eine der vielen Hochwasserkarten von der Boltenstern-
               straße um 1919 /1920. Hier ist aber das Gebäude auf der linken
               Seite interessant. Es handelt sich um die ehemalige Fabrik
               Ostermann & Flüs, Boltensternstr. 49 – 51, die bis 1931 vor-
               wiegend Schiffspropeller fertigte. Heute befindet sich hier das
               Jugendheim Karl-Immanuel Küpper-Stiftung. Im Hintergrund
               sind die Giebel der Häuser der Hittorfstraße zu sehen.



Bild 324: Zwei Wildschweine im Zoologischen Garten Köln. Die Aufnahme hat
              der Zoodirektor von 1929 bis 1938, Herr Friedrich Hauchecorne,
              gemacht.



Bild 323: Eine Gartenpartie am Palmenhaus in der Flora um 1906.



Bild 322: Drei Ansichten aus der Kaserne des 2. Westf. Pionier-Bataillons Nr. 24
               in der Kasernenstadt an der Boltensternstraße um 1911. Links oben:
               Der Eingang an der Boltensternstraße, rechts oben: Blick über den
               Exerzierplatz auf ein Mannschafts- und ein Wirtschaftsgebäude und
               links unten: Der Blick auf das Exerzierhaus.



Bild 321: Eine Außenansicht von Gerstenbroich's Fischerhaus.
              Das beliebte Restaurant in der Goldenen Ecke von Köln lag mit Blick
              auf den Rhein am heutigen Konrad-Adenauer-Ufer nördlich von Wattlers
              Fischerhaus (heute Ristorante Al'Dorale), also direkt unter der heutigen
              Zoobrücke.    



Bild 320: Wer kann helfen?
              Die Karte zeigt die Außenansicht des Cafés Rheinlust in Riehl am
              1. Juni 1928. Es gab zwar noch das Schwimmbad Rheinlust in Riehl,
              aber die Fassade deutet nicht darauf hin, dass die beiden Häuser
              identisch sind.
              Wo aber lag das Café Rheinlust?




Bild 319: Innenansicht des Wintergartens in der Flora um 1910. Hier kann man
              sich vorstellen, dass unter Palmen eine gepflegte Gastronomie ange-
              boten wurde, aber auch Bälle wurden hier gefeiert und Konzerte ange-
              boten.
              Ob das Gebäude nach der nun begonnenen Restaurierung wieder in
              solchem Glanz erstrahlen wird?



Bild 318: Das Interessante steckt im Detail.
               An sich ist das eine häufige Karte mit dem Blick vom belebten Riehler
               Ufer nach Mülheim vor 1927, als die Schiffsbrücke noch in Betrieb war.
               Auf dieser Karte sieht man, dass zu dieser Zeit der Deich im Verlauf
               des Niederländer Ufers bis nach Niehl noch nicht aufgeschüttet war
               und das Gelände bis zum Rhein noch nicht als Vorflutgelände aus-
               gebaggert war. So kann man erkennen, wie das Gelände sich lang-
               sam zum Rhein hin absenkte und keinen Schutz gegen Hochwasser
               bot.



Bild 317: Wattler's Fischerhaus war die älteste Gaststätte in der „Goldenen Ecke
              von Köln“. Sie wurde 1830 gegründet. Der Wirt warb anfänglich mit seinen
              Fischgerichten und das Haus entwickelte sich in der Zeit bis 1930 zu
              einem beliebten Ausflugs- und Tanzlokal. Im Krieg wurde es teilzerstört
              und Anfang der 1950er Jahre neu aufgebaut.
              Heute wird das Haus als „Ristorante Al' Dorale“ weitergeführt und liegt
              am Konrad-Adenauer-Ufer 115 unmittelbar neben der Zoobrücke.



Bild 316: Oberhalb der Kaskade erhob sich in der Flora der runde Floratempel,
               in dessen Zentrum die von dem Bildhauer Werres geschaffene Skulptur
               der Flora, die für den Garten namensgebenden Göttin, aus Marmor auf
               einem Sockel. Die Statue war umgeben von 10 korinthischen Säulen
               mit einer verzierten Kuppel, die mit Kupfer beschlagen war. Im 2.Welt-
               krieg wurde dieser Floratempel teilweise zerstört. Heute erinnert noch
               eine Steinplatte mit den Grundrissen der Säulen an den Standort.



Bild 315: Am 30.8.1936 wurde auf dem Gelände am Niederländer Ufer zwischen
              der Frohngasse und der Elsa-Brändström-Straße das „Reichsehrenmal
              der Deutschen Feldartillerie“ eingeweiht. Dieses durch den Bildhauer
              Hans Dammann entworfene Denkmal sollte an einen deutschen Feldartillerie
              Unteroffizier erinnern, der alleine bei seinem Geschütz verblieb und nach
              vielen Treffern fiel. Im Krieg wurde das „Ehrenmal“ stark beschädigt, 1945
              von den englischen Soldaten gesprengt und die Reste wurden 1948
              abgebrochen. Die Treppe, die heute vom Konrad-Adenauer-Ufer zum
              Skulpturenpark führt, ist noch ein Rest der Anlage.



Bild 314: 1887 wurde die beliebte Ausflugsgaststätte „Kurfürsten-Garten“ an
               der Ecke Frohngasse / Niederländer Ufer mit seiner Gartenterrasse
               und dem Tennisplatz erwähnt. 1929 wurde das Gelände der
               „Goldenen Ecke von Köln“ in eine Grünzone umgewandelt und
               somit ging auch diese Gaststätte verloren. Heute befindet sich
               hier die Zoobrücke.



Bild 313: Bereits seit 1863 lebten Orang-Utans im Kölner Zoo. Die Haltung
              dieser Tiere gestaltete sich sehr schwierig, da die Tiere sehr krank-
              heitsanfällig waren. Diese Aufnahme entstand vor 1917.



Bild 312: Auch heute noch kann man noch die Gartenterrasse des Lokals an  
              der Ecke Stammheimer Straße / Alter Stammheimer Weg gegenüber
              dem Eingang der Flora sehen. 1865 entstand hier das Restaurant
              „Belle-Vue“.
              1896 übernahm das Haus der Pächter Bruckmann und 1926 wurde
              es zu dem hier abgebildeten beliebten Tanzlokal Zilisch. Nach dem
              2. Weltkrieg wurde das Restaurant in Zoo-Eck umbenannt.



Bild 311: Betritt man die Flora vom Haupteingang her, überragt das 1864 erbaute
               Palmenhaus das große Parterre im französischen Stil.Verspielt lockert
               der mittige Springbrunnen die strenge Anordnung der Beete auf.



Bild 310: Das Hochwasser 1919/20 war sicherlich nicht das schlimmste
              der vielen Hochwasser, die Köln getroffen haben. Aber dieser
              Wasserstand in Riehl ist am besten dokumentiert. Die englischen
              Soldaten waren kaum in den Riehler Kasernen einmarschiert,
              als sie diese Hochwasser erlebten. Schnell wurden Postkarten
              hergestellt, damit die Familien in England über dieses Ereignis
              informiert werden konnten.               
              Das Eckhaus zur Pionierstraße, Boltensternstr. 39, war schon
              gleich zu Beginn auf die englischen Soldaten eingestellt. Dort gab
              es nicht nur Militär-Effekten und Souvenirs sondern auch einen
              Hair-Dresser und Barber.



Bild 308: Die Ansichtskarte zeigt zwei Ansichten der Riehler Heimstätten
               vor dem 2. Weltkrieg. Das Bild oben zeigt von links nach rechts
               das Pflegeheim P 5 (heute Haus B), P4 (heute abgebrochen) und
               rechts daneben P 3 (heute der Neubau Haus 14).              
               Das untere Bild zeigt das Wohnstiftshaus H und rechts daneben
               das Haus J (nunmehr abgebrochen).               
               Am 10.4.1944 beklagte sich der Schreiber der Ansichtskarte über
               die ständigen Gerichte mit Steckrüben und die vielen Luftangriffe
               tags und nachts.



Bild 307: Eine Außenansicht von Gerstenbroich's Fischerhaus.
               Das beliebte Restaurant in der Goldenen Ecke von Köln
               lag mit Blick auf den Rhein am heutigen Konrad-Adenauer-Ufer
               nördlich von Wattlers Fischerhaus, also direkt unter der heutigen
               Zoobrücke.



Bild 306: Mit den Worten: Nun ade, Du mein lieb Heimatland
               zogen die Soldaten unter reger Anteilnahme der Bevölkerung
               mit Pauken und Trompeten aus den Kaserne des 7. Pionier-
               bataillons in der Boltensternstraße aus.



Bild 305: Die Karte von 1889 zeigt das Ausstellungsgelände am
              Kaiser-Friedrich-Ufer (später Niederländer Ufer / heute
              Konrad-Adenauer-Ufer). Der Platz war der Vorläufer der
              Kölner Messe. Hier fand u.a. 1889 die Sportausstellung
              und 1905 die Handwerksausstellung statt.



Bild 304: Innenansicht der Gaststätte „Zum Hähnchen“. Diese gemütliche
              Eckkneipe befand sich in der Hittorfstr. 25 an der Ecke zur
              Boltensternstraße. Sie war bei den Bewohnern der Riehler
              Heimstätten sehr beliebt, weil man dort einen „Deckel“ machen
              konnte.



Bild 303: Mal wieder Stau an der Mülheimer Schiffsbrücke.
              Geduldig warten die Autofahrer in der Zeit vor 1929 auf
              der Riehler Seite auf die Durchfahrt des Schiffes, um
              nach Mülheim zu gelangen.



Bild 302: Am 16.6.1907 wurde der große Rheinische Steherpreis auf
              der Kölner Radrennbahn ausgetragen. Stolz präsentiert der
              Sieger Vanderstuyft seinen Lorbeerkranz.



Bild 301: Gemeinsam lebten der indische und der afrikanische Elefant "Topsi"
              im ihrem stark bewehrten Gehege im Kölner Zoo.



Bild 300: Von 1869 bis 1907 befand sich in der Flora ein Aquarium
              mit 28 Becken für Süß- und Seewasserfische. In einer
              zeitgenössischen Reisebeschreibung heißt es:
             „Dicht am Wintergarten sehen wir eine Felsengrotte sich
              vertiefen, welche den Eingang zum Aquarium der Flora bildet“             
              Diese Karte konnte ich in den USA ersteigern



Bild 299: Die goldene Ecke, das Vergnügungsviertel von Köln.
              Ein Blick um 1914 auf die Ecke Riehler Straße / Frohngasse
              mit all den hölzernen Buden und der beliebten "Süddeutschen
              Bierhalle".



Bild 298: Stolz präsentieren sich die Pioniere mit Reservistenflasche
              und -paddel des Pionierbataillons Nr. 24. Der Absender “Juppi“
              schrieb am 12.6.1914 seinen Eltern, dass er dringend Geld für
              den Sonntag benötige und er nur noch 99 Tage Reservistenzeit
              vor sich habe.
              Wenn er damals schon gewusst hätte, dass er zwei Monate
              später an die Front musste... Wäre dann der Gruß  anders
              ausgefallen?



Bild 297: Das Doppelnashorn musste sich um 1913 in seinem
              engen Gehege im Kölner Zoo zurechtfinden, da man
              in dieser Zeit noch keinen Wert auf artgerechte Haltung
              legte.



Bild 296: Die Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ befand sich am
              Beginn der Stammheimer Straße, wo sich heute das
              Restaurant „Zoo-Eck“ befindet.Von der Terrasse hatte
              man sowohl einen Blick auf den Zoo als auch auf die
              Flora. Also eine wahrlich schöne Aussicht um 1898.



Bild 295: Die Straßenbahnlinie 12 fuhr von 1911 bis 1929 von der Kölner
              Innenstadt zur Mülheimer Schiffbrücke und endete dort, wo heute
              der linksrheinische Brückenpfeiler steht. Von dort musste man zu
              Fuß über die Brücke nach Mülheim gehen.              
              Mit dem Bau der Mülheimer Hängebrücke wurde diese Linie eingestellt.



Bild 294: Der afrikanische Strauß im Kölner Zoo gehörte sicherlich zu
              den außergewöhnlichen Tieren, die um 1911 die Aufmerksamkeit
              auf sich zogen.



Bild 293: Damit die Rekruten des 7. Pionierbataillons in der Kaserne
              Boltensternstraße nicht mit vielen Worten ihre Mühsal beim
              Exerzieren beschreiben mussten, zeigt die Karte den Angehörigen
              die erlernten Übungen.



Bild 292: Die prachtvoll gestaltete Passepartout-Karte zeigt das große Parterre
              in der Flora mit dem Palmenhaus im Hintergrund.



Bild 291: Die bei Kölnern wegen des Tanzsaals beliebte Gaststätte „Riehler Haus“
              befand sich bis zu ihrer Zerstörung im Krieg an der Riehler Straße
              zwischen der Florastraße und Lennéstraße, wo sich heute gegenüber
              dem Zooeingang ein Kiosk befindet. Das zweite Bild hat mit Riehl nichts
              zu tun. Es zeigt das Kaiser-Friedrich-Ufer vom Weckschnapp bis zum Dom.



Bild 290: Am 21.9.1932 besuchte das legendäre Wasserflugzeug
             DO-X Nr. D 1929 Köln, landete unter großer Anteilnahme
             der Bevölkerung auf dem Rhein und wasserte im Floßhafen
             von Auer's Sägewerk in Riehl. Das befand sich am Rheinufer
             in Höhe des Colonia-Hauses.



Bild 289: 1879 errichtet Frau Barbara Maus ein Café - Restaurant unter
               der Anschrift Riehl 137, später lautete die Anschrift Villenstraße 137
               und heute Stammheimer Straße 9. Sie führte das Lokal bis 1901,
               dann übernahm Herr Zilisch das Lokal und dessen Nachfolger
               Heinrich Bade übernahm 1920 das Café und führte den Namen
               Café Bade ein, der allen alten Riehlern noch ein Begriff ist.
               Heute ist noch die Inschrift „Zoo Garage“ an dem wieder
               aufgebauten Haus zu sehen.



Bild 288: Die Innenansicht des Palmenhauses in der Flora um 1930
              zeigt in der Bildmitte die Figurengruppe „Venus und Amor“
              von Anton Werres, die 1863 in poliertem Carrara-Marmor gefertigt
               wurde.            
              Die Figur steht heute im Wüstenschauhaus in der Nähe des Ausgangs.



Bild 287: Die Mehrbildkarte von 1917 zeigt verschiedene Motive der
              Barbarakaserne an der Amsterdamer- und Barbarastraße,
              in der das Bergische Feldartillerieregiment Nr. 59 beheimatet war.



Bild 286: Am 21.5.1894 gingen Grüße aus dem Kölner Zoo nach Kreuznach.
              Die Karte zeigt neben dem Restaurant den Eingang, das Affenhaus,
              den Bärenzwinger und das Elefantenhaus im indischen Stil.



Bild 285: Soldaten auf der Mülheimer Heide.
              Das war das militärische Übungsgelände zwischen
              der Boltensternstraße und dem Rhein, wo sich heute
              die Schrebergärten und der Niehler Hafen befinden.
              Im Hintergrund ist der Wall als Kugelfang zu sehen.



Bild 284: Blick vom heutigen Klubhaus des Senioren- und
              Behindertenzentrums Riehl nach Nord-Osten.
              Die drei Wohnstiftshäuser L, M und O wurden
              1992 abgebrochen.
              Deutlich ist die Pergola am Ende der Wohnstiftswiese
              zu sehen.



Bild 283: 1904 fand auf der Radrennbahn an der Riehler Straße, wo sich
              heute der Elefantenpark befindet, das Rhenische Derby statt.



Bild 282: Im Dezember 1917 fand eine Vereidigung der Soldaten der Feldartillerie
              in der Barbara-Kaserne statt.
              Im Hintergrund sind die markanten Ziegelsteinbauten zu erkennen.



Bild 281: Abendstimmung auf dem stark befahrenen Rhein um 1932.
             Blick vom Mülheimer Ufer auf die Brücke in Richtung Riehl.



Bild 280: Stolz posiert die Bedienung vor der Gaststätte Franz Dünnwald
              um 1912 im Amerikanischen Vergnügungspark an der Riehler
              Straße.
              Sie will aber im Oktober nach Berlin "weil hier die die Saisong
              zu ende" geht.



Bild 279: Die Gartenterrasse von Wattler's Fischerhaus um 1910.
              Dieses älteste Gasthaus in der "Goldenen Ecke"  war ein
              beliebtes Fischrestaurant und Tanzlokal. Es befand sich
              zwischen der heutigen Zoobrücke und dem Skulpturenpark
              am Konrad-Adenauer-Ufer.
              Heute ist hier die Gaststätte Al' Dorale.



Bild 278: Der Schießstand für die Riehler Kasernen befand sich zwischen
              der Boltensternstraße und dem Rhein, wo sich heute gegenüber
              der Barbarastraße die Schrebergärten befinden.
              Im Hintergrund ist der Kugelfang zu erkennen.
              Die Anlage hatte 26 Bahnen



Bild 277: In dem ehemaligen Offizierskasino des Pionier-Bataillons Nr. 7 
              in der Kaserne Boltensternstraße wurde 1928 eine katholische
              Kapelle und ein Haus für die Ordensschwestern eingerichtet
              bis das Haus im Krieg zerstört wurde.
              Das Haus lag zwischen dem Kindergarten an der Slabystraße
              und dem Haus W 8 des Seniorenzentrums Riehl.



Bild 276: Die Kantine des Infanterie-Regiments Nr. 65 in der Kaserne
              Boltensternstraße um 1912.
              Nach Gründung der Riehler Heimstätten wurde das Gebäude
              als Personalwohnhaus (Haus J und W 6) und evangelische
              Kirche genutzt bis zu seinem Abbruch 1988.



Bild 275: Beim Hochwasser im Winter 1919 / 1920 musste die
              Boltensternstraße mit Booten überquert werden.



Bild 274: Der Radrennfahrer Peter Günther



Bild 273: Innenansichtder Gaststätte "Boltensterner-Hof" um 1929



Bild 272: Hochwasser in der Boltensternstraße im Winter 1919 / 1920



Bild 271: Das Erinnerungsfoto der Soldaten des 7. Pion. Batl. in der   
              Kaserne Boltensternstraße wurde 1916 gemacht



Bild 270: Der Steherrenner Schmitter auf der Riehler Radrennbahn



Bild 269: Exerzierhaus des Pion. Batl. 24 in der Kaserne Boltensternstraße
              vor 1918



Bild 268:Die 3-Bild-Ansichtskarte zeigt das Übungsgelände auf der Mülheimer Heide,
             den Schießstand und die Gaststätte Zimmermann, die sich an der Ecke
             Stammheimer  und Boltensternstraße befand. In diesem Haus befand sich
             zuletzt die Gaststätte "Treppchen". Sie ist nunmehr auch geschlossen.



Bild 267: Die Erinnerung an eine zünftige Reservistenübung  des Infanterie-Regiments
              Nr. 65 mit Pfeifen, Krügen und Reservistenflasche.



Bild 266: Ein Gruß aus dem Zoologischen Garten Köln.
              Das Bild von den Flamingos stammt aus Brehm's Tierleben.



Bild 265: Die Neptun-Skulptur im Weiher hinter dem Palmenhaus.



Bild 264: Blick vom Riehler Ufer unter der alten Mülheimer Hängebrücke
              auf Mülheim um 1933



Bild 263: Schwarzhalsschwäne im Kölner Zoo nach einem Bild aus
              Brehm's Tierleben



Bild 262: Eine Soldatengruppe der leichten Infanterie des Duke of Cornwall in der
              Kaserne Boltensternstraße, 1923



Bild 261: Stolz präsentiert der Soldat In Galauniform die Fahne seines Bataillons.



Bild 260: Ein Storch im Kölner Zoo um 1911.
              Das Bild stammt aus Brehms Tierleben.
              Hatte der Zoo keinen Fotoapparat?



Bild 259: Die unvermeidlichen Gruppenaufnahmen der Soldaten.
             Hier ist aber die Laube vor dem Kompaniegebäude des
             7. Pionier-Bataillons interessant.



Bild 258: Das Rheinufer um 1904 in Höhe der Frongasse und dem Anleger der
              Müllemer Böötche.
              Das schöne Geländer zum Rhein hin ist zu sehen, das zur Zeit gerade
              restauriert wird.



Bild 257: Ein prächtiger Ara um 1910 im Kölner Zoo. Leider musste er durch eine
              Kette gesichert werden. Dat ärm Dierche!
              Das war in der damaligen Zeit üblich, bevor sich die Volierenhaltung
              durchsetzte.



Bild 256: Beschaulich konnte man um 1905 an dem Gewächshaus die
              Gartenpartie in der Flora genießen.



Bild 255: Blick über den Tempelweiher auf die Schutzhalle im Zoo um 1916.



Bild 254: Bei der festlichen Einweihung der Mülheimer Brücke am 13.10.1929
              überflog ein Zeppelin dieses Ereignis.



Bild 252: Unter dem Bildnis von  Kaiser Wilhelm II zeigten sich die 24er Pioniere
              beim Brückenbau. Unten ist eine Außenansicht der Kaserne an der
              Boltensternstraße zu sehen.



Bild 252: 1916 posierten einige Soldaten vor der Reithalle in der Pionier-Kaserne
              Boltensternstraße



Bild 251: Im Mai 1939 wurde bei einem Zoobesuch aus das Eisbärgehege
              angesehen.



Bild 250: Ein glänzendes Feuerwerk erhellt den Amerikanischen Vergnügungspark.
              Deutlich wurde das Zeichen 'AVP' hervorgehoben.



Bild 249: Prachtvoll lockte der Eingang zum Amerikanischen Vergnügungspark
             an der Riehler Straße die Besucher an.



Bild 248: Im Luna-Garten im Amerikanischen Vergnügungspark waren die
              'Schiebertänze' (= Tango) ausdrücklich verboten.



Bild 247: Blick in die Budengasse im Amerikanischen Vergnügungspark.
             Rechts ist das 'Holländische Liquerhaus' zu sehen, das 1913 einem
             Brand zum Opfer fiel..



Bild 245: In der 'Lustigen Tonne' wurde man in Amerikanischen Vergnügungspark
              kräftig durchgewirbelt



Bild 244: Am 26.6.1932 wurde der Konzertplatz in den Riehler Heimstätten
             zwischen Haus E und P 3 (heute Haus 14) eingeweiht.



Bild 243: Das Lachhaus (= Spiegelkabinett) war im Amerikanischen
              Vergnügungspark immer die große Attraktion.



Bild 242: Im Tanz-Palast im Amerikanischen Vergnügungspark waren auch
              modere Tänze angesagt.



Bild 241: Auf der Terrasse der Gaststätte 'Zur Mülheimer Brücke' konnte
              man sich den Sonntagskaffee gut schmecken lassen



Bild 240: Neben dem Hippodrom lag im Amerikanischen Vergnügungspark
             die Münchener Bierhalle



Bild 239: Die Rodelbahn im Amerikanischen Vergnügungspark.
              In dem Haus rechts befand sich das Flora-Theater und nach dem 1.
              Weltkrieg ein "Tattersall" zum Verkauf und Verleih vor Pferden.



Bild 238: Das war wohl ein großes Ereignis am 12.7.1908 auf der Riehler
              Radrennbahn, das mit einer Siegerehrung  beendet wurde.



Bild 237: Nochmals der Kurfürstengarten. Nun zeichnet 1901 Herr Rudolf Gassen
              als Inhaber des beliebten Etablissements.



Bild 236: Die Münchener Bierhalle war sicherlich ein beliebter Treffpunkt im
              Amerikanischen Vergnügungspark. Hier die Außenansicht um 1911.



Bild 235: Der Humorist Brück gibt sich als Riehler aus. Die Kevelaer Straße
              gehörte aber nur postalisch zu Riehl.



Bild 234: Blick von der Wasserrutsche auf das Gelände des Amerikanischen
              Vergnügungsparks



Bild 233: Die 3-Bild-Karte zeigt den Eingang zur Kaserne Boltensternstraße,
              den Rheinübergang mit Dom und ein Gruppe Soldaten.



Bild 232: Wattler's Fischerhaus am unbefestigten Rheinufer mit Blick zum Dom.



Bild 231: Ein Kettenkarussell im Amerikanischen Vergnügungspark um 1920



Bild 230: Die Karte zeigt die Artillerie-Kaserne Ecke Amsterdamer und Barbarastraße.
              Das zweite Bild zeigt die Soldaten beim Manöver.
              Die Karte stammt von 1901.



Bild 229: Blick in den Gastraum des Hotel Schäfer um 1951. Heute befindet sich
              hier die Gaststätte "Monheimer Hof"



Bild 228: Detail des Zooeingangs 1939.



Bild 225: Die patriotisch gesinnten ehemaligen Soldaten des Infanterie-Regiments
              Nr. 65 in der Boltensternstraße trafen sich im "Kriegerverein"



Bild 222: Die "Herrenfahrer"am 16.8.1920 auf der Radrennbahn in Riehl.



Bild 219: Blick vom Stammheimer Weg auf die 1929 soeben fertig gestellte
              Mülheimer Brücke in Richtung Dom.



Bild 217: Innen- und Außenansichten vom Riehler Haus zeugen von der Größe
             des Etablissements. Um 1899 zeichnete Herr Heinrich Zilisch als Pächter.



Bild 215: Viele Besucher bestaunten die Elenantilope und die die exotischen
              Kordofan-Giraffen in ihrem Gehege.



Bild 214: Die Wasserrutsche war sicherlich eine große Attraktion im
             Amerikanischen Vergnügungspark im Jahr 1909



Bild 213: Die gemütliche Gartenterrasse im Kurfürstengarten um 1910.



Bild 212: Die alte Mülheimer Hängebrücke im Bau um 1929



Bild 208: Wie die Karte von der Münchener Bierhalle im AVP von 1911 zeigt,
              hatten die Veranstalter damals schon Probleme mit "Wildpinklern"      



Bild 207: Die Karte zeigt nicht nur die Mülheimer Gottestracht. Sie erinnert 1935
              auch an das 500 jährige Bestehen der
              Mülheimer Schützenbruderschaft St. Sebastianus.



Bild 204: Das gemütliche Gartencafé Wallraff an der Ecke Riehler und
              Boltensternstraße vor der Zerstörung 1944.



                              Bild 202: Pelikane im Kölner Zoo um 1911



   Bild 200: Die prunkvolle Einweihung der Mülheimer Brücke am 13.10.1929



      Bild 199: Eine Kordofan-Giraffe im Kölner Zoo in ihrem Gehege um 1932.



Bild 198: Eingang zur Kaserne der 24. Pioniere an der Boltensternstraße 
              um 1917



Bild 196: Unter der Fahne von Köln präsentiert sich der Zooeingang um 1905



Bild 195: Das Prozessionsschiff der Mülheimer Gottestracht liegt vor dem
              Riehler Ufer



          Bild 194. Nun kann "Willi" sich an seinen Zoobesuch erinnern.
                        Die Aufnahme stammt wohl aus der Zeit um 1931.



                           Bild 193: Zebras im Kölner Zoo. 1899.
                Ausgabe zum Wohle der Deutschen Schutzgebiete



Bild 192: Der Kurfürstengarten wirbt 1903 mit dem "Größten Concert-Etablissement"



               Bild 188: Die beiden Elefanten Tom und Dora vor dem Elefantenhaus,
                            1908



                                 Bild 185: Riehler Radrennbahn
                  Steher Rennen auf der Radrennbahn am 27.9.1913



                                    Bild 183: Barbara-Kaserne
               Blick auf die Kaserne Ecke Amsterdamer und Barbarastraße



                                   Bild 182: Mülheimer Brücke
                        Blick auf das nicht zerstörte Mülheim vor 1945



                                               Bild 181: Im Kölner Zoo

                                              Löwe in seinem Gehege.



                             Bild 180: Fronleichnams-Prozession

                    Die Schiffe versammeln sich vor dem Riehler Ufer.



                                      Bild 179: Der Botanische Garten

Die Karte wurde anlässlich des Blumenfestes am 6. bis 8. Juli 1894 herausgegeben.



                                          Bild 178: Zooeingang

                                  So sah der Zooeingang um 1930 aus.



                                   Bild 177: 1934 im Botanischen Garten

                                  Der See am Alpinarium mit einem Kahn.



                            Bild 175: Der Kölner Zoo um 1934

                   Ein indischer Elefant in seinem engen Gehege.



                                   Bild 174: Mülheimer Gottestracht

      Blick auf das Riehler Ufer. Viele Boote begleiten das Prozessionsschiff.



                                          Bild 173:Kurfürsten-Garten

Das beliebte Ausflugslokal lag an der Ecke Frohngasse und Niederländer Ufer.



                                               Bild 172: Flora

Das Gartenparterre in der Flora um 1901.
Leider hat der Künstler dem Kölner Wappen nur 9 Flammen gegönnt.




                                                      Bild 169: Im Zoo

                                           Elen-Antilopen in ihrem Gehege um 1934/1935



                        Bild 168: Radrennbahn in Riehl

Rennfahrer haben sich zum Germania-Preis am 4.8.1907 aufgestellt.



                                   Bild 167: Kölner Zoo

                               Schweinsaffe mit Jungtier



                                          Bild 163: Schiffsbrücke

Bis 1927 erfolgte der Verkehr über den Rhein über diese Schiffsbrücke.



                               Bild 161: Mülheimer Brücke im Bau, 1929

Eine interessante Luftaufnahme von der im Bau befindlichen Brücke in Richtung Mülheim.



                        Bild 160: Jubiläum des Infanterie-Regiments Nr. 65

Vom 2. bis 4. Juli 1910 feierte das Regiment sein Jubiläum. Gerade zu der Zeit als der Umzug in die neuen Kasernengebäude in der Boltensternstraße erfolgte.



                               Bild 159. Die Mülheimer Gottestracht um 1898
 
Das Prozessionsschiff liegt vor dem Panorama von Mülheim und wird von vielen Booten begleitet.